Viehhausen: Planung auf Hochtouren

Zum Bahnübergang: Wasserburger Stadtrat und Edling lehnen „Schließung Au" ab

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Die Beschrankung der Bahnübergänge in Viehhausen, Au und bei Rosshart waren gestern Thema im Wasserburger Stadtrat. Die Planung dazu laufen nach dem tödlichen Unfall in Viehhausen im Sommer auf Hochtouren. „Die Südostbayern-Bahn steht zu ihrem Wort. Erste Planungsentwürfe sind bereits vorhanden und es gab auch bereits Ortstermine“, so Bürgermeister Michael Kölbl. Allein ein Vorschlag der Südostbayern-Bahn zur Schließung des Bahnüberganges in Au stieß bei den Stadträten auf keine Gegenliebe.

Kölbl: „Wir begrüßen natürlich die Beschrankung der drei gefährlichen Übergänge. Die Baumaßnahmen hängen ja alle drei zusammen.“ Im Zuge der Planungen habe die Südostbayern-Bahn jetzt aber vorgeschlagen, den Übergang bei Au ganz zu schließen, um Kosten zu sparen. Stattdessen solle der Feldweg von Au nach Viehhausen ertüchtigt werden. Was der Bürgermeister schon allein deshalb ablehnte, weil betroffene Anwohner auf beiden Seiten des Übergangs Grundstücke besitzen. „Die müssten dann weite Umwege in Kauf nehmen.“

Wenn der Auer Bahnübergang geschlossen werde, entstünden zudem erhebliche Kosten für die Ertüchtigung des Feldweges und einer Brücke über die Ebrach, so Kölbl weiter. „Ich sehe da nicht, wie man da was einsparen könnte.“

Auch die Gemeinde Edling, die von den Baumaßnahmen der Bahn genauso wie Wasserburg betroffen sei, habe den Vorschlag der Südostbayern-Bahn bereits abgelehnt.

Dies tat dann gestern auch der Wasserburger Stadtrat. Einstimmig sprachen sich die Räte gegen den Ausbau der Verbindungsstraße von Viehhausen nach Au und gegen die Ertüchtigung der Ebrach-Brücke aus. Man schloss sich so den Entscheidungen der Gemeinde Edling an. Die war gestern übrigens durch Bürgermeister Matthias Schnetzer vertreten, der der Stadtratssitzung beiwohnte und die Entscheidung sichtlich begrüßte.

 

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