Wasserburg: 30 Millionen für Berufsschule!

Groß-Investition des Landkreises einstimmig beschlossen - Bald Baubeginn

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Es ist  d i e  Nachricht am Abend aus der heutigen Ausschuss-Sitzung im Landratsamt: Der Landkreis investiert 30 Millionen Euro in die Wasserburger Berufsschule – so die einstimmigen Beschlüsse von Kreis- und Schulausschuss! Das wird nicht nur Schulleiter Gerhard Heindl (unser Foto) freuen! Drei Bauabschnitte sind geplant, um einen durchgängig uneingeschränkten Schulbetrieb zu ermöglichen. Der Beginn ist bereits im kommenden Jahr 2018 …

Vier Jahre werden die Bauarbeiten dauern, um das Staatliche Berufliche Schulzentrum in Wasserburg zu erweitern und zu sanieren. In der gemeinsamen Sitzung am heutigen Dienstag unter der Leitung von Landrat Wolfgang Berthaler stimmten der Kreisausschuss und der Ausschuss für Schulen und Sport den Planungen für das rund 30 Millionen Euro teure Projekt einstimmig zu.

Zunächst werden der östliche, ab 2020 der westliche Gebäudeteil abgerissen und neu gebaut. Im Anschluss daran wird der verbleibende mittlere Gebäudeteil saniert. Insgesamt werden knapp 6.000 Quadratmeter neu errichtet und etwa 3.300 Quadratmeter saniert. Diese Lösung erlaubt, dass der Unterricht in Containern während der Baumaßnahme auf ein Minimum beschränkt werden könne, heißt es.

Das erneuerte und sanierte Berufsschulgebäude wird mit Hilfe einer Luft-Wärmepumpe sowie eines Zusatz- und Spitzenlastkessels beheizt. Seine Versorgung erfolgt aus dem Gasnetz der Energie Südbayern GmbH.

Werkstätten und Fachräume mit einer hohen Wärmebelastung werden technisch belüftet und die Fußbodenheizung soll im Sommer als Fußbodenkühlung verwendet werden. Dabei kann der Spitzenbedarf an Energie für die Kühltechnik durch die geplante Photovoltaikanlage mit Pufferspeicher bereitgestellt werden.

In der neuen Küche mit Mensa wird frisch gekocht werden. Zudem werden aus dieser Küche die Bewohner des Schülerwohnheims versorgt. Die erforderlichen Pkw-Stellplätze werden vorhanden sein und auch die Fahrradstellplätze werden ausreichend berücksichtigt.

Die Landkreisverwaltung wird jetzt die notwendigen Anträge stellen, unter anderem für die schulaufsichtliche Genehmigung und einem vorzeitigen Baubeginn.

Das Hauptgebäude des Beruflichen Schulzentrums war 1956 errichtet worden. Seitdem wurden, mit Ausnahme von Instandhaltungsarbeiten, keine größeren Maßnahmen durchgeführt.

Die Bausubstanz sei entsprechend sanierungsbedürftig. Darauf hatte in der Sitzung der beiden Ausschüsse im Rathaus von Bad Aibling auch Schulleiter Gerhard Heindl hingewiesen. Darüber hinaus fehlen der Schule gemäß dem aktuellen Raumprogramm der Regierung von Oberbayern rund 26 Prozent an Flächen für Klassenzimmer sowie Fach- und Mehrzweckräume.

 

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Ein Gedanke zu „Wasserburg: 30 Millionen für Berufsschule!

  1. Soviel Geld könnte man auch in einen Neubau investieren am Rande der Stadt, dann wäre das Park-und Busproblem auch gleich gelöst.

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