Wanderausstellung zieht nach Rosenheim

„Leben im Chaos – Chaos im Leben“ jetzt auch im Landratsamt zu sehen

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Nach dem großen Erfolg in Wasserburg und in Bad Aibling macht die Wanderausstellung „Leben im Chaos – Chaos im Leben“ als nächstes Station in Rosenheim. Sie wird von 5. bis einschließlich 28. Februar im Foyer des Landratsamtes Rosenheim zu sehen sein. Ausstellungseröffnung durch den stellvertretenden Landrat Josef Huber ist am 5. Februar um 14 Uhr. Sie kann zu den regulären Öffnungszeiten der Behörde besucht werden.

Thema der Ausstellung ist das sogenannte pathologische Horten. In Deutschland gibt es geschätzt rund 1,8 Millionen Menschen, die unter dem Messie-Syndrom oder auch Vermüllungs-Syndrom leiden. In Stadt und Landkreis Rosenheim sind es rund 270 Personen. Nicht selten leben Tiere in solchen Haushalten, was die Problematik oft noch verschärft. Gestank, Ungeziefer und die Sorge um die Betroffenen lässt die Nachbarn zum Telefon greifen und Hausverwaltung, Polizei oder auch das Gesundheitsamt informieren.

 

Die Wanderausstellung ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Arbeitskreises Hilfs-Team (kurz H-Team). Zum Arbeitskreis (Foto) gehören Mitarbeiter des staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, der Diakonie Rosenheim, der Caritas, des Internationalen Bund, der Nachbarschaftshilfe Rosenheim, von Anthojo und der Gesundheitsregionplus Landkreis Rosenheim. Gemeinsam arbeiten sie an der Schaffung einer zentralen Anlaufstelle, die sich um diese Personengruppe kümmert und die Akteure vernetzt. Die Wanderausstellung „Leben im Chaos – Chaos im Leben“ soll eine Möglichkeit sein, auf die Personengruppe und die Stellen, die Hilfe bieten, aufmerksam zu machen.

 

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