„Viel Interesse an Stadtgeschichte“

Hauptversammlung des Wasserburger Heimatvereins - Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr

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Zahlreiche Vorträge, Führungen, gemeinsame Fahrten, eine neue Ausgabe des Buches „Heimat am Inn“ und vor allem – großes Interesse beim Publikum. Peter Rink, der Vorsitzende des Wasserburger Heimatvereins, und Matthias Haupt, geschäftsführender Vorsitzender, konnten bei der gestrigen Jahreshauptversammlung im Sparkassensaal auf ein rundum gelungenes Vereinsjahr 2017 zurückblicken …

Zu Beginn des Abends berichtete Peter Rink (Foto unten), als Mitglied der Lenkungsgruppe über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Seit nunmehr 21 Monaten werde diskutiert, wie man die Verkehrsbelastung, das Stadtbild oder die Wohnsituation in Wasserburg verbessern könne. Bisher gestalte sich die Lösungsfindung aufgrund teils sehr unterschiedlicher Einstellungen der Teilnehmer schwierig.

 

 

Diese Problematik verdeutlichte Rink anekdotisch im Bezug auf das Thema „Wohnen“. Aktueller Prognosen zufolge werde die Einwohnerzahl Wasserburgs bis 2030 lediglich um zwei bis drei Prozent steigen, weil die Wohnungsressourcen knapp seien.

„Da gibt es dann Leute, die sagen, alle Wasserburger hätten in Mehrfamilienhäusern zu wohnen. Andere wiederum wollen ausschließlich Einfamilienhäuser, damit die Vögel besser siedeln können. Sie sehen, wie weit die Meinungen hier auseinander gehen“, so Rink. Im April werde es dennoch ein Konzept geben, das dem Stadtrat vorgelegt werden soll.

 

Anschließend blickte Matthias Haupt (Foto links) auf das vergangene Vereinsjahr zurück, das geprägt war von zahlreichen Vorträgen, Führungen und Ausflügen. „Wir hatten pro Aktion durchschnittlich 60 Teilnehmer. Das zeigt, dass viel Interesse für die Stadtgeschichte da ist“, so Haupt.

Für 2018 ist neben dem Ausbau der neuen Facebook-Seite eine Online-Enzyklopädie für Wasserburg geplant, um jedem Interessierten schnelle und kostenlose Information über die Stadt zugänglich zu machen.

 

 

Auch Witgar Neumaier (rechts), Gruppenleiter der Kellerfreunde im Heimatverein, konnte sich über einige positive Entwicklung freuen. So sei beispielsweise die Zahl der Führungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

 

 

 

Schatzmeister Richard Steinbichler vermutete nach einem Blick in die Vereinskasse, „dass es kaum vergleichbare Vereine mit einem so guten Kassenstand in der Stadt gibt.“

 

 

 

Nach der Entlastung der Vorstandschaft durch Inge Hain verabschiedete sich Peter Rink und lud zum Vortrag am kommenden Montag, 26. Februar, ein, wo der derzeitige Forschungsstand über die NS-Zwangsarbeit in Wasserburg und Umgebung berichtet werden soll.

 

 

 

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