Von lauten und leisen Tönen

Chiemgauerin Traudi Siferlinger im „Lebenslinien"-Porträt des Fernsehens

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Traudi Siferlinger bei einer Aufnahmepause zu den Wirtshausmusikanten in Söllhuben (Foto): Am nächsten Montag, 1. Oktober, porträtiert das Bayerische Fernsehen die Chiemgauerin von 22 bis 22.45 Uhr im Rahmen der Reihe „Lebenslinien“. Kraftvoll und mit vollem Einsatz für ihre geliebte Volksmusik – so geht Traudi Siferlinger als musikalische Gestalterin und Moderatorin der „Wirtshausmusikanten“, Musiklehrerin und Fernsehautorin durchs Leben. Ihre Kindheit und Jugend sind geprägt vom frühen Verlust der Eltern. Trotz Schicksalsschläge …

… gelingt es ihr, eine starke Persönlichkeit zu entwickeln. Bereits mit 13 Jahren singt sie mit ihren Geschwistern im Dreigesang. Traudis Leben besteht fortan aus vielen volksmusikalischen Auftritten. Sie studiert Musikpädagogik und Violine am Konservatorium in München und entdeckt danach mit der Band Willi le Truc eine für sie völlig neue musikalische Welt.

Auf Bühnen in Deutschland und halb Europa ist sie mit „Weltmusik“ unterwegs.

Nach zehn Jahren spürt Traudi immer mehr, wie sehr ihr ihre musikalischen Wurzeln fehlen. So wendet sie sich wieder der Volksmusik zu. Dabei konzentriert sie sich zunehmend auf Gruppen, die traditionelle Volksmusik mit modernen Stilen – im so genannten Tradimix – vermischen. Bis heute eine Gratwanderung, die viel Begeisterung aber auch vereinzelt Kritik hervorgerufen hat. Privat lebt sie mit ihrem Mann in München.

Quelle: BR

Autor: Georg Antretter
Redaktion: Sonja Hachenberger

Foto: Hötzelsperger

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