Viel Positives in Sachen Abfall

Bernhard Schachner legte gestern dem Umweltausschuss den Bericht für 2019 vor

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Viel Positives hatte gestern der Leiter der städtischen Abfallwirtschaft, Bernhard Schachner, dem Umweltausschuss zu berichten. Zwar habe sich die Gesamtabfallmenge von 382 Kilo pro Einwohner und Jahr auf 395 wie im Bayern-Trend leicht erhöht, insgesamt seien die Wasserburger aber rekordverdächtig fleißig beim Trennen ihrer Abfälle. So liege man beim Restabfall mit 87 Kilo weit unter dem Bayernschnitt von 143 Kilo pro Einwohner und Jahr. Eine weitere Zahl, die zeigt, wie fortschrittlich Wasserburg in Sachen Abfall ist:

Die Gesamtmenge des Biomülls konnte von 2018 auf 2019 von 70 auf 76 Kilo gesteigert werden. Schachner: „Der Bayer an sich sammelt durchschnittlich nur 57 Kilo Bioabfall im Jahr.”

Auf die Sonderstellung Wasserburgs in Sachen Abfallwirtschaft im Landkreis Rosenheim wies Bürgermeister Michael Kölbl eingangs der Beratungen hin. „Wir sind die einzige Kommune, die ihr eigenes System hat. Und das mit großem Erfolg. Das rührt noch von der Gebietsreform her.” Das Wasserburger Abfallsystem sei stark auf Trennung des Mülls ausgerichtet. „Und dafür sind Öffnungszeiten unseres Wertstoffhofes zudem sehr umfangreich.”

 

Übrigens: Ein Mehranfall von Abfall wegen der Corona-Krise war lediglich beim Restabfall im März zu verzeichnen. Im April und Mai stabilisierte sich die Lage wieder (zum Vergrößern Klicken).

 

Die wichtigsten Fakten zum Abfalljahr 2019:

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Ein Kommentar zu “Viel Positives in Sachen Abfall

  1. So richtig positiv wär’s jetzt noch, wenn die Grundgebühr in einem vernünftigen Verhältnis zum Kilopreis läge. Dann wäre der Anreiz zum Trennen nochmal größer 😉
    Beim momentanen Verhältnis gibt’s leider immer noch Haushalte, denen das Trennen zu mühsam ist (das ist keine !!! Vermutung)

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