Während du den Weg erklärst …

Polizei warnt vor Trickbetrüger mit dreister Masche - Bis nach Hause verfolgt

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Vor dreisten Trickbetrügern warnt die Polizei am heutigen Nachmittag dringend die Bevölkerung in der Region: Am Samstag gegen 16.15 Uhr war eine 60-Jährige, die in ihrem Pkw gerade zusammen mit ihrem gleichaltrigen Ehemann auf dem Nachhauseweg war, von einem weißen Skoda mit rumänischem Kennzeichen auf der B304 verfolgt worden – bis zu ihrer privaten Hofeinfahrt in Rabenden zwischen Wasserburg und Obing. Der Skoda war besetzt mit einer weiblichen und einer männlichen Person. Dort angekommen stieg eine etwa 35-Jährige aus dem Skoda aus und kam mit einer Straßenkarte auf das Fahrzeug des Ehepaares zu.

Die Frau bat in schlechtem Englisch oder Spanisch um Hilfe, so die Polizei. Dabei habe die Frau gesagt, dass sie eine Touristin sei und nach Linz fahren möchte.

Die 60-Jährige stieg daheim aus dem Auto aus und versuchte ihr den Weg zu erklären. Währenddessen trug sie ihre Handtasche um die Schulter. Noch während des Gesprächs bedankte sich die unbekannte Frau dann urplötzlich, umarmte die Geschädigte, eilte zurück zum Pkw Skoda und fuhr zusammen mit ihrem im Fahrzeug wartenden Begleiter davon.

Kurze Zeit später bemerkte die Geschädigte, dass sich ihr Geldbeutel nicht mehr in ihrer Handtasche befand. Aufgrund der vorherigen Situation, die ihr von Anfang an seltsam vorgekommen sei, sei ihr sofort klar gewesen, dass ihr der Geldbeutel von der Dame entwendet worden war – während sie durch die Wegbeschreibung abgelenkt gewesen war.

Achtung:

Im Geldbeutel befanden sich etwa 100 Euro Bargeld, eine Scheckkarte und andere Dokumente der Geschädigten. Bereits nur 15 Minuten nach dem Diebstahl wurde von der Täterin erfolglos versucht, Bargeld an einem der umliegenden Geldautomaten abzuheben!

Die Polizeiinspektion Trostberg führt die Ermittlungen. Hinweise zur Tat oder ähnlichen Vorfällen bitte unter der Telefonnummer 08621-98420 mitteilen – oder bei jeder anderen Polizei-Dienststelle.

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12 Kommentare zu “Während du den Weg erklärst …

  1. Es scheint immer mehr bekannt zu werden, dass Deutschland zur Plünderung frei gegeben ist.
    Warum schützt uns der Staat nicht ?
    Sind denn die Deutschen nur noch da, damit man sie ausnehmen kann ?

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  2. Bei uns in Deutschland sind die Strafen viel zu gering. Man müsste solche Täter die Autos etc beschlagnahmen mit denn die solche Touren machen .
    Die lachen alle über uns. Wir schmeißen sie vorne raus und die kommen durch die Hintertüre wieder rein.

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  3. @Ferdi
    Sehr geehrter Mitbürger, die gesamte Kriminalität in Deutschland ist bsp. im Jahr 2017 so stark zurück gegangen wie seit 1993 nicht mehr.
    Diebstähle wie hier beschrieben sind bsp um fast 10% gesunken. Wohnungseinbrüche um fast 24%. Man kann also in keinster Weise davon sprechen dass Deutschland zum Plündern freigegeben wurde oder der Staat uns nicht schützt. Bitte informieren Sie sich bevor Sie derartige Behauptungen aufstellen.
    Vielen Dank.

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  4. Die Kriminalität ist so hoch wie nie zuvor !
    Wer Augen hat zu sehen,der sehe !

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  5. Sehr geehrter Statistiker. Vielleicht ist es Ihnen aber auch nicht gelungen, das Kleingedruckte unter der Statistik zu lesen?! Viele Taten werden seit 2015/2016 gar nicht mehr in die Kriminalstatistik aufgenommen. Wenn man diese wieder dazuzählt, ist die Sachlage eine Andere. Sie glauben doch nicht wirklich, dass wir heute sicherer leben als vor 26 Jahren? Gehen Sie mit verbundenen Augen durchs Leben? Oder nie aus dem Haus?

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  6. @Statistiker
    Sie glauben auch den Zahlen der offiziellen Arbeitslosenstatistik oder?
    Haben sie keine Bekannten oder Verwandten, die sich im Polizeidienst befinden und mit welchen sie sich mal unter vier Augen bzgl. der Kriminalstatistiken unterhalten können?

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  7. Die Aussagekraft von Polizeistatistiken vs. gefühlte Sicherheit der Bürger im Altlandkreis: das wäre doch mal ein Interview mit der Wasserburger Polizei wert…

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  8. @Sebastian
    Denkst du, dass man bei solch einem Interview eine ehrliche und offene Antwort des Polizeibeamten erwarten kann?

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  9. Grundsätzlich ja. Sicher mehr diplomatisch im Sinne seines Dienstherrn als allzu offen. Aber grundsätzlich ja. Kommt auch immer mit darauf an, wie die Fragen gestellt werden 🙂

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  10. Anmerkung der Redaktion: Wir bitten darum, das kindische Manipulieren der Abstimmungsdaumen einzustellen. Eine Änderung dieses Tools würde uns einiges an Arbeit und Geld kosten. Dazu haben wir keine Lust. Wir müssen dann eben zur Registrierung der Kommentatoren übergehen oder das Kommentieren ganz unterbinden.

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  11. Liebe Redaktion,das Kommentieren ist wie das Salz in der Suppe.
    Jeder sollte seine Meinung äußern können.
    Manipolieren ist eine Art von Betrug,manche Menschen brauchen das.
    Würde ich hier nicht weiter beachten.

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  12. “Wir müssen dann eben zur Registrierung der Kommentatoren übergehen ”

    Dann macht das ,damit ist auch dem Namensmißbrauch ein Riegel vorgeschoben.
    Registrierung mit Klarnamen und gültiger E-mail adresse und dann ein eigenes Pseudonym auswählen das wäre perfekt.

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