Wasserburg II vor der Überraschung?

Basketball: Kann die Chance auf die Play-Offs in der Bundesliga II genutzt werden?

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JuliaSchwabJulia Schwab will sich mit Wasserburg auch in Mainz durchsetzen und die Chance auf die Überraschung zur Teilnahme an den Play-Offs nutzen: Endspurt in der 2. Basketball-Bundesliga der Damen! Die zweite Mannschaft des TSV Wasserburg hat noch zwei Auswärtsspiele in ihrer Premieren-Saison vor sich. Das erste davon am morgigen Samstag um 17.30 Uhr beim ASC Theresianum Mainz. Nach dem Überraschungssieg zuletzt gegen Bamberg (wir berichteten) schwärmt Wasserburgs Trainerin Wanda Guyton immer noch von der Leistung ihrer Mannschaft gegen den Tabellendritten …

„Wir haben gut gereboundet, viele Ballgewinne geholt, die wichtigen Plays erfolgreich abgeschlossen und als Team hervorragend verteidigt.“ Mit dem 67:64 erhielten sich die Innstädterinnen weiterhin die Chance auf die Play-Off-Teilnahme. Das Erreichen des Halbfinales wäre das I-Tüpfelchen auf eine schon jetzt sehr erfolgreiche Spielzeit für den Aufsteiger. Erstes Saisonziel war der Klassenerhalt und der war schon am 18. Spieltag gesichert.

Die Gastgeber haben das vor zwei Wochen mit einem Sieg gegen Jahn München ebenfalls geschafft und können jetzt befreit aufspielen. Topscorerinnen im Team von Coach Alexander Schoch sind die US-Amerikanerin Bria Richardson und die Kanadierin Vanessa Devries mit durchschnittlich 15,4 und 14,5 Punkten. Gergana Georgieva wechselte in der Winterpause vom Erstligisten Nördlingen nach Mainz und überzeugt mit 13,9 Punkten und 8,6 Rebounds im Schnitt.

Im Hinspiel konnte sich Wasserburg vor allem auch aufgrund einer exzellenten Verteidigungsleistung klar mit 75:51 durchsetzen und dieser Erfolg soll am Samstag natürlich wiederholt werden. „Es ist aber noch nicht sicher, dass wir vollständig antreten können“, berichtet Wanda Guyton, die aber gerade deswegen eine fokussierte Leistung von ihrem Team fordert: „Die Schlüssel zum Sieg sind gute Reboundarbeit und gute Wurfauswahl. Wir müssen das Tempo kontrollieren und unsere Spielzüge durchziehen.“

Foto: Gabi Hörndl

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