Was steckt eigentlich dahinter?

Unsere Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano zu Wasserburger Ansichten (3)

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Bilder an Hauswänden, Skulpturen an Wegen und auf Plätzen, Inschriften an Eingängen und in Innenhöfen – täglich geht man als Wasserburger an ihnen achtlos vorbei. Tausendmal gesehen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Diese Frage beantwortet unsere neue Serie mit Stadtführerin Irene Kristen-Deliano, die den Lesern der Wasserburger Stimme einen kleinen Einblick in die Besonderheiten der Stadt gibt. Heute geht es um einen „englischen“ Gruß an der Ostseite der Frauenkirche.

Der englische Gruß ist seit dem Mittelalter die Bezeichnung für die Grußworte des Erzengel Gabriels bei der Verkündigung, dass Maria den Sohn Gottes gebären werde. Die Bezeichnung des Grußes als „englisch“ ist vom Wort Engel abgeleitet, hat aber nichts mit der englischen Sprache zu tun.

Im Lukas Evangelium LK 1,28; steht der Gruß des Engels „Seid gegrüßet, du Begnadete, der Herr ist mit dir.“

 

Irene Kristen-Deliano ist Stadtführerin und Stadt-Entdeckerin, Autorin und Buchhändlerin. 

www.kristen-deliano.de

Quellen: Stadtarchiv Wasserburg und städtisches Museum.

 

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