Waldbrand-Gefahr steigt!

Viel zu trocken: Regierung von Oberbayern ordnet Luftbeobachtung an

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Das ist die aktualisierte Karte des Deutschen Wetterdienstes vom heutigen Mittwoch: Lila bedeutet die allerhöchste Gefahrenstufe 5! Wegen der extremen Waldbrand-Gefahr – bei uns liegt derzeit Stufe vier vor – hat die Regierung von Oberbayern erneut die Luftbeobachtung ab sofort bis einschließlich kommenden Freitag angeordnet. Diese ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung.

Die Beobachtungsflüge der Flugbereitschaft Oberbayern mit den ausgebildeten amtlichen Luftbeobachtern finden einmal täglich jeweils nachmittags statt.

Aufgrund der heißen und trockenen Wettersituation weist der allgemeine Waldbrandgefahrenindex aktuell für Oberbayern eine sehr hohe Waldbrandgefahr aus. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die Luftbeobachter kommen aus den Bereichen der Katastrophenschutzbehörden.

Folgende Warnhinweise sollten beachtet werden, die auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind, gelten …

Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum:
 in einem Wald keine offene Feuerstätte zu errichten oder zu betreiben
 kein Feuer anzuzünden oder zu betreiben
 keine Bodendecken abzubrennen oder Pflanzen/Pflanzenreste flächenweise abzusengen
 kein offenes Licht anzuzünden oder zu verwenden
 keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen
 nicht zu rauchen.

 

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