Von Äpfeln und Birnen…

Veranstaltungstag rund ums Kernobst im Bauernhausmuseum Amerang

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„In den sauren Apfel muss man beißen“, weiß schon ein bekanntes Sprichwort, doch im Anschluss kann man die Frucht genießen. Das schmackhafte Kernobst steht am Sonntag, 22. September, ab 13 Uhr im Mittelpunkt des großen Apfel- und Erntetages im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern.

Die Pomologen Maria Seidinger und Jürgen Pompe präsentieren mehr als 70 verschiedene historische Obstsorten. Heuer liegt ein Schwerpunkt auf alten Birnen, wie der „Guten Luise“ oder „Clapps Liebling“. Außerdem bestimmen die Experten Äpfel und Birnen der Besucher. Dazu sollten drei bis fünf gesunde Früchte pro Sorte – samt Stielansatz und Blättern – mitgebracht werden.

Groß und Klein sammeln, gemeinsam mit Carsten Voigt vom Landschaftspflegeverband Traunstein, Fallobst auf den Museumswiesen und pressen im Anschluss daraus mit eigener Muskelkraft frischen naturtrüben Apfelsaft. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: süße Schmankerl, wie Bratäpfel oder Apfel-Schmand-Flecken kommen frisch aus dem Rohr. Eine abwechslungsreiche Saftverkostung erfrischt durstige Kehlen.

Am Getreidefeld können Interessierte ab 14 Uhr eine besondere Vorführung miterleben. Robert Hiebl zeigt mit seinen Kaltblutpferden wie einst die Felder umgebrochen wurden. Kühe, Ochsen und Rösser waren bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts die kostbarsten und wichtigsten Arbeitstiere auf den Bauernhöfen. Ohne ihre Muskelkraft wären viele landwirtschaftliche Arbeiten nicht möglich gewesen.

Spiel und Spaß verspricht das zusätzliche Kinderprogramm die „große Apfelolympiade“. Sie startet um 14 Uhr am Holzmannhof. Dabei sind drei spannende Disziplinen zu meistern. Dem Sieger winkt die begehrte Apfelmedaille. Weitere Informationen zum Apfel- und Erntetag im Internet: www.bhm-amerang.de oder telefonisch unter 08075 / 91 509 11.

 

Foto: © Bezirk Oberbayern, Archiv Bauernhausmuseum Amerang, Fotografie Gerhard Nixdorf.

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Ein Kommentar zu “Von Äpfeln und Birnen…

  1. Ist gut, dass Museen so etwas machen, so kann man sehen, was unsere Großeltern schon vor 100 Jahren hatten.

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