„Unsere Schule muss attraktiv bleiben“

FOS/BOS in Wasserburg: Amtseinführung von Claudia Romer

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Schon seit Ende Februar leitet Claudia Romer die Geschicke an der Beruflichen Oberschule Wasserburg. Zu dieser Zeit übernahm sie vom stellvertretenden Schulleiter Daniel Wimmer, der übergangsweise für den ehemaligen Schulleiter Johann Schaller, eingesprungen war, die Leitung. Schaller hatte aufgrund einer Krankheit sein Amt als Schulleiter der Beruflichen Oberschule Wasserburg im September niederlegen müssen. Am gestrigen Nachmittag fand die offizielle Amtseinführung von Romer in den Räumlichkeiten der FOS/BOS statt.

Stellvertretender Direktor Daniel Wimmer, der auch die Moderation der Feierlichkeiten übernahm, konnte dabei zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Neben dem stellvertretenden Landrat des Landkreises Rosenheim, Josef Huber, begrüßte Wimmer auch die stellvertretende Landrätin aus dem Landkreis Ebersberg, Magdalena Föstl, sowie Bürgermeister Michael Kölbl, die Leiterin der Akademie der Sozialverwaltung in Wasserburg Brigitte Schulan und den Ministerialbeauftragten Gottfried Wengel. Auch einige Schulleiter aus der Region waren unter den Gästen, unter anderem auch die Wasserburger Direktoren Peter Rink, Markus Hösl-Liebig und Gerhard Heindl.

Stellvertretender Landrat Josef Huber begann seine Grußworte mit folgendem Zitat von John F. Kennedy: „Es gibt nichts teureres, als keine Bildung“. „Nicht nur die Betroffenen leiden unter mangelhafter Bildung, sondern auch die Gesellschaft“, so Huber. „Ich wünsche Ihnen viel Kraft und zukunftsweisende Ideen für die anstehenden Aufgaben“, sagte Huber in Richtung Claudia Romer. Auch  Magdalena Föstl, stellvertretende Landrätin aus Ebersberg, gratulierte zur Amtseinführung.

Bürgermeister Kölbl lobte die neue Schulleiterin: „Sie sind nicht nur eine leidenschaftliche Lehrerin, die Jugendlichen etwas beibringen will, auch mit Menschen können Sie richtig gut umgehen.“ In die gleiche Richtung zielte auch Minesterialbeauftragter Gottfried Wengel. „Ich bin mir nicht nur sicher, dass Sie alle Voraussetzungen erfüllen, Sie werden auch die anstehenden Herausforderungen mit Bravour meistern .“

Dem ehemaligen Direktor Johann Schaller sprach Wengel Dank und Anerkennung im Namen der bayerischen Staatsregierung aus. „Wir wünschen ihm weiterhin eine gute Genesung und viele weitere Jahre an der Seite seiner Frau und seiner Familie“, so Wengel in Richtung Schaller.

Nach Grußworten der Elternbeiratsvorsitzenden Natalie Rokyta-Bräu und Personalratsvorsitzenden Florian Geiser-Schumann ergriff Claudia Romer selbst das Wort. „Wir müssen als Schule attraktiv bleiben“, so Romer im Bezug auf das Entwicklungspotential der BOS und FOS. „Vielleicht müssen wir uns auch Gedanken über eine Erweiterung unseren Angebot machen, zusätzlich zum sozialen, wirtschaftlichen und technischen Zweig“, so Romer weiter. Hier müsse man aber erst klären, ob das überhaupt nötig, möglich und umsetzbar sei.

Ihr heimischer Garten spielt in Romers Leben eine sehr wichtige Rolle, wie auch ihre Vorredner immer wieder verdeutlichten. „Wenn du Bildung und einem Garten hast, wird es dir an nichts fehlen“, so Romer. „Man kann aber weder Bildung, noch einen schönen Garten endgültig haben. Man muss viel Arbeit reinstecken. Die Voraussetzungen dafür sind Raum und Zeit. Ein Baum wächst auch nicht schneller, nur wenn man es so will. So ist das auch mit der Bildung“, zeigte Romer die Parallelen zwischen Bildung und einem Garten auf.

„Ich wünsche mir, dass wir hier immer genug Zeit und Raum für Bildung haben, dann wird es uns hier an nichts fehlen,“ so die neue Direktorin zuversichtlich.

Im Anschluss bedankte sie sich bei allen Beteiligten für die bisherige Zusammenarbeit. Stellvertreter Daniel Wimmer beendete danach die offizielle Veranstaltung und eröffnete das Büffet.

Musikalisch wurde der Nachmittag von der schuleigenen Band, unter Leitung von Barbara Grundl, begleitet.

Unsere Impressionen der Amtseinführung:

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