Verkehr der Zukunft

Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt lädt ein: Kostenlose, digitale Veranstaltung zum Thema Wasserstoff

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Die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim lädt gemeinsam mit der ezro (Energiezukunft Rosenheim) zu einer digitalen Veranstaltung zum Thema „Wasserstoff – nachhaltige Antriebstechnologie für Nutzfahrzeuge“ ein. Die Veranstaltung am Montag, 22. März, findet kostenlos statt. Sie richtet sich vor allem an Kommunen und Unternehmen, die bereits Nutzfahrzeuge in ihrem Fahrzeugpool haben. Eingeladen sind aber auch fachlich Interessierte.

Bei der Veranstaltung soll ein Überblick darüber gegeben werden, welche regionalen Projekte hinsichtlich grüner Wasserstoffproduktion und Wasserstofflogistik geplant sind, welche Vorzüge der Antrieb mit Wasserstoff hat, wie weit die Fahrzeugtechnik ist und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Dafür konnten sieben verschiedene Redner und Experten gewonnen werden, die bei der Veranstaltung sprechen werden. Außerdem gibt es am Ende die Möglichkeit für eine Diskussionsrunde.

Die Registrierung und Anmeldung erfolgt online über einen Link:

Hier gehts zur Anmeldung

Für Rückfragen steht Peter Heßner von der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt Rosenheim zur Verfügung unter 08031 392 1089 oder per E-Mail: peter.hessner@lra-rosenheim.de.

Die Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt dazu heute in einer Pressemitteilung:

Grüner Wasserstoff gilt als wichtiger Baustein für die globale und lokale Energiewende. Er ist eine saubere Alternative als Antriebsstoff für Fahrzeuge.

Nutzfahrzeuge wie zum Beispiel Lkw, Kleintransporter, Abfallsammel- und Kehrfahrzeuge oder Busse könnten mit Wasserstoff betrieben werden. Um Wasserstoff als Kraftstoff zu etablieren, ist es wichtig, die Infrastruktur zu schaffen und entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen.

 

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Ein Kommentar zu “Verkehr der Zukunft

  1. aus dem Burgerfeld

    Ein spannendes Thema. Sowohl von der technischen Seite als auch beim rechtlichen Rahmen. Dabei ist das Thema gar nicht so neu.

    Daimler stellte schon 1994 den ersten Prototypen mit Brennstoffzelle vor. Spannender ist die Integration der Technik (Brennstoffzelle, Wasserstofftanks, Kühlung, Energiespeicher) ins Fahrzeug. Je nach Anwendung kommt da ein erhebliches Mehrgewicht im Vergleich zum konventionellen Diesel-Antrieb zusammen. Und dieses Mehrgewicht reduziert zwangsläufig die Nutzlast, die für die Transportaufgabe des Unternehmers zur Verfügung steht.

    Der Gesetzgeber steht den Fahrzeugherstellern zwar eine Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts in gewissem Maße zu, dieser Bonus kann aber unter Umständen nicht genutzt werden, da ansonsten einzelne Achsen des Fahrzeugs überlastet werden.

    Es bleibt abzuwarten, wie man den Speditionen das Gesamtpaket aus höheren Kosten, unter Umständen geringerer Nutzlast und fehlenden Langzeiterfahrungen schmackhaft machen wird. Der Fun-Faktor wie beim PKW zieht beim LKW nur wenig.

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