Wasserburg aus fünf Jahrhunderten

Am Sonntag Tag der offenen Tür im Museum des Brucktors

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Die Sammlung „Wasserburg aus fünf Jahrhunderten“ zeigt am Sonntag, 3. Dezember, von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt neben den bisherigen etwa 2000 Exponaten die Erwerbungen aus diesem Jahr. Die neuen Bilder stammen zum Beispiel von Michael Neher (zirka 1835 ), Willy Reichert ( 1960 ), Willi Ernst ( 1920 ), Rudi Englberger ( Mitte 30-Jahre ), Hans Ganser ( 1936 ), Klaus Honauer ( 1979 ), Lois Huber, Heinz Wipper (1961 ) oder Max Kuhn ( 1938 ). Bei all diesen Bildern muss der Betrachter mehrmals genau hinsehen, um zu entdecken welcher Winkel unserer Stadt dargestellt ist.

Daneben werden zwei Votivtafeln von Gars bzw. Frauenkirche Wasserburg gezeigt – wie ein Bruderschaftsbrief der Pfarrkirche. Die bedeutende Sammlung an Wasserburger Fayencen beziehungsweise Keramik wurde erweitert durch Blumentöpfe mit Aposteldarstellungen (um 1600 ), vier Löwen als Ofenfüße (um 1700 ), dem Kopfmodell des Kriegerdenkmals von Toni Woger (1932 ). Vor allem die Fayencen fanden zahlreiche Ergänzungen mit Walzenkrügen, Godenschalen, Kännchen, einer Deckeldose aus dem 18. Jahrhundert bis zu Apostelbildern mit alten Modeln, Tellern bemalt von Michael Sandl und einem Krug von Held sen. aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Zinn ergänzen zwei große Platten (1635 beziehungsweise 1638 ) und eine Schnabelstitze von 1684. Eine Wasserburger Tabakdose (Mitte 19. Jahrhundert ), eine Geldtruhe in Eiche mit Eisenbeschlägen (um 1600 ) und vor allem ein Gewehr vom hiesigen Büchsenmacher Johann Fürstaller (um 1840 ) runden die Sammlung nun ab.

Neben dem Tag der offenen Tür am 3. Dezember bei freiem Eintritt ist die Sammlung ebenfalls geöffnet am 10. und 17. Dezember – wieder von 14 bis 17 Uhr mit einer Führung um 15 Uhr (Unkostenbeitrag: 2.50 Euro).

Das Museum im Brucktor freut sich auf einen zahlreichen Besuch.

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