Versammlung durchweg friedlich

Zirka 200 Teilnehmer bei Corona-Kundgebung vor dem Wasserburger Rathaus - Polizei setzt Maskenpflicht durch

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Ausgesprochen friedlich verliefen am Samstagnachmittag die Kundgebung der Gegner der Corona-Beschränkungen unter dem Motto „Für Frieden und Freiheit“ und die Gegendemonstration von „Wasserburg bunt”, bei der auch mehrere Stadträte Präsenz zeigten. Der Versammlungsleiter der Corona-Demo, Franz Stemmer, rief eingangs seiner Ausführungen zu Toleranz auf. Er freue sich über jeden, der ans Mikro trete und seine Meinung kund tue. „Es fehlt uns in Sachen Corona ein offener Diskurs.”

Eine der ersten Rednerinnen, die ans Mikro traten, war eine Leiterin einer größeren Pflegeeinrichtung, die keinerlei Verständnis für die Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung zeigte: „Was ist denn schon dabei, wenn wir alle Masken tragen, um Leben zu retten. Ich verstehe nicht, dass man auf Risikogruppen keine Rücksicht nehmen kann.”

Die Polizei, Beamte aus Wasserburg, Rosenheim und München, hielt sich während der ersten Phase der friedlichen Versammlungen meist im Hintergrund, setzte aber immer wieder auch die Maskenpflicht durch. Teilnehmer, die keine Maske trugen, wurden höflich aber mit Nachdruck auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht.

Nach den ersten Redebeiträgen entspann sich eine Diskussion über Sinn und Unsinn der Corona-Maßnahmen.

 

 

Auch gegen 14.45 Uhr gab es immer noch Wortbeiträge. Die Mehrheit der Redner befürchtete eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen.

 

Gegen 15 Uhr löste sich die Versammlung langsam aus. Auch erste Polizeieinheiten rückten ab. Eine positive Bilanz zog Wasserburgs Polizeichef Markus Steinmassl: „Alles verlief störungsfrei und ruhig. Es gab keine Probleme.”

 

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Ein Kommentar zu “Versammlung durchweg friedlich

  1. Ich habe in mehreren Läden unter den Arkaden eingekauft in der Zeit zwischen ca. 12.00 und 13.45 Uhr.

    Beim Blick auf die Versammlung am Marienplatz fiel mir auf, dass vor 13 Uhr speziell am dicht gedrängten Infostand niemand Maske trug. Überall kaum Abstand, kaum Maske – ca. 45 Minuten lang.

    Erst als die Polizei dies durchsetzte, wurden die Regeln befolgt. Friedlich ja. Aber auch unverantwortlich.

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