Ungezwungen und miteinander

Nachahmenswert: Der zweite Abend des Eiselfinger Dorfgesprächs 2018

image_pdfimage_print

Treffpunkte für alle Generationen, attraktive Ortskerne und deutlich bessere Busverbindungen: Die Themenpalette am zweiten Abend des Eiselfinger Dorfgesprächs war bunt gemischt. Rund 50 Teilnehmer erarbeiteten in Kleingruppen konkrete Vorschläge und Wünsche für ihre Heimatgemeinde. „Bringen Sie Ihre Ideen aktiv mit ein und formulieren Sie positive Ziele“, motivierte Moderator Florian Wenzel die Anwesenden. Gelebte Dorf-Gemeinschaft …

Viel zu oft neige man dazu, sich zunächst einmal an nicht veränderbaren Defiziten und Rahmenbedingungen abzuarbeiten. Und so kamen die Teilnehmer ungezwungen miteinander ins Gespräch und rasch hatten sich insgesamt acht Arbeitsgruppen gebildet, die sich lebhaft austauschten.

Fehlende Busverbindungen aus der Gemeinde Eiselfing etwa in Richtung Bahnhof Reitmehring oder nach Rosenheim beschäftigten die Gesprächsrunden ebenso wie Begegnungsmöglichkeiten, bei denen alle Generationen gegenseitig voneinander profitieren können. Die Idee eines Jugendtreffs mit einer entsprechenden Bedarfsumfrage wurde diskutiert und Chancen zur Förderung des Ehrenamts in der Kommune oder der Erhalt des dörflichen Charakters kamen zusätzlich zur Sprache.

Bei allen Punkten waren sich die Teilnehmer einig, dass die gegenseitige Kommunikation und nicht zuletzt ein grundsätzlich offenes Miteinander die Grundlagen für gemeinsame Erfolge darstellen.

Neben passenden Voraussetzungen, welche die Gemeinde schaffen könne, sei es auch Aufgabe jedes Einzelnen, sich an Gestaltungsprozessen zu beteiligen. „Wir haben heute Abend viele interessante Menschen kennengelernt und nehmen uns fest vor, bewusst noch aktiver auf andere Eiselfinger zuzugehen“, fassten Sebastian Aringer und Stefan Zimmermann die Grundstimmung zusammen.

Alle im Rahmen der beiden Dorfgespräch-Abende genannten Ideen und Wünsche fördern nun die angestrebte Gründung eines umfassenden Sozialen Netzwerks vor Ort.

Zunächst würden sich der Gemeinderat und die Rathausverwaltung gleich zu Beginn des neuen Jahres mit allen Themen befassen und anschließend auf die Ansprechpartner der einzelnen Arbeitsgruppen zukommen, kündigte Bürgermeister Georg Reinthaler an. Dann solle über die konkrete Umsetzung von Maßnahmen beraten und die Bevölkerung begleitend mittels aktueller Zwischenstände auf dem Laufenden gehalten und zur Mitarbeit animiert werden.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren