Was geschah in dieser Nacht?

Aschau/Albaching: Keine Spuren am mutmaßlichen Tatfahrzeug festgestellt

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Was ist genau passiert, als am vergangenen Sonntag, 6. Januar, gegen 3.45 Uhr eine junge Frau (23) aus Albaching auf einer Straße mitten in Aschau im Chiemgau so schwer verletzt wurde, dass sie wenig später in einer Klinik verstarb (wir berichteten)? Das fragt die Kripo seit gestern und hofft dringend auf weitere Zeugen. Nach den ersten Untersuchungen von Gutachtern an dem mutmaßlichen Tatfahrzeug hat sich der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes nicht erhärtet. In der Folge wurde am gestrigen Freitag der mutmaßliche Fahrer des Fahrzeugs, ein 27-Jähriger, aus der Untersuchungshaft wieder entlassen. Die Kripo ermittelt nun weiter mit Hochdruck …

Das Polizeipräsidium meldet:

Nach der Festnahme des Tatverdächtigen am 7. Januar wurde unmittelbar damit begonnen, das mutmaßliche Tatfahrzeug durch Spezialisten der Spurensicherung sowie durch Gutachter zu untersuchen. Dabei konnten keine Spuren festgestellt werden, die darauf hinweisen, dass der Fahrer einen möglicherweise stattgefundenen Verkehrsunfall bemerkt haben müsste.

Der Gutachter konnte weiterhin keine Beschädigungen an dem VW Golf festgestellen, die einen sicheren Rückschluss auf einen Verkehrsunfall zulassen.

Da sich mit diesen Feststellungen die Tatvorwürfe unter anderem der fahrlässigen Tötung und des versuchten Totschlags durch Unterlassen zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufrechterhalten lassen, wurde der beschuldigte 27-Jährige noch am gestrigen Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die bei der Kripo Rosenheim eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schneefall“ führt die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein nun mit Hochdruck weiter. Es gelte noch eine Vielzahl anderer Spuren auszuwerten und Zeugen zu vernehmen, so das Polizeipräsidium.

Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

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