Viel Grün an der Ponschabaustraße

Landschaftsarchitekt Harald Hell stellt Entwurf für die Freiflächen im Stadtrat vor

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Die Bauarbeiten für das städtische Mehrfamilienhaus an der Ponschabaustraße laufen auf Hochtouren. 4,6 Millionen Euro will sich die Stadt die 23 neuen Wohneinheiten kosten lassen. Bezugsfertig soll der bezahlbare Wohnraum im Herbst 2019 sein. Bei der jüngsten Sitzung des Wasserburger Stadtrates stellte jetzt Landschaftsarchitekt Harald Hell den Entwurf für die Gestaltung der Freiflächen vor. Und der sieht so aus: 

Das gesamte Gebäude werde barrierefrei erschlossen, so Hell. Die Tiefgarage sei über die Ponschabaustraße zu erreichen. Oberirdisch gebe es sechs zusätzliche Stellplätze, die mit Fugenpflaster ausgeführt würden. Hell: „Der Weg an der östlichen Grundstücksgrenze wird wieder hergestellt und an den Gehweg der Brunhuberstraße angeschlossen.“

Außerdem sei ein Spielplatz geplant. Alle Wege habe man großzügig gestaltet. „Es soll insgesamt ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen.“ Alles werde vandalismussicher und robust ausgeführt. Der Spielplatz sei mit Doppelrutsche und Sandbaggern ausgestattet und auf Langlebigkeit ausgelegt.

Hell weiter: „Alle Wohnungen erhalten einen kleinen Terrassenbereich, getrennt durch kleinere Hecken und Sträucher zum öffentlichen Bereich hin. Außerdem werde es vier neue Bäume geben.

Christian Stadler von den Grünen lobte den Entwurf grundsätzlich: „Da gibt es nicht viel zu meckern. Allerdings ist die Ausrüstung des Spielplatzes mit zwei Spielgeräten eher ein bisserl mau, sollte man vielleicht nochmal überdenken.“

Friederike Kaaser-Byker (SPD) sah darin eher kein Problem: „Um die Ecke ist der riesige Spielplatz bei St. Konrad. Ich würde an der Ponschabaustraße sogar von dem Sandkasten absehen. Die nächste Spielmöglichkeit ist ja doch sehr nahe. Im Geschosswohnungsbau ist es eher selten der Fall, dass da direkt vor der Haustüre ein Spielplatz ist.“

Bürgermeister Kölbl regte in diesem Zusammenhang an, doch die künftigen Mieter zu befragen, welchen Bedarf es im Zusammenhang mit dem Spielplatz gebe. Für diesen Vorschlag erhielt er breite Zustimmung. Und auch der Entwurf des Landschaftsarchitekten wurde ohne Gegenstimme abgesegnet.

 

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Ein Gedanke zu „Viel Grün an der Ponschabaustraße

  1. Manfred Förtsch

    Ich finde die Maßnahme sehr gelungen, jedoch sollte wie ich schon in meinem Schreiben an die Stadt hingewiesen überlegt werden, ob die Bushaltestelle von der früheren AOK zur Brunhuberstraße verlegt werden kann. Dies wäre dringend im Sinne der älteren Bewohner des Stadler Garten sowie der naheliegenden Schulen geboten. Der Zugang zur Haltestelle in der Ponschabaustraße ist wegen des fehlenden Gehwege eine Zumutung für die alten Menschen.

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