Wann sinken die Fall-Zahlen?

Das ist die große Frage im Land: Das RKI meldet heute für den Landkreis wieder knapp 250 Neuinfizierte im Inzidenzwert

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Die Corona-Infektionszahlen stabilisieren sich – allerdings leider aktuell auf hohem Niveau. Nicht nur Lothar Wieler, der Chef des Robert-Koch-Instituts, schätzt die Lage weiter als ernst ein. Als sehr ernst. Für den Landkreis meldet das Institut am heutigen Freitagmorgen 246,4 Fälle Neuinfizierter im Inzidenzwert – fast genauso viele wie gestern (249). Man müsse wieder auf einen Inzidenzwert von 50 kommen, denn erst ab diesem Wert können die Ämter die Kontakte von Infizierten wieder seriös nachverfolgen, betonte gestern Bayerns Ministerpräsident Markus Söder noch einmal ausdrücklich. Im Fokus: Die Kliniken und deren Personal(not). Kommenden Mittwoch wird er auf der Ministerpräsidenten-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und den Amtskollegen/-kolleginnen beraten, wie es im Dezember weitergehen soll …

 Das große Ziel sei, doch im Kreis der Familie Weihnachten feiern zu können, aber da habe man noch ein Stück Wegstrecke vor sich – und jetzt dann nur mehr einen Monat ZEIT, so Söder. Nicht in seinem Sinne war es gewesen, die Entscheidung über die weiteren Schutz-Maßnahmen um zehn Tage nach hinten auf den kommenden Mittwoch zu verschieben. 

Keine Entwarnung in der Stadt Rosenheim, die seit nunmehr drei Wochen schon im November-Lockdown ist (wegen der hohen Fallzahlen ein Wochenende eher). Das RKI registriert am heutigen Freitag 214 Fälle im Inzidenzwert.

Für den Landkreis Traunstein werden 282,5 Fälle gemeldet.

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert-Koch-Institut 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit ist am heutigen Freitag leider ein neuer Höchststand erreicht worden.

Vor genau einer Woche war es mit 23.542 verzeichneten Fällen der bisherige höchste Wert gewesen seit dem Ausbruch der Pandemie.

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7 Kommentare zu “Wann sinken die Fall-Zahlen?

  1. Die Zahlen sinken dann wenn sich die Leute an die Regeln halten. Dann müssten sie auch nicht ständig verschärft werden. Solange ein Minderheit aufwiegelt und damit auch viele kleine Regelbrüche begeht oder als legitim hinstellt, und damit für eine weiter viele kleine Regelbrüche sorgt, Fakten leugnet, Menschen die Fakten darlegen angreift und sogar so weit geht, vom Volk gewählte Politiker anzugreifen, zu bedrängen und zu verunsichern, solange werden wir alle bezahlen müssen.

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    1. … richtig, habe da gerade den vergangenen G20 Gipfel vor Augen..

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    2. Die Fallzahlen werden nicht runtergehen.
      Dafür ist die Bedrohung nicht mehr real genug. Jeder kennt jemanden, der Corona bereits hatte – aber nur milde Symptome, wenn überhaupt zeigte.
      Das nimmt die Angst. Das macht jeden Versuch zum Eindämmen der Virusverbreitung zunichte…

      Wenn lt. Frau Claudia Roth selbst Abgeordnete sich nicht mehr an die Regeln halten sich umgehend in Quarantäne zu begeben, wenn man als enge Kontaktperson eines Infizierten gilt, dann sagt das doch schon alles aus. Warum wurden diese Abgeordneten nicht einfach vor die Tür gesetzt? Auf die Vernunft zu setzen kann man vergessen!

      Vergessen wir’s einfach! Den Geist bekommen wir nicht mehr in die Flasche.

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  2. Die Zahlen sinken dann, wenn
    A: weniger getestet wird oder
    B: die Zahlen aus Altenheimen, Asylunterkünften usw. nicht mehr mitgezählt werden (wie auch im Frühjahr praktiziert, da örtlich begrenzt)
    Das dürfte ja langsam wirklich jedem klar sein.

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  3. Die Zahlen sinken im Frühjahr – wenn die Grippewelle vorbei ist.

    Und nicht wie viele Hysteriker immer glauben, sich Leute nicht mehr treffen etc… Hauptsache immer nach Sündenböcke suchen! Ob Demos, Kinder, Partyvolk oder sonstwas – bleibt halt Zuhause wenn euch das alles zu sehr in Angst und Schrecken versetzt!

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  4. Wer sich über den aktuellen Stand in Sachen Influenza (wirklich) schlaumachen möchte, der besuche die Website der “Arbeitsgemeinschaft Influenza” des Robert Koch Institutes. Von einer Grippewelle ist dieses Land aktuell und zum Glück sehr, sehr weit entfernt. Auch sonstige, jahreszeittypische Atemwegserkrankungen, bleiben recht weit hinter den Statistiken des Vorjahres zurück.

    Medizin und Wissenschaft führen dies übrigens u.a. auf die bestehende Maskenpflicht bezüglich COVID-19 zurück.

    Ganz unhysterisch bleibt dagegen die Feststellung, wie im Artikel zu lesen, dass Corona die Republik weiterhin mit steigenden Infektionszahlen im Griff hat. Zu Hause bleiben bzw. Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, soll tatsächlich ein probates Mittel in der Pandemiebekämpfung sein.

    Die “Angsthasen-Mentalität” spielt dabei allerdings keine Rolle. Verantwortliches Handeln um so mehr.

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  5. Servus …

    Dass CoVid19 nicht nur eine Grippe ist, sollte mittlerweile bekannt sein …

    Die Fallzahlen sinken, wenn die Menschen sich so verhalten, dass das Virus nur noch in einem geringeren Maße übertragen wird, als es bisher der Fall ist.
    Dafür ist jeder Einzelne verantwortlich.

    Grüße, Benjamin

    Kommentar v. d. Red. gekürzt.

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