Und wieder ein illegales Autorennen …

Es kann von Glück gesprochen werden, dass es zu keinem Verkehrsunfall kam, so die Polizei

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Wie die Polizei erst jetzt meldet, kam es bereits in der vergangenen Dienstagnacht gegen 22.30 Uhr im Landkreis zu einem illegalen Autorennen auf der A93 im Gemeindebereich Oberaudorf. Es handelte sich um einen 22-Jährigen aus dem österreichischen Wörgl mit einem auffällig hellblau lackierten 5er BMW und um einen 27-Jährigen aus Bruckmühl mit einem dunklen 3er BMW. Ohne Rücksicht fuhren die Beiden mit ihren Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit auf der zweispurigen Autobahn in Richtung Kufstein …

Eine 39-Jährige aus dem Landkreis, die gerade mit ihrem Wagen einen Sattelzug überholte, wurde von hinten massiv bedrängt. Sie lenkte vor Schreck sogar nach links in Richtung Leitplanke, die beiden BMW drängten sich dann nacheinander zwischen ihr und dem Sattelzug durch und überholten sie rechts. Es kann von Glück gesprochen werden, dass es zu keinem Verkehrsunfall kam, so die Polizei.

Pech für die beiden Raser war, dass der gesamte Vorfall zufällig von Beamten der Grenzpolizei im Rückspiegel beobachtet werden konnte. Die Polizisten wurden in ihrem Zivilfahrzeug nicht erkannt: Der Österreicher überholte die Polizei mit dem 5er BMW mit hoher Geschwindigkeit links und der Bruckmühler überholte mit seinem BMW sogar über den Seitenstreifen.

Direkt nach diesen Überholvorgängen machten die Zivilbeamten mittels Blaulicht auf sich aufmerksam und konnten wenig später beide Fahrzeuge anhalten.

Zur Unterstützung wurde eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim angefordert. Diese leitete, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, ein Ermittlungsverfahren wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Straßenverkehrsgefährdung und Nötigung im Straßenverkehr ein.

Die beiden Fahrer erwarten empfindlichen Strafen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch das Fahrverhalten der beiden Raser weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden, so die Polizei.

Die VPI Rosenheim bittet daher mögliche Zeugen, die am Dienstag, 7. Juli, Beobachtungen zu den beiden Fahrzeug machen konnten, oder selbst von diesen bedrängt oder gefährdet wurden, sich telefonisch unter 08035/9068-0 zu melden.

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