Unsere Serie: Kandidaten zur Wahl …

... fürs Bürgermeister-Amt - Heute: Matthias Schnetzer tritt wieder für die CSU in Edling an

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Morgen in genau zwei Wochen ist die Kommunalwahl. An diesem Tag werden auch bei uns die Bürgermeister, aber auch der Landrat, der Kreistag sowie die Stadt-, Markt- und Gemeinderäte für sechs Jahre neu gewählt. Einer, der über einen Erfahrungsschatz wie kaum ein anderer verfügt, ist Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer. Nach zwölf Jahren als Rathauschef und zuvor schon sechs Jahren als 2. Bürgermeister stellt er sich für die CSU in Edling erneut zur Wahl. Unser Interview …

Matthias Schnetzer ist 54 Jahre alt, verheiratet, er hat zwei Kinder.

Herr Schnetzer, warum sollten die Bürger der Gemeinde Edling Sie erneut zum Bürgermeister wählen?

Weil sie sich auf mich verlassen können – seit zwölf Jahren nun schon. Ich mache keine Versprechungen, die ich nicht halten kann.

Es macht Freude, Bürgermeister von Edling zu sein. Das sage ich aus tiefstem Herzen. Durch die positive Resonanz aus der Bevölkerung fühle ich mich in meiner Arbeit bestätigt. 80 bis 90 Prozent der Beschlüsse im Rathaus fallen einstimmig. Das ist eine Besonderheit – ich führe im Vorfeld mit allen Fraktionen stets Gespräche, wo die Bedenken sind, wo die gemeinsame Lösung.

Denn es geht um das Gemeinsame. Und es geht darum, sich die ZEIT zu nehmen, die allerbeste Lösung für die Bürger zu finden.

Mein großer Erfahrungsschatz aus dem Rathaus hilft sehr. Genau darauf kann sich der Edlinger auch in Zukunft verlassen.

Was sind in Ihren Augen und spontan aus dem Bauch heraus die drei wichtigsten Aufgaben im Edling der Zukunft?

Die Kinderbetreuung ist und bleibt ein großes Thema der Zukunft. Für drei Millionen Euro packen wir deshalb den gemeindlichen Kindergarten – die Schatztruhe – heuer noch an.

Selbstverständlich steht für die Zukunft auch die organische Entwicklung Edlings ganz oben. Maßvoll. Die Baugebiete, die Arbeitsplätze im Blick.

Und die Dorfgestaltung liegt allen Edlingern am Herzen. Leben, Gemeinschaft. Denn eine Dorf-Entwicklung braucht die Bürger … deren Engagement. Hier kommt die Unterstützung des Ehrenamtes ins Spiel. Man braucht die Menschen, die sich einbringen – man braucht aber auch die Menschen, die Angebote annehmen. Vieles kann man sich vorstellen – ein regelmäßiges Marktgeschehen im Dorfzentrum zum Beispiel – und/oder aber auch ein festes Lokal, Gastronomie.

Doch als Gemeinde sind und bleiben wir abhängig von den Eigentümern. Das darf der Bürger nicht vergessen. Eine Bereitschaft eines Eigentümers sagt dann wiederum noch lange nicht, dass es am Ende auch klappt. Die Gastronomie ist ein schwieriges Feld geworden …

Wie stellen Sie sich Edling in sieben Jahren vor?

Auch weiterhin mit einer soliden, nachhaltigen Haushaltspolitik im Rücken. Denn wir stehen aktuell finanziell so gut da, wie kaum eine andere Gemeinde. Mitte des Jahres zahlen wir den letzten Kredit in Höhe von 70.000 Euro zurück. Darauf darf man stolz sein. Edling ist dann schuldenfrei und hat 14 Millionen auf der hohen Kante. Es wird in Zukunft also darum gehen, weiter nachhaltig zu wirtschaften.

Damit auch das Ehrenamt in sieben Jahren noch lebt in unserer Gemeinde, wird es hier weiter um eine finanzielle Unterstützung der Kräfte, der Vereine gehen. Es kann doch nicht sein, dass sich ein Verein, den es über 100 Jahre gibt, auflösen muss, weil sich niemand mehr findet, verantwortlich die Leitung zu übernehmen. Leider passiert das gerade bei uns mit dem Radlfahrerverein. Im Februar 1904 gegründet … also vor 116 Jahren. Das ist traurig.

Ein paar Gedanken zum Klimawandel …?

Natürlich über allem steht das große Thema Wasser, unser so kostbares Gut. Seine Reinheit, sein Schutz.

Ein Schwerpunkt werden aber auch weiterhin auf jeden Fall die regenerativen Energien sein. Das Feuerwehrhaus oder das Krippnerhaus sind hier als gemeindliche Einrichtungen für die Zukunft noch zu nennen. Wir sind in Edling allgemein bereits auf einem guten Weg.

Weil Sie sagen, ein paar Gedanken: Die batterie-betriebene E-Mobilität ist in meinen Augen nicht  d i e  Lösung als Antrieb der Zukunft. Ich denke da an Wasserstoff, Solar, Hybrid … Und man sollte den Diesel nicht verteufeln. Auch bei unserem eigenen, gemeindlichen Fuhrpark wird sich mit Blick auf den Klimawandel einiges tun.

Was macht die Gemeinde Edling lebenswert?

Ganz besonders auf jeden Fall unsere Infrastruktur. Wir haben alles – von den großen Einkaufsmöglichkeiten über die Bildungsmöglichkeiten oder zum Glück auch Ärzte und Apotheke bis hin zu einem Seniorenheim. Davon können andere nur träumen. Wir haben eine Vielzahl an Vereinen – breitgefächert für jedes Interesse – wir haben ein Gmoafest und ein Kirtafest und alle zwei Jahre einen Faschingsumzug.

Ich finde, bei uns in Edling kann man eine Zufriedenheit der Menschen spüren. Trotz Kontroversen – auch politisch sind wir hier nicht zerstritten in unserer Gemeinde. Ich persönlich finde Edling sehr lebenswert …

Wie bürgernah werden Sie sein?

Genau so, wie ich bin. Zu mir können die Bürger immer kommen – da brauchen sie keinen Termin zuvor. Damit bin ich in den vergangenen zwölf Jahren gut gefahren und so soll es bleiben. Ich möchte und werde für jeden ein offenes Ohr haben!

 

Zur Info:

Die CSU Edling lädt am morgigen Sonntag, 1. März, herzlichst ins Krippnerhaus in Edling ein.

Bei einem Weißwurst-Frühstück mit musikalischer Umrahmung werden sich der Bürgermeister-Kandidat und amtierende Rathaus-Chef – Matthias Schnetzer – sowie die Gemeinderats-Kandidaten vorstellen.

Durch das Programm führt der Landtagsabgeordnete und neuer CSU-Landratskandidat Otto Lederer.

Beginn ist um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

 

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