Von Toulouse an den Inn

Basketball-Bundesliga: Svenja Greunke verstärkt Wasserburger Team

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Es geht Schlag auf Schlag: Auch Svenja Greunke wird in der kommenden Saison für den TSV 1880 Wasserburg auflaufen. Mit fünf Jahren hat sie beim TV Langen angefangen, ist dann über die Rhein-Main-Baskets zum BC Pharmaserv Marburg gewechselt, hat vergangene Saison in Frankreich bei den Toulouse Metropole Baskets gespielt und kommt jetzt nach Wasserburg. Sie ist 29 Jahre alt, 1,88 Meter groß und ist in Langen geboren.


Damit ist sie die vierte deutsche Spielerin, die für die Damen vom Inn auf Korbjagd gehen wird und zudem auch die vierte deutsche Nationalspielerin. Ihre Karriere für die Jugendnationalmannschaften begann 2004, woraufhin sie alle durchlief und im Jahr 2011 dann ihr Debüt in der Damen-Nationalmannschaft gleich mit einem Sieg feierte.

Wie bereits erwähnt, spielte Svenja vergangene Saison in Toulouse, Frankreich. „Es war meine erste und bisher einzige Saison im Ausland. Nach knapp zehn Jahren in der DBBL wollte ich einfach nochmal was anderes sehen und meine Erfahrung im Ausland machen“, erklärt Greunke. Toulouse spielte in der zweiten französischen Liga und verpasste am Ende nur knapp den Aufstieg, trotzdem war es für sie ein besonderes Erlebnis.

„In Frankreich wird im Training hauptsächlich französisch gesprochen, das dauert schon ein bisschen, bis man sich daran gewöhnt. Zudem war ich jetzt ‚eine Ausländerin‘, die neu in dem Team und der Umgebung war. Das braucht auch nochmal seine Zeit, bis man sich da zurechtgefunden hat und eingespielt hat. Aber dafür kann ich es jetzt auch besser nachvollziehen, wie es hier für die Imports sein muss, in ein neues Team mit meist nur fremden Menschen zu kommen und sich da einfinden zu müssen. Beeindruckt haben mich auch die professionellen Strukturen der französischen Basketballwelt, das ist schon etwas anderes als in Deutschland. Vermisst habe ich in Frankreich nur, dass meine Familie und Freunde so weit weg waren, aber sie haben mich ziemlich häufig besucht – ein positiver Nebeneffekt für sie und mich“, erzählte Greunke mit einem Schmunzeln.

Für Wasserburg hat sich Svenja Greunke entschieden, da auch sie das neue Konzept sehr interessant findet und ihr auch das ‚Drumherum‘ gefällt. „Es passt einfach. Den Schwerpunkt auf deutsche Spielerinnen zu setzen, die Jugend voranzutreiben, die gute Betreuung der Spieler, einfach alles.“ Zusammen mit dem Team will sie so weit wie möglich nach oben, viele Spiele gewinnen und Spaß haben.

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