„Urfahrn 1“ wird umgebaut

Aus Bauruine direkt am Inn wird Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung 

image_pdfimage_print

Seit Jahren sind das große, verlassene Haus und das Nebengebäude in der Einöde weit hinter dem Stauwerk nahe am Flussufer dem Verfall preisgegeben. Wollte der Bauausschuss im Februar einem Umbau des Anwesens nicht zustimmen, erteilte das Landratsamt aufgrund neuer Sachlage jetzt die Genehmigung. Das teilte Bürgermeister Michael Kölbl bei der gestrigen Sitzung des Bauausschusses der Stadt Wasserburg mit.

Weil die Stadt noch vor neun Monaten vor allem davon ausging, dass der Antragsteller im Zuge der Umbaumaßnahmen ein gewerblich genutztes Büro anstrebte („nicht außenbereichsverträglich“), wurde dem Vorhaben nicht zugestimmt. Gegenüber dem Landratsamt hat der Bauherr nun aber schriftlich zugesichert, dass das Gebäude von ihm selbst und seiner Frau genutzt werden soll. Ebenso konnte er zusichern, dass das Büro als persönliches Arbeitszimmer ohne Parteiverkehr dient.

Unter diesen Voraussetzungen, so die Behörde könne ein Umbau mit einer zusätzlichen Einliegerwohnung, als auch der Umbau des Nebengebäudes zugelassen werden.

Übrigens: Bereits im 15. Jahrhundert wurde das Gut Urfahrn urkundlich erwähnt. Der Ortsname, den es auch woanders in der Region gibt, deutet auf eine Stelle hin, von wo aus ein Fluss überquert werden kann. In den 1990er Jahren gab es dort sogar eine kleine Gaststätte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

Ein Kommentar zu “„Urfahrn 1“ wird umgebaut

  1. Warum macht hier nicht jemand einen Biergarten hin?
    Weit und breit Keiner, der gestört wird – und der Dreck liegt da mit oder ohne Biergarten jeden Sommer.

    Antworten