Vorfreude auf die „Missa Bergamasca“

Ursprünglich für den „grünen Hügel“ von Kirchreit gedachtes Konzert nun in die weit größere Attler Basilika verlegt

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So gut wie an nur einer Hand sind sie aktuell abzuzählen – die geplanten kulturellen Veranstaltungen im Altlandkreis. In der nächsten Woche gibt es eine Einladung zu einem Konzert am Sonntag 18. Oktober, um 19 Uhr in Attel, St. Michael – unter der Leitung von Peter Adler. Die Freunde der Alten Musik sind herzlich willkommen. Großartige Solisten warten sowie der Chor Concenti musicali, ein Basler Streicherensemble und das Grassauer Posaunenquartett. Akustisch kann das Konzert ein neues Erlebnis werden: Wegen der Abstände werden die Seitenkapellen einbezogen für eine mehrchörige Aufführung.

Ja, man wagt das Experiment eines „Corona-Konzerts“. Ein ursprünglich für den „grünen Hügel“ von Kirchreit gedachtes Konzert wird hiermit in die weit größere Attler Basilika verlegt. Dazu wurde ein groß besetztes Hauptwerk gewählt, die „Missa Bergamasca“ – nach einem italienischen Tanz benannt, von lebendigem, fröhlichem Charakter. Ein Werk von Abraham Megerle einst für den Wiener Kaiserhof …

Davor wird im Kontrast dazu ein Requiem (ohne Mittelteil) für den Wiener Hofgeiger Heinrich Schmelzer gedungen, der nach nur drei Monaten als Hofkapellmeister in Wien auf der Flucht vor der Pest in Prag starb. Es dürfte zugleich auch das letzte Werk des Salzburger Domkapellmeisters Abraham Megerle sein.

Der Vorverkauf läuft bei der Sparkasse Wasserburg – Eintritt 22 Euro (ermäßigt 18 Euro).

 

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