Unglückliche 3:5-Niederlage

EHC Waldkraiburg stärker, EHC Klostersee Sieger

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Mit einer 3:5-Niederlage kehrt der EHC Waldkraiburg aus Grafing zurück. Nachdem Klostersee ein wenig rasanter ins Spiel startete und bereits nach 20 Sekunden durch Matthias Baumhackl den erneut starken Kevin Yeingst prüfte, waren die Löwen auf dem Eis überlegen und erarbeiteten sich ihrerseits Chancen. Trotzdem war es der EHC Klosterseer, der das erste Tor des Abends erzielte: Philipp Quinlan auf Zuspiel von Gennaro Hördt eröffnet den Torreigen und erzielt das einzige 5-gegen-5-Tor für Klostersee an diesem Abend.

Keine vier Minuten nach dieser 1:0-Führung trat das Duo Decker-Zimmermann in Erscheinung. Auf Zuspiel von Patrick Zimmermann erzielte Decker den Ausgleich zum 1:1. Auch wenn dies den Pausenstand markiert, gab es trotzdem noch den ein oder anderen „Hochkaräter“ auf Seiten der Löwen zu bestaunen, doch weder Hradek noch Jeske oder Straka konnten den Führungstreffer, so verdient er auch gewesen wäre, erzielen.

Auch das zweite Drittel begann vielversprechend für die Löwen. iBereits in der ersten Minute taucht hat Lukas Wagner vor dem Tor von Dominik Gräubig die Chance den Spielstand zu erhöhen. Nur eine Minute später tut Vogl es ihm gleich und verpasst vor dem Tor seine Möglichkeit. An der Einstellung des Teams lag es nicht, dass es nur wenige Sekunden später 2:1 für die Hausherren hieß. Vielmehr lag es am Handgelenksschuss von Philipp Quinlan, der ansatzlos auf der linken Seite des Tores einschlug und Yeingst keine Chance ließ. Auch der zweite Treffer dieses Durchgangs fiel in Grafinger Überzahl. Felix Kaller, bedient von Bob Wren und Baumhackl, erzielte den 3:1-Pausenstand der, aufgrund der Zahl der Möglichkeiten aus Sicht der Löwen zu hoch ausfiel.

Von Müdigkeit oder gebrochenem Willen war auch im dritten Spielabschnitt nichts zu verspüren. Bereits in der zweiten Minute darf sich Kapitän Trox vor dem Tor an einem Treffer versuchen, bevor in der dritten Minute Judt, bedient von Jeske seinerseits einen guten Versuch anbringt. Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten befindet sich der EHC Klostersee in Unterzahl und die Löwen spielen, wie man das aus einer Überzahl kennt. Als der Puck am Schläger des schmerzlich vermissten Mathias Jeske landet, unterstreicht dieser mit einem Hammer von der blauen Linie nochmal, warum er zu den punktstärksten Verteidigern der Liga gehört und trifft zum 3:2.

In der 54. Minute ist es jedoch erneut Klostersee, dieses Mal mit zwei Mann mehr auf dem Eis, die durch den starken Philipp Quinlan den nächsten Treffer markieren können. 4:2 ist der neue Spielstand und es sind noch sieben Minuten zu spielen. Ebenfalls in Überzahl fällt auch der erneute Anschlusstreffer des EHC Waldkraiburg. Wieder ist es Mathias Jeske und wieder ist es ein strammer Schuss von der blauen Linie, der die Hoffnung aufkeimen lässt. Vorlagengeber waren Thomas und Tomáš – Rott und Rousek.

In der letzten Spielminute, die Löwen drückten und drängten auf den Ausgleichstreffer, der nächste Pfostentreffer des EHC Waldkraiburg, diesmal ist es Hradek dem nur Zentimeter zum Glück fehlen. Vor dem darauffolgenden Bully nehmen die Löwen die obligatorische Auszeit und Torwart Yeingst für einen sechsten Feldspieler vom Feld. Das darauffolgende Bully gewinnt Klostersee. Es folgt ein langer Puck aus dem eigenen Drittel von Felix Kaller in Richtung des Tores der Löwen, der Puck passiert die Torlinie und der 5:3-Endstand war besiegelt. AHA/Foto: PDG

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