Unterricht im Grünen

Kinder der Grundschule Reitmehring mit zwei Förstern unterwegs

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Der Obst- und Gartenbauverein hatte dieser Tage für die Klassen 3a und 3b der Grundschule Reitmehring einen besonderen Unterrichtstag organisiert. Man wurde von zwei Förstern quer durch den Wald, durch das „Wohnzimmer der Tiere“ geführt. Besonders toll fanden die Kinder die beiden Hunde, die an der Leine geführt werden durften.

Noch bevor man den Wald erreichte, erklärten die Förster, H. Fellner und H. Reile, die Schilder am Wegesrand: Viele Menschen gehen mit ihren Hunden dort spazieren und immer wieder vergessen sie die Häufchen weg zu machen oder sie lassen die Tüten irgendwo in der Natur liegen. Außerdem werden einige Hunde nicht an der Leine geführt, so dass sie Rehkitze, die sich in den Wiesen verstecken, aufscheuchen, und manchmal flüchten diese sogar Richtung Straße.

Im Wald durften die Kinder an den Spitzen junger Tannen blaue Manschetten anbringen – als Schutz, damit die Rehe nicht die Tannen anknabbern. Dabei wurde schnell klar, wofür man im Unterricht den Unterschied zwischen den Nadelbäumen gelernt hatte. Jetzt mussten die Kinder die richtigen Bäume erkennen, damit nicht die ohnehin verbreitet wachsenden Fichten mit diesem Schutz ausgestattet wurden.

Unterwegs bekam man die für das normale Auge unsichtbaren Spuren von Tieren gezeigt. Man entdeckte Spechthöhlen, abgeknabberte Zapfen und zerbrochene Vogeleier.

Zum Abschluss wurden die Kinder noch von Familie Fellner zu einer leckeren Brotzeit eingeladen.

Die Schüler der 3. Klassen

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