Was sagt der Wasserburger?

Im Rathaus Diskussion zu einer Verkehrsberuhigung im Altstadtkern auf Probe

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Die nächste Bürger-Fragestunde für die Wasserburger findet vor der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag, 27. Juni, bereits um 17 Uhr im großen Rathaussaal statt. Der Stadtrat, die Stadtverwaltung und ein Verkehrsplanungsbüro wollen mit der Bevölkerung über eine – probeweise – verkehrsberuhigende Maßnahme im Altstadtkern diskutieren. Ziel sei eine deutliche Reduzierung des (Durchgangs-)Verkehrs im Bereich Hofstatt, Färbergasse, Schustergasse und Herrengasse, heißt es heute Nachmittag aus dem Rathaus. 

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15 Kommentare zu “Was sagt der Wasserburger?

  1. Wenn so manche/r Altstadtbewohner/-in völlig unnötige Kurzstreckenfahrten in der Stadt unterlassen würde (täglich zu beobachten), könnte das langfristig nicht unerheblich zu einer Verkehrsentlastung beitragen. Von mehr sauberer Luft zum Atmen und Leben ganz zu schweigen!

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  2. Fürchte dann kommen noch weniger in die Stadt.
    Wer es ruhig und idyllisch haben will, der muss auf dem Land wohnen. Eine Stadt ist nun mal eine Konzentration von Bewohnern und Geschäften, wie von Banken und Ämtern. Dazu gehört auch ein Verkehrsfluss zwischen all diesen.

    Die Geschäfte werden sich vor der Stadt konzentrieren weil da die Menschen einfach hinfahren können.

    Wer München beobachtet und gerade den Osten wie Parsdorf, ( das muss man mal gesehen haben, alle namhaften Einzelhandelsgeschäfte die früher im Zentrum waren sind nun dort ) der sieht wie schnell sich die Geschäftslagen verändern.

    Wenn die Stadt nur noch eine langweilige Schlafstadt sein soll, dann gerne alles beruhigen, alles zumachen, vielleicht gleich so, dass nicht mal mehr Anwohner reinfahren dürfen. Dann kann man Wasserburg als Museum betreiben.

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  3. Beruhigen, ja aber nicht gänzlich einstellen.
    Ich parke eh immer entweder unter der Rampe oder im Parkhaus, wenn ich in Wasserburg was zu erledigen habe. Ist ja nicht München und ich kann alles zu Fuß erreichen. Aber… Ich wohne auch nicht in der Altstadt. Anwohnern muss es jederzeit möglich sein dort mit dem Auto rein zu fahren. Wie das auch immer geregelt wird. Vielleicht wäre sowas wie ein ID Aufkleber fürs Auto keine schlechte Idee…

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  4. Ich finde es super, dass euch Wasserburger die Gelegenheit gegeben wird, aktiv mit zu diskutieren.
    Das ist Stärkung von Bürgerbeteiligung, oder auch anders ausgedrückt – lebendige, lokale Demokratie.

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  5. Nachträgliche Anmerkung: Des sogt a Grafinga

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  6. Wenn die Polizei mal die Poser mit ihren aufgemotzten Kisten, die die Stadtrunde schon mal 10 x durchfahren, richtig zur Kasse bitten würde, wäre auch schon vielen geholfen.

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  7. Altstadtbewohner

    Warum müssen es immer diese Radikallösungen sein? Ich als direkter Anwohner würde mich schon freuen wenn der Bereich ab 22 Uhr „beruhigt“ wäre und am Wochenende ab 14 Uhr. Es muss doch Lösungen geben von denen alle etwas haben!

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  8. Wasserburg hat kurze Wege, deshalb glaube ich nicht, dass Geschäftslagen verschoben werden, durch zeitweise “Einschränkungen

    Ja, Altstadtbewohner, guter Ansatz abends nur Anlieger… Wochenende ganz zu, wäre doch ein erster Kompromiss 👍

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  9. Wie bekommen die Anwohner ihre Einkäufe nach Hause? Bin alt und gehbehindert, muss ich dann mein Haus verkaufen ?

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  10. @Altstadtbewohner: wo steht denn bitte etwas von einer Radikallösung? Wissen Sie etwa mehr als hier im Artikel steht? Was wäre ihrer Meinung nach eine solche Radikallösung und was ist daran das radikale? Und finden sie den derzeitigen Zustand, dass sich nämlich alle anderen Belange den egoistischen Ansprüchen der lautstarken Autolobby unterordnen müssen, etwa nicht radikal?

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  11. Ganz ehrlich, keine Sau braucht den Verkehr in der Innenstadt. Lasst nur noch Anwohner rein, der rest soll im Parkhaus parken. Dort am besten gleich mal noch das Preissystem so anpassen das jeder zahlen muss, auch Leute die einkaufen.

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  12. Totaler schmarrn, Wasserburg lebt grod so wias is und ganz ehrlich i arbat gern in Wasserburg. Lossts es einfach so wias is, de wo drin wohnan soin a eine fahrn derfa. De andern bringan des gaid in de Stadt!

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  13. Ich bringe meine 86 jährige, gehtechnisch sehr eingeschränkte, Mutter zur Podologin. Dort kann ich direkt vor dem Geschäft anhalten und meine Mutter reinbringen.
    Anschließend suche ich mir einen ausgewiesenen Parkplatz und hole meine Mutter dann wieder direkt vor dem Geschäft mit dem Auto ab.
    Wenn ich dort nicht mehr reinfahren darf, muss ich eine andere Podologin für sie suchen, was ich sehr schade finden würde.

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  14. Ein Traum: niemand weiß anscheinend, was da für eine verkehrsberuhigende Maßnahme vorgestellt wird, aber alle drehen schon wieder am Rad, malen das Schreckensbild der langweiligen Schlafstadt, sehen den Untergang des Einzelhandels kommen, verkaufen ihre Häuser und suchen sich neue Podologen.

    Jetzt entspannts euch doch mal!

    So wie man die jung-dynamische, innovations- und experimentierfreudige Mehrheit des Stadtrats kennt, wird das schon nicht so weltbewegend werden.
    Und spätestens bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Lösung (d.h. der Überwachung) wird man dann sowieso wieder in altbekannter Manier jegliche Konsequenz missen lassen. Man will halt kurz vor den Kommunalwahlen nochmal behaupten können, dass man ja schließlich irgendwas probiert hätte.

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  15. Super Idee! Macht das alltägliche Leben für die Altstadtbewohner ruhig noch unkommoder, als es eh schon ist – dann lasst uns aber auch mal ernsthaft über die Mieten reden…
    @ Oidstoderer: definiere unnötige Kurzstrecke
    @ Buffo: eine mit dem Auto befahrbare Kleinstadt im ländlichen Raum ist normal und sinnvoll (da hat Minesweaper völlig recht) und nicht Ausdruck einer alles beherrschenden Autolobby. Die Vormacht der Autolobby manifestiert sich in einem unzulänglich ausgebauten ÖPNV u.v.m.
    Ich zum Beispiel finde aus verschiedenen Gründen Inlandsflüge Mist – deswegen schreie ich aber noch lange nicht nach einer Flugverbotszone über Wasserburg!
    @ Toni: Altstadt am Wochenende für den Autoverkehr ganz dicht machen – großartige Idee! Spitze! Sie sind dann sicherlich auch bereit, mir meinen Bio- und Papiermüll sowie die leeren Wassertragl zum Parkhaus zu tragen und anschließend die vollen Wassertragel zurück vom Parkhaus in die Hofstatt. Wenn’s doch der autofreien Altstadt dient…
    @ Da Arbeiter: entgegen anderslautenden Meinungen sind auch Altstadtbewohner Teil der werktätigen Bevölkerung und zahlen sogar Steuern. Und weil manche von ihnen sogar unnötige Kurzstreckenfahrten vermeiden, erledigen sie auch viele der alltäglichen Einkäufe in der Altstadt …

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