Vorbereitungen auf die Normalität

Wirtschafts-Förderungs-Verband und CSU machen Wasserburger Geschäfte „fit for opening"

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Noch ist unklar, was Ministerpräsident Markus Söder heute in Sachen Ausgangsbeschränkung für Bayern erklären wird. Um 12.30 Uhr sollen die neuen Regelungen in Sachen Corona-Pandemie verkündet werden. Gespannt wartet natürlich der Wasserburger Einzelhandel darauf, wann und wie eine Rückkehr zur Normalität erfolgen kann. Für viele bedeutet die Schließung ihrer Geschäfte derzeit eine echte Existenzbedrohung. Sollte es tatsächlich Lockerungen bei den Ausgangsbeschränkungen geben, will der Wirtschafts-Förderungs-Verband Wasserburg auf eine langsame Wiedereröffnung gut vorbereitet sein. „Deshalb …

…haben wir uns gemeinsam mit Vertretern der CSU Wasserburg sowie dem Wasserburger Block Gedanken gemacht, wie ein sanfter und stufenweiser Wiedereintritt in eine wirtschaftliche Normalität in der Stadt aussehen kann”, sagt Moritz Hasselt, Vorsitzender des WFV. Noch stünden die genauen Bedingungen und Regelungen genauso wenig fest, wie das exakte Datum, zu dem auch in Bayern der Einzelhandel sowie weitere Unternehmen schrittweise wieder für Kunden öffnen dürften.

„Wir wollen uns aber rechtzeitig fit machen, denn eines ist klar: Oberste Priorität hat der Schutz der Gesundheit von Kunden und Mitarbeitern. Wenn bei uns – ähnlich wie in Österreich – die Anti-Corona-Maßnahmen stufenweise gelockert werden, brauchen unsere Mitglieder und auch alle weiteren Wasserburger Geschäfte schnell verlässliche Informationen: Zu Öffnungsbedingungen, zu Umsetzungsmöglichkeiten der Regelungen und Auflagen, zur Beschaffung von Desinfektionsmitteln, Mund-Nase-Masken oder
Schutzvorrichtungen im Kassenbereich. Im Laufe der nächsten Tage werden wir auf unserer Homepoage für unsere Mitglieder, aber auch öffentlich zugänglich für alle interessierten Unternehmer, diese Informationen zusammentragen.”

Initiatoren der Aktion sind die künftigen CSU-Stadträte Heike Maas und Christoph Klobeck. Ihre Idee: Eine Internetplattform, die nicht nur über die aktuelle Lage und Regelungen informieren soll, sondern über die man auch an Schutzausrüstungen, die derzeit auf dem Markt schwer zu haben sind, herankommen soll. Und das auch in kleineren Mengen. Dafür ist Christoph Klobeck gerade dabei, in seinen Geschäftsräumen ein Lager einzurichten. Dort soll dann Schutzmasken, Handschuhe, Kittel und Desinfektionsmittel erhältlich sein. Für jedes Geschäft kann ganz individuell ein Paket zusammengestellt werden, das dann vor der Ladentür abgestellt wird und abgeholt werden kann.

 

Mehr Infos gibt’s die nächsten Tage auf:

https://wfv-wasserburg.de/fit_for_opening/

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13 Kommentare zu “Vorbereitungen auf die Normalität

  1. Sicherlich eine gute und sinnvolle Initiative – ganz unabhängig von Parteizugehörigkeiten. Aber “Fit for Opening” und “Yes! We are open” passen halt leider überhaupt nicht zum historischen Flair der schönen Wasserburger Altstadt!

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  2. wolfgang Tschentscher

    Fit for Opening! Yes! we are Open!
    Hallo WFV und CSU, schön das sich jemand Gedanken macht und was unternimmt! Alles gut! Passt!
    Nur warum müssen wir hier in Bayern das alles in englisch schreiben!? Ich glaube nicht, dass zur jetzigen Zeit viel ausländische Touristen nach Wasserburg zum einkaufen kommen! WFV und CSU ihr wollt deutsche Käufer in eure Geschäfte bringen! Also bitte Deutsch! Wenn die Geschäfte “offen sind”, komme ich auch wieder einkaufen in Wasserburg 🙂
    Schön das wir eine deutsche Sprache haben, mit der ich alles ausdrücken kann! Wasserburger Grüsse von WOTSCH

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  3. Das ist keine Marketing-Initiative, sondern Unterstützung für die Betriebe. Der Slogan richtet sich also nicht an Kunden und soll in den Geschäftskreisen einfach nur ein positives Signal sein. In welcher Sprache die einzelnen Läden dann öffnen, steht jedem frei – zum Glück.

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    1. Wenn es keine Marketinginitiative ist, warum wird das dann auf diesem Weg und andere öffentliche Kanäle veröffentlicht? Ich persönlich halte das durchaus für eine (im Übrigen ziemlich plumpe) politische Werbung. Meines Wissens wird der WFV für Werbemaßnahmen finanziell von der Stadt unterstützt. In dem Zusammenhang darf man das durchaus kritisch hinterfragen, wenn in die Marketingmaasnahmen des WFV Parteienwerbung mit einfließt.

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      1. Wie gesagt: keine Werbemaßnahme, sondern konkrete handfeste Unterstützung – dafür bekommt niemand von der Stadt Geld und nachdem es für alle Wasserburger Betriebe sein soll, muss man es ja publik machen.

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        1. Klar, drum steht ja auch “CSU” in BILD-Größe darunter…

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          1. Darunter stehen die Handelnden, die dafür ehrenamtlich Zeit investieren, Einrichtungen zur Verfügung stellen und finanzielle Vorleistungen und Risiken tragen.

  4. Man das nervt!! Warum muss man immer das Haar in der Suppe suchen und meckern. Jeder hat die Möglichkeit was zu tun und das dann im Internet publik machen. Aber statt dessen wird nur gemosert und geschimpft. Wenn’s eine andere Partei oder Firma oder Person gemacht hätte, wär’s auch okay. Also ran an die Arbeit und Ideen und nicht nur mosern. Ich finde es gut und zwar auch dass es für alle Geschäfte ist. Danke

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  5. Mal was zum Nachdenken...

    Armes Deutschland…. warum muss man denn überall das Negative suchen??? Versteh ich einfach nicht. Lernt doch endlich mal was daraus und seht das Positive daran. Egal wie man etwas schreibt oder formuliert, es wird immer das Haar in der Suppe gesucht….nicht böse gemeint, aber das sollte jedem zu denken geben…. im Moment zählt doch nur zusammen halten und positiv denken…. und es muss weitergehen… bleibt gesund!!!

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  6. Die Initiative mag sinnvoll sein und das Engagement der Stadträte löblich, aber dass sich ein Verein zur Förderung des wirtschaftlichen Lebens in der Stadt, gefördert mit öffentlichen Geldern, sich derart öffentlich mit politischen Parteien, egal welcher Couleur, gemein macht, ist zumindest irritierend

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  7. Kriegts euch wieder ein, die Wahl ist vorbei und entschieden. Jetzt ist es wieder Zeit für das was diese schöne Stadt so ausmacht – Toleranz und Engagement.

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  8. Der WFV hat wirklich gute Ideen und ist ein wichtiger Teil der Stadt Wasserburg. Aber eben nur ein Teil und nicht der Dreh- und Angelpunkt und auch nicht der Nabel der Welt und Allwissend sind die Damen und Herren auch nicht. Man nimmt sich viel heraus beim WFV und man sperrt sich gegen noch viel mehr. Neue Ideen sind nur zugelassen wenn der Rubel vor alle für die Größen dieses Vereins dann auch richtig rollt. Die zunehmende Präsenz von Frau Maas verbessert das irgendwie nicht.

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  9. Also ich arbeite seit 25 Jahren im Marketing. Die optische Aufmachung hier ist wirklich der Art, dass man den Eindruck bekommt, der WFV sei eine rein von der CSU gesteuerte Initiative. Zu sagen, ist doch egal, Hauptsache es passiert was, ist absolut nicht okay. In solchen Zeiten Aktionen ParteiPolitisch auszunutzen – naja da halt ich mich jetzt mal ieber zurück, das zu kommentieren.

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