Was nun, Herr Söder?

Kontaktbeschränkung mit Treffen von maximal zwei Haushalten wohl noch zwei weitere Wochen lang

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Was nun, Herr Söder? Die Kontaktbeschränkungen in ganz Bayern werden offenbar verlängert. Eigentlich hatte es mal geheißen, die aktuelle Regelung gelte bis einschließlich 14. Juni, also gestern. Die Corona-Regelungen der Bundesregierung jedenfalls sind bis zum Montag, 29. Juni, in Kraft. Hier heißt es, dass die Länder Treffen mit bis zu zehn Personen aus maximal zwei Haushalten erlauben können. Thüringen hat – entgegen der Empfehlungen – die Kontaktbeschränkungen am Wochenende ganz aufgehoben. Was in Bayern nun erlaubt ist …

Seit dem 6. Mai gilt in Bayern eine Kontaktbeschränkung. Jeder ist verpflichtet, möglichst wenige Menschen zu treffen, die nicht mit ihm zusammenleben und dabei einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Erlaubt ist aktuell, die engere Familie zu treffen und zu besuchen – also auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister, nicht nur Ehegatten oder Partner. Auch mehrere Angehörige von ZWEI Haushalten dürfen sich treffen und zwar sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Raum. Es ist wohl davon auszugehen, dass diese Regelung nun noch zwei Wochen bis zum Montag, 29. Juni, gilt – wie deutschlandweit angedacht” …

Die vorherige Ausgangsbeschränkung (März/April) – man durfte seine Wohnung nur aus triftigen Gründen verlassen – war seit Anfang Mai entfallen.

Das aber jedenfalls ist klar für ganz Bayern:

Ab dem heutigen Montag sind kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Konzerthäusern, auf sonstigen Bühnen und im Freien sowie die dafür notwendigen Proben und anderen Vorbereitungsarbeiten unter bestimmten Voraussetzungen (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) wieder möglich.

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl ab heute nun 100 Personen (anstatt bislang 50 Personen). 

 

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17 Kommentare zu “Was nun, Herr Söder?

  1. Es hält sich doch eh keiner mehr an was. Zu hauf versammeln sich de Leute in Parks, an der Isar oder an den Seen. Keiner hält Abstand. Hauptsache die Gastronomen usw. werden drangsaliert. Wenn ma als Handwerker ins Haus kommt, hält keiner Abstand oder trägt eine Maske. Die meisten rücken einen auf die Pelle. Was soll des ganze noch? Studenten sollen weiterhin zuhause bleim. Studentenbuden stehen leer. Die treffen sich doch sowieso. Des is doch nur noch Theater. Ich weiß ned.

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  2. Da geb ich dir vollkommen recht! Und nach den aktuellen Zahlen wäre eigentlich eine kleine Lockerung sicherlich vertretbar! Zumindest mal 10 Personen im Aussenbereich. Im Kino dürfen ja auch mehr Personen anwesend sein und im Innenbereich ist ja angeblich die Ansteckung höher! Und für die Gastronomie wäre es auch ein bißchen leichter wenn man nicht immer kontrollieren muss wer an einem Tisch sitzt!

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  3. Die Frage ist halt wie lange man das jetzt noch durchziehen kann. Corona wird uns mindestens noch 2-3 Jahre begleiten, je nach Mutationsfähigkeit des Virus auch für immer, wie die Influenza.
    Ich glaube es ist langsam an der Zeit akzeptieren zu müssen, mit dem neuen Risiko zu leben.

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  4. A Reitmehringer

    I glab de Regierung woas langsam selbst nimma wos macha soi. Bzw. wos gsogt worn is. Ma werd oan ums andere moi hi ghoiten und vertröstet. I mach mei nächstes Kreuz nimma bei der CSU des konn i scho moi sagen, eher bei de Freien Wähler oder so.

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    1. Bundeskanzler braucht da Söder ned wern.

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    2. Weil ja die Freien Wähler in Bayern zum Glück nicht mitregieren, oder?

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    3. Das Gemeckere hier hört sich geradezu so an, als wäre Markus Söder persönlich an allem schuld.
      Auch er stand und steht vor einer völlig neuen Situation und kann nur so entscheiden, wie er es im Moment für richtig hält. Ist doch nur logisch, daß auch er sehr flexibel die Möglichkeiten immer wieder neu der Situation anpassen muss.
      Ich finde, wir sind bislang mit seiner Taktik nicht schlecht gefahren!

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      1. Ist schon wieder Wahlkampf??

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  5. Es gab und gibt doch auf der ganzen Welt Einschränkungen, oft sogar noch viel heftigerene. Das ist nicht nur der Söder. Durch sein schnelles Handeln ist wahrscheinlich Schlimmeres verhindert worden. Viele Länder beneiden uns um unsere Politik. In Österreich gab’s doch die gleichen Einschränkungen. Die sind uns halt im Ganzen etwas voraus. Als es brenzlig war, haben sich die anderen Politiker zurückgehalten und waren froh, dass jemand da war, der das ganze leitete. Erst als die Lockerungen begannen, die Demos anfingen, da haben auf einmal die anderen auch ihren Mund aufgemacht. Es ist richtig dass alles langsam hochgefahren wird. Dass damit nicht alle zufrieden sind, ist klar und dass dadurch Tumult und Verwirrung herrschen auch. Ich möchte mal wissen, wie Sie entscheiden würden. Wenn eine zweite Welle kommt, dann war das bis jetzt harmlos. Dann muss zwischen Wirtschaft und Leben hart entschieden werden. Darum wäre es jetzt so wichtig weiter vorsichtig zu sein, damit eine zweite noch größere Welle vermieden werden könnte. Und daran ist dann kein Herr Söder schuld. Dieses Verlangen nach uneingeschränkter Freiheit, kann uns die Freiheit für die Zukunft nehmen. Statt einmal darüber nachzudenken, wie gut wir es haben, wird nur gemeckert. Ganz ehrlich, wie viele Menschen auf dieser Welt leben so in einem Wohlstand und so viel Freiheit wie wir. Selbst in Corona-Zeiten.

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    1. Berni k. schön geschrieben. Teilweise hört sich das an, was man seit Monaten aus den Medien um die Gehörgänge und Sehnerven gebetsmühlenartig “geprügelt” bekommt. Eine 2., vielleicht eine 3., oder sogar noche eine 4. Welle…???
      Im Herbst ist Schupfenzeit, wie alle Jahre, auch vor Corona.
      Ausserdem ist es mittlerweile müssig, darüber zu diskutieren. Andersdenkende werden defamiert. Ausserdem habe ich ein Porblem damit, wenn “Lobbyisten” mir erklären wollen was richtig und falsch ist und dass eine Impfung und App das “Allheilmittel” wären. Aber es ist schön zu sehen, dass die “Neue Normalität” so brav und demütig von den Bürgern angenommen wird. Siehe auch all die “Black lives matter” Demos. Schön dass hier Corona keine Rolle spielt und auch von der Regierungsseite nur eine kleine “Randnotiz” erscheint. Schon interessant wie hier mit zweierlei Maß vorgegangen wird. All die Represalien und Strafzahlungen der Bürger………..die müssen sich doch “verarscht” vorkommen.
      Aber scheinbar heiligt der Zweck die Mittel……..

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  6. Berni k.

    Es wurde nichts schlimmeres verhindert.

    Was wurde den verhindert?

    Das ein Grippevirus sich ausbreitet?

    Was wurde verursacht?

    Tausende arbeitslose.

    Hunderte Betriebe sind Pleite.

    Kinder haben durch die quarantäne Schäden genommen.

    Sie schreiben von der Freiheit der Zukunft. Welche Freiheit will man ihnen nehmen?

    Wollen Sie auch bei der nächsten Grippewelle eingesperrt werden?

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    1. Mir ist es definitiv ein Rätsel, wie man so weltfremd durch das Leben stolpern kann, dass man simple Fakten schlicht ignoriert: 1. Covid-19 ist kein simples Grippevirus. 2. Verhindert wurde durch die Maßnahmen in Deutschland eine Welle, die etwa in Brasilien, USA und Russland zehn- bis hunderttausende Tote verursacht hat und noch verursachen wird. 3. Es rollt momentan noch keine Pleitewelle durchs Land. Die Insolzenzrate war bisher sogar rückläufig. 4. Nur durch die relativ stringenten Maßnahmen am Anfang können wir jetzt wieder an Lockerungen denken, die aller Voraussicht nach zu keiner erneuten Infektionswelle führen. Um diesen Luxus (und somit wiedergewonnene Freiheit) werden wir weltweit beneidet. 5. Das, was Sie als Einsperren bezeichnen, war ziemlich harmlos zu den Maßnahmen in Frankreich, Spanien und Italien. Wir hatten und haben einen unvergleichlich hohen Grad an Freiheit. 6. Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie wochenlang auf der Intensivstation wegen eines “simplen Grippevirus” zubringen müssen, gegen das es momentan weder einen Impfstoff noch ein Medikament gibt. Solch ein Aufenthalt auf der Intensivstation beraubt Sie definitiv und radikal jeglicher Freiheiten, die Sie hier so vehement einfordern.

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    2. Oh, Grippevirus. Ah – ok. Bisher wusste ich nicht, dass die Grippe mit einem Geschmacksverlust einhergeht (kenne ich von zwei Fällen persönlich – in einem seit 6 Wochen anhaltend – kommt vielleicht nicht wieder), mit eingeschränktem Sehen (…) und mit künstlicher Beatmung. Haben Sie gewusst, dass aus der Intensiv – Station als geheilt entlassene nach Wochen (persönlich sind mir 4 Wochen bekannt) in der Reha noch immer nicht richtig auf die Beine kommen? Ein paar Meter gehen, hinsetzen, ein paar Meter gehen, zurück ins Bett. Ich habe mit einem gesprochen, der sowohl schon mal die Grippe hatten, wie auch Corona – ohne Intensivmedizin! – überstanden hat. Der teilen nicht Ihre Meinung, Corona sei nur eine Grippe. Aber ganz sicher nicht. Ich bin froh, dass ich keine persönliche Erfahrung beitragen kann. Ich hoffe das bleibt so.

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    3. Mal zu den Fakten: Schweden das sich geweigert harte Verbote auszusprechen und sich auf Empfehlungen an die Bevölkerung verließ, hat 3 mal soviel I.nfizierte und 8 mal mehr Tote als ihre Nachbarländer Finnland und Norwegen zusammen .
      Diese hatten Einschränkungen wie in Mitteleuropa .Wir sollten dankbar sein dass unsere Politiker so vernünftig gehandelt haben.

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  7. Die zweite welle kommt nur das uns gegen diese auch kein imstoff helfen wird das es ein mutierter virus ist( siehe peking) und bei der 3./4./5./6.usw wird es genauso sein. Und wollen wir jedes jahr die wirtschaft am rande des ruins schicken( die grossen entlassungen kommen erst noch mit all ihren folgen) oder wollen wir endlivh wieder anfangen normal zuleben? Corona ist nicht schlimmer wie eine grippe,nur bei manchen menschen(vorerkrankungen,wo 75% meistens selber dran schuld sind,über 80jährige, herzkreislauf und atemwegserkranke) tödlicher ist. Aber selbst diese können mit einer gesunden lebensweise überleben, siehe die 102jährige die corona hatte und lebt,siehe da….

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    1. Vorm Schreiben bitte besser informieren. Es ist längst widerlegt, daß Corona nicht mit Grippe verglichen werden kann und doch geistert dieser Unsinn immer noch in manchen Köpfen herum.,

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    2. @Chris ich gebe ihnen recht, Sch…. wir doch auf die Gesundheit, die Wirtschaft ist wichtig. Na was macht das schon wenn Millionen Menschen sterben.
      Wie haben Sie geschrieben, die sind an den Vorerkrankungen selber schuld.
      Geht’s eigentlich noch?
      Klar werden wir wirtschaftliche Einbußen haben. Aber im Vergleich zu unseren Nachbarn ist das nichts. Sicher für jeden einzelnen der davon betroffen ist, ist das nicht lustig.
      Aber warten wir ab wie es den Spaniern, Franzosen und Italienern gehen wird.
      Diese permanente deutsche Meckerei, wie schlecht es uns doch geht, empfinde ich als Hohn gegenüber anderen Nationen und damit den Menschen.
      Denn wie heißt es so schön – alle Menschen sind Brüder und Schwestern.

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