Verkaufsoffene Sonntage gefordert

Der Bayerische Einzelhandel will damit den Konsum wieder ankurbeln

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Der Bayerische Einzelhandel fordert mehr verkaufsoffene Sonntage, um den Konsum wieder anzukurbeln. Es müsse das Ziel sein, die Geschäfte wieder zu beleben. Bayerische Gemeinden können dem Handel eigentlich erlauben, an maximal vier Sonn- oder Feiertagen im Jahr zu öffnen – beschränkt auf konkrete Anlässe wie Märkte, Messen oder Stadtfeste. 

Quelle BR

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5 Kommentare zu “Verkaufsoffene Sonntage gefordert

  1. Ich glaube nicht, dass die Kunden dann mehr kaufen. Vielleicht kommen sonntags paar Einzelne zum bBmmeln, aber dass dadurch mehr verkauft wird, glaub ich nicht.

    Der angeschlagene Einzelhandel hat damit nur mehr Kosten. Das Personal muss bezahlt werden oder sie haben dann unter der Woche frei, wo sie dann wieder fehlen.

    Außerdem ist das überhaupt nicht familienfreundlich fürs Personal. Bin der Meinung, dass die Kunden keine Lust haben, mit Maske einzukaufen. Maske rauf, Maske runter (sehr sinnfrei). Und mit Maske Klamotten kaufen, da hilft ein verkaufsoffener Sonntag auch nichts.

    Den Kunden vergeht das Einkaufen mit Maske. Da kann der Einzelhandel 7 Tage die Woche 24 std öffnen und er wird nicht mehr Geschäft machen, sondern mehr Kosten und mehr Personalprobleme.

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  2. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das was bringt. Warum haben die Geschäfte zB in Wasserburg am Sa schon spätestens um 16.00 Uhr zu, obwohl sie bis 20:00 Uhr offen haben könnten? Ganz einfach: weil nix mehr los ist. Ich kann jetzt nur von mir ausgehen und ich kaufe Sonntags mit Sicherheit keine Klamotten, Bücher oder sonstiges ein.

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  3. Es ist eben auch ein wenig schwierig, wenn ein Gesellschafts- und Wirtschaftssystem vom Konsum unnötiger Dingen lebt. Denn das, was ich wirklich brauche, kaufe ich. Mit Maske, mit Schlangestehen und ohne den Kaffee in Variationen.

    Das wäre ja nicht weiter tragisch, nur leider heißt das weitergedacht – wir kaufen Abfall. Und genau so ist es, wenn wir ehrlich sind. Wir kaufen und schmeißen weg. Kleidung, die in 6 Monaten nicht mehr chic ist – wenn sie denn solange hält, tausend hübsche Dinge, die in den Müll wandern, wenn wir die nächsten tausend hübschen Dinge kaufen.

    Die Werbung suggeriert uns, dass wir dieses oder jenes kaufen müssen, damit wir uns gut, besser am besten fühlen. Und habe ich das Geld nicht, bin ich ein Verlierer. Obwohl ich eine Wohnung habe, meine Familie ernähren kann, ja mir vielleicht sogar einmal im Jahr einen Urlaub leisten kann.

    Es reicht, wenn Sohnemann nicht das neueste Handy (angesagte Klamotten, fahrbaren Untersatz….) hat. Kaufen, so haben wir gelernt, macht glücklich. Ergo macht es unglücklich nicht alles kaufen zu können. Shopping ist inzwischen ein Selbstzweck.
    Und so langsam läuft die Rechnung auf. Nicht nur unseren Planeten fahren wir gegen die Wand, sondern auch unsere Gesellschaft.
    Und das Blödeste – eine schnelle einfache Lösung für dieses Problem habe ich leider auch nicht. Nur, dass ich das so nicht mehr machen möchte!

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    1. Krim, da kann ich Dir zustimmen…..
      Eines hat mich diese “Situation” (ich kann das K Wort nicht mehr hören) gelehrt. ACHTSAMKEIT..
      Ich habe vorher schon nicht verstanden, warum die meisten dem “Konsumwahn” verfallen sind, obwohl sich viel diese Dinge auf “pump” zulegen. Hört sich bjetzt vielleicht blöd an, aber ich kenne es noch, wo Bekleidung “geflickt” wurde…Gegenstände repariert wurden….usw.
      Ausserdem sollten wir anfangen selbst zu bestimmen, was für uns gut ist, oder nicht…Wir werden doch jeden Tag von äusseren Reizen regelrecht bombardiert…Werbung,Nachrichten,Vorschriften, Handys lassen es nicht zu, dass man seinen Verstand einschaltet…Alles ist aufbereitet, vorgekaut zum einfachen Konsum….Man wird ständig abgelenkt…
      Ich weiss was gefährlich ist und was nicht. Und wenn ich es mal nicht weiss, informiere ich mich diesbezüglich. Ich habe vor dieser “Situation” schon Abstand gehalten, meine Hände regelmässig gewaschen, keinem anderen ins Gesicht gehustet, oder geniest, sondern in die Armbeuge (haben mir meine Eltern so beigebracht). Und prinzipiell sind diese Masken sinnvoll, wenn ich jemanden im Krankenhaus besuche, oder im Alten-oder Pflegeheim. Aber sonst, absolut überflüssig…(das ist meine persönliche Meinung). Wer eine tragen will, soll sie tragen. Und wenn ich erkranken sollte, dann werde ich nicht, wie es in der Vergangenheit war, nach 2 Tagen in die Arbeit rennen und nebenbei andere anstecken, sondern bleibe dementsprechend Zuhause. Auch mal so ein Tip für den ein-oder anderen Arbeitgeber den Arbeitnehmer nicht unter Druck zu setzten, damit er schnell wieder an seinem Arbeitsplatz ist. Gesunder Lebenswandel (gesundes Essen muss auch nicht teuer sein, wenn wir nicht ständig so viel Lebensmittel wegwerfen würden), Bewegung, soziale Kontakte, Sport…..dann kann unser Körper auch mit einem Virus umgehen. Denn unser Körper ist eine wandelnde Bakterien und Virenfabrik…das sollten wir nicht vergessen….Die Natur weiss schon was sie tut….Ich bin zwar etwas vom Thema abgekommen, aber mir war gerade danach..
      In diesem Sinne lebt Gesund und Frei….

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      1. Annewillundkannnicht

        … toll auf den Punkt gebracht. Danke.

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