Was steckt eigentlich dahinter?

Unsere Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano zu Wasserburger Ansichten (5)

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Bilder an Hauswänden, Skulpturen an Wegen und auf Plätzen, Inschriften an Eingängen und in Innenhöfen – täglich geht man als Wasserburger an ihnen achtlos vorbei. Tausendmal gesehen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Diese Frage beantwortet unsere neue Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano, die den Lesern der Wasserburger Stimme einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Stadt gibt. Heute geht es um eine Tafel, die man in der Bruckgasse findet …

Dort ist diese Tafel in eine Mauer eingelassen. sie erinnert an Abraham Megerle.

Bedeutendster Vertreter von Barockpredigten in mundartlich gefärbter Sprache war der Wiener Hofprediger Abraham a Santa Clara (1644 – 1709), er war der Neffe des in Wasserburg geborenen Kirchenmusikers Abraham Megerle (9. März 1607 – 29. Mai 1680 Altötting).

1617 kommt Megerle als Sänger in die Kapelle der Erzherzogin Anna Katharina zu Innsbruck. 1634, er ist nun Priester, wird er Domkapellmeister in Konstanz.1640 geht er nach Salzburg und nimmt sich zusätzlich intensiv der Organisation der  Kirchenmusikpflege an. 1651 zieht er sich als Kanoniker an das Kollegialstift Altötting zurück.1652 wird er durch Kaiser Ferdinand III in den Adelsstand erhoben und durch Papst Alexander VII zum Apostolischen Protonotar ernannt. Er war stets Förderer seines Neffen und finanzierte ihm das Studium.

 

Irene Kristen-Deliano ist Stadtführerin und Stadt-Entdeckerin, Autorin und Buchhändlerin.

www.kristen-deliano.de

Quellen: Stadtarchiv Wasserburg und städtisches Museum.

 

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