Wasserburg im Halbfinale!

Basketball: Freiburg startet fulminant, aber am Ende jubelt das Parsons-Team

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Eine strahlende und klatschende Trainerin: Das große Viertelfinale in den Playoffs zur Deutschen Meisterschaft geht an den Inn! Ein „Big Fight“ der Wasserburger Basketball-Ladies war’s am gestrigen Abend in der Badria-Halle und den Eisvögeln gingen gegen Wasserburg am Ende die Kräfte aus. Denn welch einen Start hatten die Gäste da im entscheidenden Match hingelegt: 9:0 stand’s nach wenigen Minuten. Mit Power und einer 17:8-Führung für Freiburg ging’s in die Viertelzeit.

Dann kam Wasserburg besser in Schwung. Was folgte, das war ein toller Schlagabtausch in der Badria-Halle. Plus eins für Freiburg aber noch zur Halbzeit (27:26) … Hochspannung! Es ging um viel.

Am Ende dann jedoch stand’s 67:52 fürs Team Wasserburg. Konzentriert, nerven- und kampfstark war Punkt für Punkt erarbeitet worden – starker Applaus, großer Jubel!

Nun geht’s am nächsten Samstag weiter: Herne heißt der Gegner der Halbfinal-Playoffs – im Kampf um den Traum, den Einzug ins Finale!

Zur Erinnerung: Das erste Team, das zwei Siege erreicht, zieht in das Endspiel ein.

Los geht’s am Samstag, 13. April, beim Herner TC, dann am Dienstag, 16. April, in der Badria-Halle und eventuell dann wieder beim Herner TC am Samstag, 20. April, zur ultimativen Finaleinzugs-Entscheidung!

Im anderen Halbfinale kämpfen Keltern und Marburg.

Das Finale um den Titel Deutscher Meister 2019 wird dann im BEST OF FIVE-Modus ausgespielt. Das erste Team, das drei Siege erreicht, gewinnt die Deutsche Meisterschaft!

Der Spielbericht:

Was für ein Spiel, was für eine Serie! Das war von Anfang bis Ende so spannend für unsere Zuschauer – eine überglückliche Sidney Parsons zollte nach dem Spiel dem Gegner großen Respekt: “Freiburg ist eine sehr starke, super gecoachte Mannschaft, die nie aufgibt. Das hat sich heute auch nochmal gezeigt.” Die Wasserburger Trainerin sieht im Heimvorteil im Viertelfinale, den sich die TSV-Damen als Tabellenvierter gegen den Fünften aus dem Breisgau verdient hatten, einen entscheidenden Faktor: “Es war eine sehr harte Serie, aber unsere Fans haben uns nochmal zusätzlich wahnsinnig motiviert.”

Die Gastgeberinnen starteten schlecht, lagen schnell 0:9 und zum Viertelende 8:17 hinten. Parsons bemängelte vor allem die verschlafene Verteidigung: “Und vorne haben wir uns zwar gute Würfe erarbeitet, aber diese dann einfach zu schlecht verwertet.” Bis zur Halbzeit kämpften sich die Wasserburgerinnen Stück für Stück zurück, konnten allerdings nicht in Führung gehen.

Das änderte sich dann aber nach dem Seitenwechsel: Gleich die ersten beiden Würfe – beide von der Dreierlinie – fanden ihren Weg ins Ziel zum 32:27. Diesen Vorsprung ließ sich der TSV nicht mehr nehmen, konnte die Gäste aber lange auch nicht abschütteln. Noch Mitte des letzten Viertels war Freiburg beim 48:52 dran.

Doch dann legten die Innstädterinnen noch eine Schippe drauf und konnten die nächsten sieben Punkte in Folge erzielen, was eine kleine Vorentscheidung bedeutete. Als die Eisvögel in den letzten Minuten versuchten, mit Fouls die Zeit zu stoppen, behielten die Hausherinnen die Nerven an der Freiwurflinie und sicherten sich den am Ende vielleicht etwas zu deutlichen 67:52-Sieg.

“In der zweiten Halbzeit haben wir viel besser verteidigt und vor allem endlich viel besser getroffen. Das hat den Unterschied ausgemacht”, so Parsons: “Alle haben sich heute voll reingehängt und eine hervorragende Leistung gebracht. Das war ein Team-Erfolg!” Das Halbfinale startet am Samstag in Herne, Spiel zwei findet am Dienstag, 16. April, in der Badria-Halle statt.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (9 Punkte, 5 Rebounds), Leonie Fiebich (15 Punkte, 8 Rebounds), Alina Hartmann, Laura Hebecker (10 Punkte, 5 Rebounds), Tina Jakovina (2 Punkte, 4 Rebounds), Marie Mfoula, Sophie Perner, Julia Pöcksteiner, Jennifer Schlott (13 Punkte), Jewel Tunstull (8 Punkte, 6 Rebounds)und Ashley Williams (10 Punkte, Rebounds).

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