„Wasserburg ist es wert“

Kommunalwahlen: SPD-Stadtratskandidaten im Burgerfeld

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Am 15. März wählt Wasserburg den neuen Stadtrat und den neuen Rathauschef. Traditionell stellen sich die Bewerber um ein Mandat in den Stadtteilen vor. Zur vierten und letzten Vorstellung lud jetzt die Wasserburger SPD in den Pfarrsaal St. Konrad ein.


Der SPD-Vorsitzende Wolfgang Janeczka dankte den Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement und führte durch den Abend. Aufgerollt wurde das Bewerberfeld beginnend bei Platz 24 bis zu Platz 1. Bei den Einzelvorstellungen standen insbesondere soziale Ziele wie bezahlbarer Wohnraum, genügend Kindertagesplätze und der Erhalt der Lebensqualität im Alter im Fokus.

Auch Verbesserungen zur Verkehrssituation in der Altstadt spielten eine Rolle, ein Dauerproblem, das man neben einer intelligenten Verkehrsführung auch durch den weiteren Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs in den Griff bekommen möchte. Dafür wolle man sich einsetzen, ebenso für den Erhalt des Badrias und der Stadtwerke. Deren Angebot an klimaneutralem Strom und alternativen Energien soll nach dem Willen der Bewerber weiter ausgebaut werden. Ebenso sei eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wasserburg wichtig und ein zeitgemäßes Bildungsangebot. Aber auch Brauchtum, Kunst, Kultur und die Vereine sollen nicht zu kurz kommen, ein wichtiger Schlüssel, um extremistischen Positionen entgegenzutreten und die gegenseitige Akzeptanz und Integration zu fördern.

Spitzenkandidat Kölbl legte dar, warum ihm Wasserburg so am Herzen liege und er deshalb noch einmal kandidiere. „Wasserburg ist es wert“, meinte Kölbl. Sein Herzblut gelte der Förderung der Sport-, Kultur- und Schulstadt Wasserburg. Für Arbeit und Wohlstand würden die Gewerbe- und Industriebetriebe vor Ort sorgen.

Der Zusammenhalt in der Bevölkerung sei durch eine Vielzahl von Vereinen gewährleistet. Zudem sei Wasserburg ein starker Standort des Öffentlichen Dienstes, mit Kliniken und vielen Schulen. Diese Ausprägung gelte es weiter zu fördern, genauso wie den Handel und Wandel in der Altstadt.

Kölbl positionierte sich deutlich für die bisherige Strategie der Stadt zum Klimaschutz und zur Umweltpolitik. Eine wichtige Säule seien hier die Stadtwerke. Deren verkaufter Strom stamme bereits zu über 70 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen, doppelt so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Leben, Wohnen, Arbeiten, Soziales, Ökologie und Ökonomie, diese Bereiche gelte es in den nächsten sechs Jahren weiterhin auszubauen und auch das Badria müsse unbedingt erhalten bleiben, so Kölbl.

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