Viel zu tun für die Bergretter

Wasserburger Helfer am gestrigen, so sommerlichen Samstag fünf Stunden im Einsatz ...

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Ein einsatzreicher Nachmittag gestern für die Wasserburger Bergwacht: Der so sommerliche Samstag lockte viele Menschen in die Berge. Dementsprechend viel zu tun gab es für die Dienstmannschaft der Bergwacht Wasserburg auf der Kampenwand, die zu drei Einsätzen gerufen wurde. Kurz vor 15 Uhr war ein 31-jähriger Mann aus Düsseldorf in einer Rinne unterhalb des Ostgipfels gestürzt und hatte sich die Schulter ausgerenkt. Vier Bergwachtmänner und der Wasserburger Bergwacht-Notarzt stiegen zu dem Verunfallten auf …

… und versorgten ihn medizinisch. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber Christoph Murnau nahm den Patienten mit der Winde auf und flog ihn zur weiteren Behandlung ins Klinikum nach Rosenheim (Fotos).

Gegen 17 Uhr folgte der nächste Alarm. Ein 58-jähriger Urlauber aus Paderborn erlitt am sogenannten Reitweg oberhalb der Miesenau-Alm einen Kreislaufkollaps. Das schnell eintreffende Bergwachtteam konnte den Patienten stabilisieren und fuhr ihn mit dem Bergwachtfahrzeug ins Tal, wo er vom Landrettungsdienst übernommen und in die Klinik gebracht wurde.

Auf dem Rückweg von diesem Einsatz kam die Dienstmannschaft direkt an einem verletzten Wanderer vorbei, der im Bereich der Schlechtenbergalm in der Wiese saß. Der 30-Jährige hatte sich unmittelbar zuvor das linke Sprunggelenk gebrochen und konnte den Abstieg nicht mehr fortsetzen. Nach der Versorgung durch Schienung und Schmerzbekämpfung wurde der Mann mit dem Bergwachtfahrzeug der Bergwacht Aschau ins Tal gefahren und vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht.

Vier Mann der Bergwacht Wasserburg und der Bergwacht-Notarzt waren rund fünf Stunden lang im Einsatz!

Fotos: Bergwacht Wasserburg

 

 

 

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