Unter erschwerten Bedingungen

Taucherübung bei der Garser Innbrücke: Teams der Bereitschaftspolizei-Hundertschaft aus Dachau probten

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Eine sogenannte „große Taucherübung“ fand jetzt bei der Garser Innbrücke statt. Dort tauchten über den ganzen Tag verteilt vier Teams der Technischen Einsatzeinheit der 64. Bereitschaftspolizei-Hundertschaft aus Dachau, meldet die Polizei Haag am heutigen Montagnachmittag. Die Einsatzteams tauchten abwechselnd in bis zu sechs Metern Tiefe, um bei absoluter Dunkelheit und stärkerer Wasserströmung die erschwerten Einsatzbedingungen und die dortige erschwerte Orientierungsfähigkeit unter Wasser zu trainieren.

Die Taucher blieben zu diesem Zweck jeweils eine halbe Stunde unter Wasser. Maximal beträgt ihre Unterwasser-Einsatzzeit eine volle Stunde, die Tauchtiefe geht in der Regel bis maximal 50 Meter.

Eine Tauchergruppe besteht aus einem Tauchergruppenführer, Polizeitaucher, Sicherungstaucher, Leinenführer, Taucherrettungssanitäter und einem Taucherhelfer.

Polizeitaucher werden insbesondere eingesetzt zur Absuche von Gewässern nach Gegenständen oder Personen oder auch Gegenständen (wie Fahrzeuge), ferner auch zur Unterstützung bei Unfällen und Katastrophen, zur Rettung von Menschen aus Wasser- oder sonstigen Fahrzeugen oder aber auch zur Bergung von Beweismitteln (wie weggeworfene Tatwaffen oder sonstigen Tat- oder Beweismitteln).

In der Vergangenheit waren die Taucher in den umliegenden Inspektionsbereichen schon des öfteren im Einsatz zur Bergung von verunfallten Fahrzeugen aus Gewässern, so eines Baggers und eines Lkw aus dem Innkanal und von Pkw aus dem Inn und Innkanal, einmal auch eines Polizeieinsatzfahrzeuges aus dem Inn bei Rosenheim.

Sie wurden per befestigter Luftsäcke an die Obefläche gebracht und anschließend aus dem Wasser gezogen, um nachhaltige Gewässerverunreinigungen und Umweltschäden durch austretende Betriebsstoffe (Kraftstoffe und Öl) zu verhindern.

Erforderlichenfalls und in unzugänglichen Gewässerbereichen können die Polizeitaucher auch direkt aus dem Polizeihubschrauber ins Wasser abgesetzt werden, um ihren alles andere als einfachen Einsatzauftrag zu erfüllen.

Fotos: Polizei

 

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