Wasserburg in alten Ansichten (55)

Stadtarchiv und Wasserburger Stimme zeigen Bilder aus vergangenen Zeiten

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Wasserburg in alten Ansichten – so heißt unsere Serie, die wir immer freitags in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv bringen. In jeder Folge zeigen wir ein oder mehrere Bilder aus vergangenen Zeiten. Rund 40.000 Fotografien umfasst die Sammlung des Stadtarchivs. In den nächsten Monaten werden wir daraus Auszüge veröffentlichen. In Teil 55 zeigen wir heute ein Bild von der …

… Reichsbanner-Enthüllung „Schwarz-Rot-Gold“ der Ortsgruppe Wasserburg am 29. Juli 1928 auf dem Wasserburger Marienplatz. Der politische Verband „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ wollte während der Weimarer Republik die Demokratie schützen und gegen ihre radikalen Feinde wirken.

Der Verband wurde am 22. Februar 1924 durch die drei Parteien der Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) gegründet. Die Wahl der offiziellen Reichsfarben unterstrich das republikanische Bekenntnis der Organisation. Das Reichsbanner wurde 1933 durch die Nationalsozialisten verboten und 1953 als Bundesverband Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten, wiederbegründet.

Foto: Stadtarchiv Wasserburg a. Inn, Bildarchiv, Sammelmappe Ive3 (=Nationalsozialismus, „Drittes Reich“). Fotograf: J. Käser, Wasserburg.

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Ein Gedanke zu „Wasserburg in alten Ansichten (55)

  1. Angesichts der rechtspopulistischen Äußerungen aus der CSU erhalten solche historischen Aufnahmen aktuell wieder eine erschreckende Aktualität!

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