Unsere Serie: Kandidaten zur Wahl …

... fürs Bürgermeister-Amt - Heute: Christian Rosenauer tritt in Pfaffing für die ÜWG an

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Noch fünf Monate: Am 15. März kommenden Jahres ist in Bayern Kommunalwahl. An diesem Tag werden in den 71 Landkreisen und 2056 Städten, Märkten und Gemeinden Bayerns die Kreistage, Stadt-, Markt- und Gemeinderäte für sechs Jahre neu gewählt – wie auch die Landräte und Bürgermeister. Die Bürgermeister-Kandidaten im Altlandkreis bringen sich langsam in Position. Wir werden sie nach und nach unter dieser Rubrik vorstellen. Heute: Christian Rosenauer. Er tritt in der Gemeinde Pfaffing als Bürgermeister-Kandidat der ÜWG an …

Foto: Renate Drax

 

Christian Rosenauer ist 51 Jahre alt, seit sechs Jahren in Pfaffing wohnhaft und Vater von zwei Kindern, fünf und sechs Jahre alt.

Er ist seit 23 Jahren der Hauptgeschäftsstellenleiter der örtlichen VR-Bank. Seit einer Legislaturperiode – also seit knapp sechs Jahren – sitzt Rosenauer für die ÜWG im Pfaffinger Gemeinderat. Er war Vorsitzender des Sportvereins und des örtlichen Gewerbeverbandes und er hat den Christkindlmarkt in Pfaffing vor genau 15 Jahren ins Leben gerufen.

 

Warum sollten die Bürger der Gemeinde Pfaffing Sie wählen, Herr Rosenauer?

… weil ich das Verhältnis zu den Bürgern völlig offen gestalten werde. Ich setze auf das Gespräch und deshalb wird es bei mir zum Beispiel auch nicht die klassische Bürgerversammlung geben – sondern den Bürgerdialog. Und zwar vor Ort in Rettenbach, Forsting oder eben Pfaffing. Regelmäßig, vielleicht alle drei oder sechs Monate. Kommunikation ist alles. Genau darauf kann sich der Bürger verlassen.

Ich will Themen – eben auch die strittigen – schneller angehen. Und ich will auch im Rathaus, wenn möglich, nah am Bürger sitzen. Und nicht oben im ersten Stock.

Was sind die drei wichtigsten Aufgaben in Pfaffing?

Die Kindergärten – hier vor allem der katholische Kindergarten. Platz, es geht einfach um mehr Platz.

Dann natürlich das Wohnen – Pfaffing braucht kein typisches Baugebiet mit Einfamilienhäusern – die Zeiten sind vorbei. Eine Nachverdichtung der großen Grundstücke im Ort ist hier gefragt, aber auch Mehrfamilienhäuser und vor allem kleinere Grundstücke, die man sich leisten kann. Und auch Pfaffing braucht natürlich Mietwohnungen.

Am Herzen liegt mir auch sehr die Bürgerhilfe. Sie und ihre so wertvolle Arbeit heißt es, noch viel mehr zu stärken, zum Beispiel aus dem Keller hervorzuholen.

Wie stellen Sie sich Pfaffing in sieben Jahren vor?

Als große Gemeinschaft stell ich mir Pfaffing vor. Als eine Gemeinschaft, die noch viel mehr gewachsen ist als bisher. Mit guten Bedingungen für die Vereine. Vor allem für die Jugend. Ja, in sieben Jahren, da sehe ich auch einen Jugendtreff in Pfaffing vor Augen.

Ein paar Gedanken zum Klimawandel …?

Da muss die Gemeinde in ihrem Bemühen zum Schutz der Natur weiter und weiter voranschreiten. Wie jeder Einzelne ja auch. Aber die Gemeinde als Vorreiter im Besonderen. Auf allen Ebenen, auch im Rathaus. Durch alle Sparten …

Was macht die Gemeinde lebenswert?

Das ist eine einfache Frage. So vieles in meinen Augen. Ganz besonders aber der Zusammenhalt. Und die direkte und faire Art im Umgang. Das gefällt mir sehr in Pfaffing.

Wie bürgernah werden Sie als Bürgermeister sein?

Sehr. Ich möchte wirklich den Bürger-Dialog in Pfaffing. Das liegt mir am Herzen. Dafür möchte ich Zeit haben. Mir die Zeit nehmen. Bei aller so wertvollen Digitalisierung: Nichts ersetzt ein Gespräch!

 

 

 

 

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