Und wieder die Motorräder …

Bei Bürgerfragestunde: Diskussion um parkende Zweiräder vor dem Rathaus

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Ein einzelnes Zweirad vor dem Rathaus geparkt  – am Wochenende sieht es hier oft ganz anders aus. Dutzende schwere Maschinen stehen auf dem Marienplatz mitten im Parkverbot. Unbehelligt von Parküberwachung und Polizei. Besonders an sonnigen Tagen behindern die Motorräder Fußgänger und Rollstuhlfahrer. Über diesen Zustand beschwerten sich gestern gleich mehrere Wasserburger bei der Bürgerfragestunde im Historischen Rathaussaal.

Fritz Armbruster, Peter Ludwig und Manuel Michaelis traten nacheinander ans Mikrofon und klagten ihr Leid. „Die parkenden Motorräder sind für einige eine Freude, für viele aber auch ein Ärgernis”, sagte Ludwig. Er stoße sich vor allem daran, dass die Zweiradfahrer nicht die geringste Höflichkeit walten ließen. „Da werden die schweren Maschinen einfach vor die Sitzbänke gestellt. Einen halben Meter weiter links oder rechts – das geht scheinbar nicht.”  Der Marienplatz sei am Wochenende regelmäßig rechtsfreier Raum.

Manuel Michaelis ergänzte, das schlechte Beispiel, das man den Motorradfahrern am Wochenende auf dem Marienplatz durchgehen lasse, setze sich in der ganzen Stadt fort. „Die Zweiradfahrer halten sich an gar nichts mehr. Warum auch, wenn ihnen keine Strafe droht.”

 

Das sieht Christian Stadler, Stadtrat der Grünen, ähnlich: „Das mit dem Falschparken ist so schlimm, dass mittlerweile samstags auch schon Autos vor den Rathaus abgestellt werden. Wir kommen langsam in Erklärungsnot.” Jahrelang habe es geheißen, die Motorräder würden dort nur abgestellt, weil die Fahrer ihre Maschinen im Blick behalten könnten, wenn sie in der Schranne sitzen und einen Kaffee trinken. Die Schranne hat jetzt seit Wochen zu und es ist eher noch schlimmer geworden.”

„Die Motorräder vor dem Rathaus – das ist seit Jahren das Lieblingsthema des Wasserburger Bauausschusses”, sagte Bürgermeister Michael Kölbl. Man werde dieses Thema in die Klausurtagung des Stadtrates im Herbst mit hinein nehmen, die sich ausschließlich um den Verkehr drehen werde.

Das ist Norbert Bourtesch (Bürgerforum) allerdings zu spät. „Wir sollten da nicht bis zum Herbst warten. Für dieses Problem muss so schnell wie möglich eine Lösung her.” Wovor der Bürgermeister aber warnte: „Gerade bei diesem Thema würde ich auf keinen Fall einen Schnellschuss wagen. Der kann nach hinten losgehen.”

Stefanie König (Grüne) plädierte für eine Zwischenlösung: „Wir müssen keinen Schnellschuss abgeben, könnten doch aber auf die Verkehrsüberwachung einwirken, dass sich die besser um die Verkehrssünder unter den Motorradfahrern kümmert.” Das allerdings will Wolfgang Schmid (CSU), selbst passionierter Zweiradfahrer, auf keinen Fall: „Sonst sind wir langsam auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat.” Darauf Roswitha Betz-Heindl: „Das kann man so wirklich nicht stehen lassen.  Das hat doch nichts mit Überwachungsstaat zu tun. Außerdem sollte man nicht bis zum Herbst warten. Dann hat sich das Problem nämlich von selbst gelöst, weil witterungsbedingt dann keine Motorradfahrer mehr kommen.”

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84 Kommentare zu “Und wieder die Motorräder …

  1. Ich kann nur Kopfschütteln

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  2. Ist ja klar da springt man wieder auf einen fahrenden Zug auf. Ich kann es nicht verstehen das überall auf die Motorradfahrer geschimft wird echt traurig.

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  3. Ippisch Brigitte

    Ist manchmal wirklich kein schöner Anblick für Besucher die an unseren historischen Gebäuden interessiert sind. Um die Biker nicht zu diskriminieren sollte doch in der Stadt die Möglichkeit bestehen einen speziellen Bikerparkplatz anzubieten. Z.B. am Gries.

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  4. Warum sollten die Motorräder denn weg vor dem Rathaus?
    Der Durchgang war nie behindert weder für Fußgänger noch für die Rollstuhlfahrer!
    Die Biker halten dort an um sich ein Eis eine Bosna oder Kaffee zu trinken!
    Es gibt nirgends dort Stellplätze für die Motorräder!
    Also ist der Platz vor dem Rathaus eine Fläche die benutzt wird von diesen Bikes!
    Man kann ja daraus ein Riesen Problem machen, was das ganze ins lächerliche abtrieften lässt!
    Alle Eisdielen und Kaffees Profitieren davon!
    Aber die Stadt Wasserburg will ja sowieso seit langem alle Fahrzeuge aus der Stadt haben!
    Wenn die Motorräder jetzt dran sind, dann wäre jetzt der Zeitpunkt alle aus der Stadt zu verbannen!
    Dann Stirbt Wasserburg Stadt und alle ihre Geschäfte nur zu, tut das was ihr nicht lassen könnt!
    Wichtiger wäre wenn man endlich die Drogenzene bekämpfen würde!
    Die breitet sich inzwischen wieder in der Stadt aus!
    Wir Motorradfahren tun niemanden was zu leide, wir wollen nur einen kurzen Aufenthalt in dieser Super Schönen Stadt genießen!
    Wir sind nie Unfreundlich zu niemanden, nein Familien mit Kindern wollen Fotos mit diesen auf Bikes machen!
    Ich frage mich welche Lobby hier dahinter Steckt?
    Ich bin ein Gebürtiger Wasserburger und liebe diese Stadt mit ihrem Flair, aber wenn es jetzt darum geht uns Motorradfahrer zu denunzieren und aus der Stadt haben zu wollen dann werde ich meiner Heimat den Rücken kehren!
    Ich hoffe die Entscheidung über diesen einzigartigen Platz für die Biker fällt Positiv aus!

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    1. Lieber Herr Demmel,
      ich finde diesen Platz in Wasserburg auch einzigartig, dieses Rathaus und das Flair drum herum..
      Mich stören die vielen Motorräder auch, sie sind laut beim hin fahren und weg fahren und wenn man kein Motorradfreak ist, muss man sich die auch nicht unbedingt anschauen.
      Warum können die nicht am Gries parken…ist der Weg von dahin bis zum Marienplatz zu weit zum gehen?
      Warum kriegen die Motorradfahrer das Recht, diesen schönen Platz zu IHREM Parkplatz zu ernennen?
      Ich finde, der Marienplatz sollte frei bleiben von Autos und Motorrädern…
      Sie können doch weiterhin dort ihren Kaffee trinken oder ein Eis essen…auch wenn sie ein paar Schritte dorthin gehen müssten…
      Für mich ist das auch ein bisschen wie Angabe. Schaut her,
      was für eine Maschine ich fahr…
      Mir gefällt es schon lange nicht mehr, bei der Schranne draussen zu sitzen, grade wegen der Motorräder…

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    2. Was ich jetzt nicht kapiere, was hat das Drogenproblem von Wasserburg mit dem Bikerparkplatz zu tun.

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    3. Ist es denn wirklich so schwer zu verstehen? Der Platz vor dem Rathaus ist ein verkehrsberuhigter Bereich. Dort haben parkende Fahrzeuge jedweder Art überhaupt nichts verloren. Oder fordern Sie auch das Recht ein, mit Ihrem Gefährt in München in die Fußgängerzone reinzufahren? Wir haben zwei Parkhäuser in Wasserburg, einen großen Parkplatz an der Rampe und einen Parkplatz am Gries. Dort stehen in aller Regel ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Aber ich verstehe schon: Da müsste man ja dann den mühsamen Weg zu Fuß zu Eis, Kaffee oder Bosna auf sich nehmen – mindestens 5 Minuten, wenn nicht sogar 10. Das ist einem Motorradfahrer keinesfalls zuzumuten. Ich habe manchmal den Eindruck, dass einige (Falsch)parker dringend einen Auffrischungskurs für ihren Führerschein benötigen.

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    4. Die Aussicht, sich künftig als Verkehrsteilnehmer möglicherweise tatsächlich auch noch an Verkehrsregeln halten zu müssen, scheint ja ein ganz grausamer Schock für den armen Josef gewesen zu sein. Hoffen wir, dass er drüber hinwegkommt.

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      1. Ich denke, der gute Josef kommt bestens darüber hinweg, da es ja genügend Zeitgenossen gibt, für die alleine das Wort “Verkehrsregeln” schon völliges Neuland sind.
        Oder denen sie einfach wurscht sind….

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    5. Was willst Du damit erreichen? Eine Änderung der StVo?

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  5. Sperrts endlich Wasserburg komplett für die Aussenwelt ab. Dann können die Rot-Grünen am Rathausplatz Sonnenblumen pflanzen.

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  6. Stell dich mit dem Motorrad mal vor dem Rathaus in München oder Landshut! So schnell kannst gar nicht schauen wird es abtransportiert.
    In Wasserburg haben Motorradfahrer sowieso Narrenfreiheit.

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  7. Landwirt aus Leidenschaft

    Dann sollten doch bitte auch die Räder aus der Stadt verband werden den die werden auch einfach angekettet egal an welchen Pfosten. Die sind eine Größeres Problem für Fußgänger und Rollstuhlfahrer als die in Reih und Glied geparkten Motorräder.

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  8. Ich bin wirklich erstaunt, dass es überhaupt nötig ist, hier als Bürger und Altstadtbewohner sein Recht auf Einhaltung von Recht und Ordnung einzufordern. Und mir es auch vollkommen egal, ob Autofahrer oder Motorradfahrer falsch parken. Tatsache ist, dass hier Parken schlicht verboten ist. Insofern sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass rigoros Knöllchen verteilt werden und notfalls auch abgeschleppt wird. Es kann einfach nicht sein, dass einige wenige die Verkehrsregeln nach eigenem Gutdünken außer Kraft setzen und dort parken, wo sie gerade Lust haben. Wir haben ausreichend ausgewiesene Parkflächen in Wasserburg. Und dort muss auch geparkt werden. Wieso muss man eigentlich überhaupt darüber diskutieren? Überwachungsstaat, weil Knöllchen verteilt werden? Du meine Güte! Ich habe allmählich den Eindruck, dass in der Wasserburger Verkehrsdiskussion sämtliche Maßstäbe verrutschen.

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  9. Ich finde, die in der Sonne blinkenden Motorräder sehen dort ausgesprochen attraktiv aus und gehören inzwischen zum Wasserburger Stadtbild.
    Es gäbe wesentlich Unangenehmeres aufzuzählen!
    Man kann sich wirklich an allem stören.

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  10. Verständnislos

    Wieder ein Schritt zur toten Innenstadt. Dann nicht jammern!

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    1. Was genau ist an Motorrädern lebendig?

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  11. Deml josef ihr motorradfahrer meint wohl ihr könnt euch alles erlauben? Ich hol mir auch einen bosna parke ich deswegen vorm rathaus? NEIN und wsrum nicht? Weil es KEIN ICH WIEDERHOLE KEIN PARKPLATZ IST… EGAL FÜR WELCHES VERKEHRSMITTEL

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  12. Schon absurd was hier prophezeit wird nur weil Motorräder eventuell 200 Meter weiter am Gries parken sollen. Also wer ernsthaft behauptet das deshalb „Wasserburg stirbt“ weil am Wochenende keine 30 Motoräder mehr vorm Rathaus stehen können oder dadurch den Überwachungsstaat aufziehen sieht hat schon ein originelles Verhältnis zur Realität.
    Solche Argumente kann man wirklich nicht mehr ernst nehmen.

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  13. “Das allerdings will Wolfgang Schmid (CSU), selbst passionierter Zweiradfahrer, auf keinen Fall: „Sonst sind wir langsam auf dem besten Weg zum Überwachungsstaat.”” Das hat doch nichts mit mit einem “Überwachungsstaat” zu tun, wenn man dafür sorgt, dass die Verkehrsregeln auch eingehalten werden. Völlig absurd.

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  14. Es braucht sich keiner zu wundern wenn die Stadt Wasserburg ausstirbt, hier ein Autoverbot hier ein durchfahrverbot und jetzt wieder die Motorradfahrer.
    Wasserburg verkommt zu einer Toten Stadt und es ist nur reine Diskriminierung gegenüber uns Motorradfahrern.

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    1. Bitte was? Das Einhalten von Verkehrsregeln ist eine diskriminierende Maßnahme? Jetzt verstehe ich! Diese regelwütigen Mitbürger wollen doch tatsächlich nur, dass man sich an Regeln hält und ich will das nicht! Ich werde in Zukunft jeden Strafzettel anzweifeln, weil ich mich nicht weiter diskriminieren lasse! So eine Frechheit…… (PS: Allergiehinweis: Dieser Kommentar enthält Spuren von Ironie und kann Sarkasmus hervorrufen)

      Jetzt mal Spaß bei Seite, ich verstehe ja das Für und Wieder. Auf der einen Seite gibt es wirklich einige Kameraden, die meinen fremdes Eigentum beschädigen zu müssen und dann abzuhauen. Da versteh ich, dass man sein Fahrzeug im Auge behalten möchte. Nichts desto trotz haben wir in Wasserburg doch schon lange Zeit ein sehr großes Parkproblem, sowohl PkW, als auch andere Fahrzeuge stehen zur Rechten Zeit in zweiter Reihe stehen oder woanders, wo sie im Wege stehen, hier will man doch auch, dass man durchgreift. Warum sollen dann Motorräder einen gesonderten Stellenwert erhalten? Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, da es genügend verfügbare legale Parkplätze im Stadtgebiet gibt, sondern einfach nur mit geltendem Recht und evtl. ein wenig Gerechtigkeit.
      Uns allen wäre doch geholfen wenn wir alle ein wenig gegenseitige Rücksichtsnahme walten lassen und nicht nur mit dem Finger auf andere und ihre Fehler zeigen würden.

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  15. Hallo an alle,
    Ich finde es recht amüsant was hier gerade abgeht! Besser als im Kino!!! Die einen schimpfen die anderen wollen verteidigen. Also ich bin der Meinung mich stören diese Maschinen überhaupt nicht!Leben und leben lassen aber dies scheint in Deutschland nicht mehr möglich zu sein!!!! Strenge Regeln müssen her!!! 😉 Oh Mann in welchem schlimmen Zeitalter lebe ich eigentlich?? Dann wird hier gegen Drogen geschossen, was hat dies hier zu suchen?? Hier geht es um Motorräder am Marienplatz!!! Nochmal Leben und Leben lassen!! Denkt Mal darüber nach!!!!!

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    1. Rosi Buchberger

      Äh, was bitte hat das mit LEBEN und LEBEN LASSEN zu tun …
      dann macht JEDER was er grad meint … er will ja auch leben!
      Dann lassen Sie doch die Leute in Ihrem Garten parken.
      Ich bin bestimmt nicht spießig, aber es gibt leide auch soviel Dumme und Rücksichtslose und die brauchen leider auch REGELN.

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  16. Ich kann die ganze Diskussion schlichtweg nicht nachvollziehen. Auch für Motorräder gilt die Strassenverkehrordnung.

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    1. Genau und von einem “Überwachungsstaat” zu sprechen, wenn es um die Einhaltung von Verkehrsregeln geht ist absurd.

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  17. Freundlicher Mensch

    Dort werden Fußgänger und Kinderwägen keinesfalls mehr behindert als an der Ecke zum Brucktor oder auf dem Lebensgefährlichen Fußgängerweg vom Marienplatz zum Gries. Die meisten Passanten bewundern die weitere Attraktion, vorallem die mit Kindern.
    Die Motorräder parken auch nicht direkt vor dem Rathaus wie es dargestellt wird. Sondern zwischen der Strasse und den Tischen der Schranne. Jeder der dort parkt, lässt auch Geld dort. Ein Motorradfahrer möchte, wenn er sich in ein Café setzt, seine Maschine im Auge behalten und mit der Schutzkleidung keine grösseren Strecken gehen. Daran ist überhaupt nichts verwerfliches. Wenn hier Parkverbot für Motorräder durchgesetzt würde, würde diese Stammkundschaft sich ein anderes Cafe suchen. Wer hingegen, wie ich, regelmäßig Autoparkplätze nutzt, muss sehr oft feststellen, dass Autofahrer sich das Recht herausnehmen eigenhändig den Parkplatz frei zu machen. Weil es ja auch eigentlich unsinnig ist mit einem Motorrad einen kompletten Autoparkplatz zu belegen kann ich das sogar noch irgendwie nachvollziehen. Würden mehr Leute mit Motorrädern statt Autos kommen, gäbe es weniger Stau und weniger Parkplatzprobleme, bessere Laune und ein freundlicheres Miteinander.

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  18. Es ist nun aber so, dass weder ein Radfahrer und auch kein Motorradfahrer sein Fahrzeug am Gries abstellt und auf ein Eis oder einen Kaffee weiter geht.
    Wie der Radfahrer, will auch der Motor-Biker sein Fahrzeug in Sichtweite haben. Wenn das nicht mehr geht, bleibt er halt nicht mehr in Wasserburg stehen.
    Ich verstehe natürlich, dass es manchmal extrem und wirr zugeparkt ist. Hier sollte ein Bereich für 10 bis 15 Kräder ausgewiesen werden – am Marienplatz und evtl. der näheren Umgebung – . Die übrigen müssen halte dann wonders hin oder die Verwarnung zahlen.

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  19. Dann wollen wir mal hoffen, dass die Stadt im Falle eines Parkverbots für Motorräder vor dem Rathaus als Ersatz an anderer Stelle Parkplätze für die Biker schafft. Sonst werden bald die Autofahrer nicht mehr wissen wohin…

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    1. Was heißt “im Falle eines Parkverbots…”? Dieses Parkverbot gibt es seit 30 Jahren. Woran es schon ebenso lange fehlt, ist die Umsetzung des geltenden Rechts – und daran wird sich zumindest unter diesem Bürgermeister auch nichts mehr ändern. Jetzt lässt er halt seinen Stadtrat wieder mal eine Scheindiskussion führen, um weiter seelenruhig vor sich hin prokrastinieren zu können. Ergo: die ganze Diskussion hier ist mitsamt all der erwartbaren wie altbekannten Pro- und Contra-Argumente müßig.

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      1. O.k. – im Falle der Durchsetzung des Parkverbots…
        Ich bin kein eingefleischter Biker, aber für mich war die Motorradausstellung am Marienplatz in den letzten Jahren immer ein Stück Wasserburg. Naja, dann halt nicht mehr. Künftig fehlen dann die Biker entweder ganz (auch als Einnahmequelle für Schranne, Venetia und Co.) oder sie parken eben die Autostellplätze zu. Sind ja genug vorhanden, wenn man den Kritikern der Biker hier glauben darf.

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  20. Wenn ich keine Freude an etwas haben kann, darf es ein anderer auch nicht. Um das geht es doch.
    An einer unübersichtlichen Stelle, wo der Gesteig 15cm hoch ist, wird doch wohl kaum ein Behinderter über die Straße gehen wollen.
    Das ist inzwischen schlimm geworden in Deutschland: “Die machen was, was nicht erlaubt ist”. Da muss man doch was unternehmen, auch wenn’s eigentlich niemanden weh tut.

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  21. Kein Biker aber trotzdem Kopfschütteln

    I denk ma oft dass Leid de bläd schaung und bläd frong a ned in da Stod sein sollten….
    Wahrscheinlich hamma do koa recht drauf aber Wasserburg werd so und so sich selber kaputt macha….
    einfach weida so Respekt was sich de Leid Gedanken machan, tatsächlich gabats wichtigeres was zu regeln wäre…..

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  22. Schon lustig, ich habe letzten Sonntag um 18:15 ,20 Euro aufgebrummt bekommen , weil ich gegenüber vom Roten Turm, zwischen den Pollern, mein Motorrad abgestellt hatte um einen Kaffee zu trinken!!
    zwei weitere Motorräder, die zu selben Zeit, vor der Backstube geparkt hatten, bekamen kein Knöllchen!! Spruch von der Politesse!! die fahren eh gleich weg !
    Es sollte halt dann jeder gleich behandelt werden, sprich Rollstuhlfahrer, Autofahrer, die zb, den halben Tag in der Hofstatt parken!
    Ich stelle deshalb mein Motorrad in Sichtweite ab, weil ich vor, oder nach einer Tour, nicht mein ganzes Gepäck, wie Tankrucksack, etc. wegen nen Kaffee oder Eis, mitschleppen möchte!
    Und noch eines am Rande!! lasst mal 30 Motorräder, 30 Parkpätze am Gries belegen, wie es auch das recht eine Motorrades ist, das es einen Parkplatz benutzt, wie sich dann die Autofahrer aufführen!!

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    1. Was soll das ganz Gezeter. Nicht reden, machen! Parkt doch mal den Gries mit euren Motorrädern zu – jedes Motorrad einen Parkplatz wie es ihm zusteht – dann möchte ich das Geschrei der Autofahrer und Wasserburger hören. Nur Fakten schaffen ergibt einen Sinn! In diesem Sinne, weiterhin kratzer- und blitzerfreie Fahrt und die Hoffnung, dass die Mehrzahl die Motorrader auf dem Marienplatz gut und schön findet.

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  23. Den Kommentar vom „A Wasserburger „ finde ich echt super. Bin der gleichen Meinung…

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  24. Wasserburg sucht nach Möglichkeiten attraktiv zu sein und sägt sich hier einen dicken Ast ab.Die Mopeds am Marienplatz gehören zu meinen Kindheitserinnerungen und tun doch keinen weh. Was wäre wenn die Mopeds jeweils einen Autoparkplatz beanspruchen würden?

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    1. Dann gehen wir doch jetzt bitte einmal alle auf den Marienplatz und schauen uns dort das nette, kleine Schildchen an, das denen, die schon einmal eine Fahrschule besucht haben, klar und deutlich zeigt, dass man dort nicht parken darf. So, und damit wäre alles klar, wäre da nicht irgendjemand, der irgendwann in grauer Vorzeit meinte, dass Motorräder dort ruhig parken dürfen. Fazit: Entweder das kleine Schildchen kommt weg und es dürfen alle parken, oder es kommt ein Zusatzschildchen dazu, auf dem steht dass die Biker dort Samstags und Sonntags stehen dürfen. Und nur weil etwas schon immer so, meine Damen und Herren muss es nicht bis in alle Ewigkeit so bleiben. Mir persönlich wäre dieser historische Platz ohne die Bikes lieber. Wieso frägt man hier nicht die Meinung der Bürgerschaft ab? Und was die Verkehrsüberwachung betrifft: Wenn man wieder das berühmte Schild zitiert, dann hätte es auf dem Marienplatz in den letzten Jahren einen ganzen Haufen an Strafzetteln gegeben, wenn das Gesetz eingehalten worden wäre….aber… in Wasserburg ist eben alles anders.

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      1. Genau so ist es. Sehr gut Michaela!

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  25. .. Wenn die Motorradfahrer da nicht erwünscht sind dann fahren Sie eben woanders hin. Gibt genügend andere schöne Plätz, wo man als Motorradfahrer gern gesehen ist.
    Man sollte dabei nicht vergessen, das die Leute die sich an allem stören, bleiben werden und weiterhin gegen Minderheiten mobil und Stimmung machen.
    Heute sind es die Motorradfahrer und morgen??

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  26. Es gäbe sicherlich auch die Möglichkeit einen kleinen Teil der Parkplätze gegenüber vom Rathaus zu speziellen Motorrad Parkplätzen umzuwandeln, oder? Die Parkplätze vorm V und Paulaner sind für größere Autos eh meist ungeeignet. So hätten Motorradfahrer ihre Bikes trotzdem im Blick und einen offiziellen Parkplatz noch dazu.

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    1. Das ist mal ein konstruktiver Vorschlag! Gute Idee, danke!

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  27. Für mich gehört es zum Stadtbild. Es sieht einfach schön aus. Bin kein Biker und werde es nie werden allerdings stört es mich in keiner Weise. Für ein kurzen Kaffee, Eis ectr am Gries zu parken bzw Pkw Parkplätze zu belegen finde ich nicht fair. Hat es schon mal ein Unfall direkt vor dem Rathaus gegeben? “Nein” Verletzung durch umgefallene Bikes… Auch nicht. Sorry aber als deutscher, es ist typisch deutsch. Muss man nicht unbedingt verstehen 🙃

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  28. Achso, und nur weil ein motorradfahree sein bike in sichtweite haben möchte darf er da einfach parken…ich möchte ab jetzt mein auto auch in sichtweite haben und parke dort wo es mir passt und wenn ich dann einen strafzettel bekomme, fechte ich ihn an, weil ich ja mein auto in sichtweite wissen möchte….und wenn ich dort nicht parken kann wo ich will, suche ich mir was anderes, wo ich mein geld lasse, weil ja auch der fussweg so erschwerlich ist…. (…)

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  29. Genau:
    Leben und leben lassen.
    Wasserburg ist etwas Besonderes , auch wegen seiner Toleranz.

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    1. Von wem gehen denn solche absurden Dinge immer aus?
      Ob das die Eislauffläche im Winter ist, der Lärm in den Straßen oder die Motorrader die wirklich keinen stören.
      Mensch, zieht auf`s Land und lasst den Menschen doch ndas Leben in der Stadt.
      Was seid ihr nur für “Egoisten” und “Dauernörgler”.
      Traurig was sich in Wasserburg entwicklet hat.
      Zum Glück bin ich von dort weggezogen.
      Das wird bald eine tote Stadt sein.
      Langweilig und ohne wirkliche Highlights ist sie schon lange!

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    2. Ich verstehe es immer noch nicht: Warum genau müssen sich Motorradfahrer nicht an die Straßenverkehrsordnung halten?? Also ich brauch mit meinem Fiat bestimmt nicht mehr als zwei dieser nur der Protzerei dienenden Gefährte. Dann park ich also demnächst auch vor dem Rathaus?? Will auch ne Bosna haben und mein Auto im Blick behaten. (Könnte ja weggetragen werden). Und vom Gries zum Rathaus ist ja schon eine Zumutung…

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      1. Es tut mir aufrichtig leid für Sie, dass Sie mit ihrer motorisierten Gehhilfe nicht dort parken können, sie würden ja einen doppelten Achsbruch riskieren, wenn sie über die Bordsteinkannte fahren.
        Für Motorräder bietet sich dieser Platz aber an, zumal es in Wasserburg keine Parkplätzte dafür gibt. Dass das Parken vor dem Rathaus theoretisch nicht erlaubt ist, ist klar. Aber sollen alle Motorräder und Fahrräder, wobei Letztere überall abgestellt werden, wirklich Autoparkplätze verstellen? Ich habe in der Ledererzeile schon öfter Ärger mit Autofahrern bekommen, obwohl dort in den Längsparkbuchten sowieso nur zweieinhalb Autos Platz haben.
        Motorradfahrer haben ihr Fahrzeug übrigens gern möglichst in Sichtweite, nicht, weil sie gehfaul sind oder Angst haben , dass es weggetragen wird. Aber Dinge, die sich am Motorrad befinden können weggetragen werden, z.B. Helme und Navi. Auch Vandalismus wird befürchtet, ein Motorrad lässt sichschneller umschmeißen als auch der kleinste Fiat.

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        1. Das Parken ist dort nicht nur theoretisch nicht erlaubt. Dort ist Halteverbot und zwar tatsächlich!

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        2. @Martin Wimmer, ich stelle hier mal eine ganz andere Frage. Müssen die Motoradfahrer eigentlich ein Ticket ziehen? Wenn der Autofahrer kein Ticket zieht stehen die Damen und Herren sofort parat um eifrig zu Schreiben. Wird in Wasserburg also das Gleichheitsprinzipe mit den Füßen getreten, das Grenzt schon fast an Rassismus unter dem Motto alles sind gleich nur die Motoradfahrer sind gleicher?
          Und ehrlich gesagt würde ich den Motoradfahren am Wochenende keine Träne nach weinen, da ich an einer der Zugangsstraßen von Wasserburg wohne und leider viele meinen das man bereits in der Stadt ja die Maschinen richtig aufheulen lassen muss, damit jeder weis das ER jetzt mit seinem Zweirad im Ort ist.
          Und hier zusagen das die Motoräder vor dem Rathaus stehen ist sehenswert, das stelle ich mal in Frage. Wenn ich von einem historischen Gebäude ein Foto machen möchte will diese am Besten ohne jegliche Beeinträchtigung.

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          1. @Roland-A. Das freut mich aber für Sie, dass Sie ein neues Feindbild entwickeln konnten. Wird ja auch langweilig, immer nur auf Mütter zu schießen. Zuerst einmal zu dem, womit Sie recht haben: Natürlich gibt es auch unter Motorradfahrern Idioten, die, wie auch manche Autofahrer mit ihren künstlichen Fehlzündungen beim Runterschalten am Kreisel, absichtlich Lärm erzeugen. Und nun zu Ihrer Unterstellung und falschen Behauptung: Natürlich muss ein Motorradfahrer auf einem kostenpflichtigen Parkplatz ein Ticket ziehen, auch wenn er deutlich weniger Platz beansprucht als ein Wohnmobil, das muss aber auch ein Kleinstwagenfahrer. Ungerecht vielleicht, aber ist so. Es empfiehlt sich, den Beleg vom Ticket abzutrennen, denn ein Motorrad hat keine Windschutzscheibe, und das Ticket kann weggeweht oder gestohlen werden. Ihren Rassismus Vorwurf diesbezüglich kann ich nicht nachvollziehen und verwehre mich auf´s Schärfste dagegen! Ihre Behauptung, ich hätte gesagt, Motorräder vor dem Rathaus seien sehenswert ist schlicht falsch!

          2. @MartinWimmer, nicht habe ihnen Rassismus unterstellt sondern ich habe die Frage gestellt, wenn die Motoräder Kostenfrei und das in jeglicher Hinsicht vor dem Rathausparken, entspricht das nicht mehr dem Gleichheitsprinzip, sondern stellt eine Gruppe (in dem Fall die Motorräder) als was besseres da. Auch das ist eine Art von Rassismus oder nennen Sie es Bevorzugung zum Nachteil aller anderen Verkehrsteilnehmer.
            Ich habe Krad Fahrer aber nicht als Feindbilder sondern die ich Zitiere Sie “Idioten” die leider inzwischen an Wochenden die Mehrheit bilden die Lärm verursachen das einen Angst und bange wird wenn man z.B. an der Münchner Straße wohnt. Wohnen Sie dort? Wenn ja kann ich ihre aussagen nicht verstehen. Klar muss ich dort mit Straßenlärm leben, der normale stört mich auch nicht.
            Jetzt zu einem Punkt wo sie recht haben, sie haben nicht geschrieben das die Motorräder vor dem Rathaus Sehenswert sind. Das war ein paar Kommentare vorher. Ändert allerdings nichts an meiner Meinung.

          3. @Roland-A. Nachdem ich mich durch Ihre doch recht eigenwillige Rechtschreibung und Grammatik gekämpft habe, nur noch ein paar kurze Anmerkungen.
            Ich bin zufällig direkt an der Münchner Straße aufgewachsen, meine Mutter lebt immer noch dort. Uns ist keine Erhöhung des Lärmpegels aufgefallen.
            Natürlich ist es eigentlich verboten, vor dem Rathaus zu parken. Bei Hochzeiten, oder wenn ein “wichtiger” Politiker kommt, stehen aber Autos sogar direkt vorm Rathaus.
            Was hatte Ihre Frage nach den Parktickets und die damit verbundene Rassismus Anschuldigung mit dem Rathaus zu tun?

          4. @MartinWimmer, ich möchte ihnen nicht zu nahe treten, aber wenn Sie das permanente rattern der Motoräder an schönen Samstagen oder Sonntagen nicht als extremen Lärm empfinden, dann sorry ist mein Gehör scheinbar doch sehr empfindlich. Was ich mir allerdings nicht vorstellen kann da ich in München unmittelbar am Mittleren Ring aufgewachsen bin.
            Was ich mit dem Parkticket meine ist, das die Stadt durch das wild Parken um einnahmen gebracht wird und da sind wir wieder bei der Gleichstellung und somit ist diese auch ein Bevorzugung. Zudem ist Wildparken und das in einem mit einem Parkverbot versehen Standort ist lt. Straßenverkehrsordnung Strafbar.

  30. Franziska Tauber

    Super, genau die richtige Antwort!
    Ich wünsche mir vor dem Rathaus eine
    Chillzone…..Blumen ,Liegestühle,
    Altstadt mit Genuss….Wer braucht denn da Motorräder zum angeben,so ein Stuss!!!!!!!

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  31. Ich möchte nicht wissen wie jeder schimpft, wenn die Motorräder am Grieß alle Parkplätze zuparken würden und die Autofahrer keinen Parktplatz mehr finden würden. Eigentlich kann das Motorrad in jeder Stadt ausserhalb der Autoparkplätze geparkt werden. Oder es gibt extra Motorradparkplätze. Aber dann fallen am Grieß einige Autoparkplätze weg. Das passt dann auch einigen nicht. Man kann sich an allem stören. Und Wasserburg stört sich an allem.

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  32. Ich bin dafür das die Biker mal über eine gewisse Zeit Regelkonform am Gries Parken würden ( ein Bike ein Parkplatz ) und dan möchte ich sehen was da wieder los ist.
    Ich mag Wasserburg wegen dem schönen Alten Gebäuden aber wenn die Biker so unerwünscht sind hab ich mittlerweile keinen Bock mehr auf sowas.

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  33. Nachdem jetzt so viele Kommentare zu lesen sind, die alle gegen die Biker gehen werde ich nicht mehr dort Parken.
    Ich werde mir einen PKW Parkplatz besorgen!
    Ich will mein Bike in Sichtweite haben, da ja manche Leute meinen sie könnten mal drauf sitzen oder daran Rumschalten!
    Es kam des öfteren vor das Sachen abgebaut wurden wenn die Bikes abseits stehen!
    Wenn es nur Handy oder Navi Halter sind ist das schon ein grosser Schaden!
    Autos kann man Gottseidank absperren!
    Biker haben auch wie schon erwähnt auch Helm – Handschuhe – Nierengurt dabei, die sie mitnehmen müssen wenn das Bike abseits steht!
    Es gibt ja Leute die alles brauchen – klauen müssen was nicht Niet und Nagelfest ist.
    Man kann sich das bald nicht mehr leisten wenn jedes Wochenende was anderes geklaut wird!
    Zurzeit werden komplette Bikes geklaut rein in den Lieferwagen und weg ist es!
    Da bin ich lieber in der Nähe meines Motorrads.
    Aber wie gesagt ich werde nicht mehr am Rathaus parken, ich suche mir gegenüber einen PKW Parkplatz!

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    1. Ja – anders geht es wohl nicht mehr. Und so werde ich meinen kleinen Roller künftig auch auf einen Pkw-Parkplatz stellen, sollte ich überhaupt noch einmal nach Wasserburg fahren.

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  34. Durch die Schustergasse brettern: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Mit dem Motorrad über den Gehweg (wegen Kopfsteinpflaster): LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Gehwege zuparken: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    In zweiter Reihe parken und Stau verursachen: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Mit 80 in der 30er Zone: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Zebrastreifen ignorieren: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Mit 1Promille (Restalkohol) zur Arbeit fahren: LEBEN UND LEBEN LASSEN
    Mit 3 Promille nach Hause fahren: LEBEN UND LEBEN LASSEN

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    1. Sie müssen ja ganz schön was durchgemacht haben in ihrem Leben

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  35. Interessant an der Sache finde ich ist es, das die drei Personen, die sich in der Bürgersprechstunde über die Situation beschwert haben, eigentlich gar keinen Schaden oder erschwerten Umstand durch die dort abgestellten Bikes haben.

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    1. Darum geht es nicht. Da steht ein Schild und eben dieses gilt es zu beachten. Wenn ich innerorts mit 90 km/h durch die Stadt fahre, dann muss ich auch mit Konsequenzen rechnen (=Fahrverbot) und kann mich nicht rausreden, dass es die letzten paar Male immer ohne Blitzen gegangen ist. Im Übrigen ist es schon ein wenig seltsam, dass man am Sonntag in den Gassen der Stadt, wenn man ausserhalb gekennzeichneter Parkflächen steht, eine gebührenpflichtige Verwarnung erhält (von der kommunalen Verkehrsüberwachung, ich war nicht selbst betroffen), die Motorräder aber in 2-er Reihen auf dem Marienplatz stehen, wo eben das Schild 283 (absolutes Halteverbot) zu finden ist. Ein Zusatzschild mit der Kennzeichnung Motorräder frei ist nicht vorhanden, somit müßte man, wenn man sich an das Gesetz hält, hier ebenfalls gebührenpflichtig verwarnen. Das Opportunitätsprinzip gilt in diesem Fall nicht, sondern der Gleichheitsgrundsatz

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      1. Bei der Anwendung des Opportunitätsprinzip`s, sollte man die Gruppe von hunderten Helikoptereltern in Wasserburg vor den Schulen und Kindergärten ebenfalls mit den gleichen Auflagen belegen und bei Verstößen ahnden.
        Meiner Ansicht nach geht von diesen ein wesentlich höheres Gefahrenrisiko aus, als durch die Biker am Marienplatz, da diese Gruppe größtenteils Feuerwehranfahrtswege, Zufahrten, Bushaltestellen durch Parken blockieren.

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  36. Macht weiter so

    Wenn man innerorts mit 90 km/h fährt, gefährdet man Menschen, ein Motorrad das steht, gefährdet niemanden. Erst recht nicht am Rathaus. In jeder Stadt werden Motorräder außerhalb Parkflächen aktzeptiert. Liebe Motorradfahrer, dann bringt einfach kein Geld mehr nach Wasserburg, oder parkt den Gries oder andere Parkflächen zu, dann können nicht mehr so viele Autos parken und der Gastronomie Geld bringen. Autos sind in Wasserburg auch nicht erwünscht. Macht euer Wasserburg dicht. Die Gastro usw. werden es euch danken. Ich möchte mal wissen, ob sich die Straßenverkehrsordnungsschreier sich immer an alle Regeln halten. Ihr könnt auf euer tolerantes Wasserburg stolz sein!

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    1. In jeder Stadt werden Motorräder außerhalb der Parkflächen akzeptiert? Versuchen Sie mal in München direkt vor dem Rathaus ihr Krad abzustellen und auf eine Kugel Eis in die Eisdiele zu flanieren. Sie können das auch gerne vor dem Kölner Dom, auf dem Marienplatz in Bad Aibling, ……. ausprobieren. Und dann sagen Sie dem freundlichen Polizisten, dass das schließlich in Wasserburg am Inn auch geht – Leben und Leben lassen. Viel Spaß dabei!

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    2. Lustig is des scho manchmoi, de ganzn Komentare zu lesen. Wos i do rauslies und feststäin mua,is ganz einfach.
      Liabe Stodleidvatreda (Stadträte und Birgamoasta) machds vom Ass Andi bis zum Sandro *V* Modoradlparkplätze, Samsdog und Sonndog de bar Autois ham doch im Parkhaus blodz. Dann schaung ma omoi, wer sie ois nachsd aufregdt. Aba rechdt mua i so manchen gem, Parkvabod is Parkvabod!

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  37. Diese Diskussion ist echt amüsant 🙂 und zeigt, dass ein Miteinander manchmal schwierig ist

    Der Marienplatz ist kein Parkplatz
    Motorräder müssen und dürfen wie Autofahrer einen offiziellen Parkplatz suchen.

    Gepäck haben auch viele Andere bei einem Fussweg durch WS: Einkaufstaschen, Kinderwagen oder sonstige Gegenstände.

    Motorradfahrer kommen nicht mehr. Nun, wegen einem Kaffeestopp weniger am Sonntag wird WS nicht zugrunde gehen und vielleicht finden Anwohner (vor allem auch auf den Zufahrtstrassen zur Altstadt, da wird nämlich gut Gas gegeben) und Urlauber (die hier logieren) es schöner ohne die Motorradinvasion am Wochenende.

    Ich habe Verständnis für alle Verkehrsteilnehmer, aber die Regeln gelten für alle und die
    Diskussion damit unsinnig.

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  38. Also mich, als Wasserburger, stört das gar nicht, wenn die Bikes dort abgestellt werden. Ist doch eh ein ungenutzter Platz und hey… Die Biker bringen den Wasserburger Gastronomen die Einnahmen, die sie JETZT unbedingt brauchen.
    Wenn überall in der Stadt Fahrräder abgestellt werden, dann finde ich das auch völlig in Ordnung.
    Was ist dann das Nächste Thema in Wasserburg? Kinderwagenparkplätze?
    Ja wo samma denn!

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    1. Ja, wo samma denn? Immer noch in einem Rechtsstaat. Und von diesem kann ich als Bürger erwarten, dass bestehende Regelungen und Gesetze auch eingehalten und ggf. sanktioniert werden. Man kann die bestehende Regelung für die Motorräder ja ändern – damit habe ich kein Problem. Aber einfach ignorieren und alles nach dem Motto “Leben und Leben lassen” abtun, wird der Sachlage nicht gerecht.

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  39. Ich kann das reflexartig vorgebrachte Totschlagargument der Motorrad- und Autofahrerlobby nicht mehr hören: Wasserburg würde “sterben”, weil man sich an Verkehrsregeln halten und auf ausgewiesenen Parkflächen parken muss. Die Wasserburger Gewerbetreibenden leben wie in allen anderen Städten auch von Menschen, die sich zu Fuß zu den Geschäften und Lokalen begeben und dort konsumieren. Wasserburg bietet darüber hinaus den Luxus, dass es ausreichend kostenlose Parkflächen in fußläufiger Lage von Lokalen und Geschäften bietet. Die Arroganz und Ignoranz von illegal parkenden Bike- und Autofahrern in Wasserburg ist mittlerweile kaum noch zu überbieten: Bitte verschont Wasserburg mit eurem Konsum und gebt euer Geld woanders aus (wenn ihr denn überhaupt Städte mit ähnlich luxuriösem Parkverhältnissen findet). Dann bleibt wieder mehr Platz für Menschen, die in dieser Stadt gerne fußläufig Geld ausgeben wollen, ohne Slalom um Bikes und Autos laufen zu müssen.

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    1. Richard Ostermeier

      Mr. Braun und andere hier : haben wir in in diesen Zeiten in und um Wasserburg nicht ganz andere Sorgen und Probleme als das Wochenend-Motorrad-Parken am wunderbaren Marienplatz ? Sie fordern also auf, nicht mehr nach Wasserburg zu kommen. Wer bitte sind Sie, um sich eine solche Aussage zu erlauben ? Bitte wieder mehr zurück zur stadtbekannten sympathischen Toleranz und Vielfalt und Blick auf das wirklich Wichtige. In diesem Sinne eine gesunde Woche und auf bayerisch “leben und leben lassen” .
      Als Stammgast Samstags am Cafe Schranne und Altstadt-Konsument freuen wir uns schon wieder sehr auf die verschiedenen Bikes und Besucher unserer Innstadt genau wie auf die vielen Radler.

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      1. Daumen oben

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      2. Ich habe nicht pauschal aufgefordert, nicht mehr nach nach Wasserburg zu kommen. Sondern alle mit Vorsatz illegal Parkenden gebeten, künftig Wasserburg mit ihrem egoistischen Verhalten zu verschonen. Ich habe als Altstadtbewohner und überzeugter Fußgänger und Radfahrer keine Lust mehr, mir von Motorrad- und Autofahrern die Altstadt zuparken zu lassen. Und ich habe auch keine Lust mehr, mir Blechberge vor dem Rathaus anschauen zu müssen. Die Beschwerden gibt es seit Jahren und ich finde es unmöglich, dass schlicht nichts getan wird. Das hat nichts mehr mit “Leben und leben lassen” zu tun. Rücksichtnahme beinhaltet auch, dass man sich an die allgemeinen Regeln hält.

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  40. Guten Morgen,
    Die Kommentare hab ich heute mal durchgelesen! Sehr amüsant.
    Parkverbot! Alles klar!
    Es gibt nur 2 Möglichkeiten für mich!
    1. alle Biker morgens in die Stadt und alle PKW Parkplätze blockieren. Falls ihr hier welche finden solltet😀
    2. Wasserburg ade 👋.
    Schade, dass sich das so entwickelt hat.

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    1. @TomTom, wenn alle so gemein zu den Motoradfahren sind, dann versuchen Sie doch mal Ihr Krad in München auf dem Marienplatz zu Parken. Dort gibt es einige tolle Caffes und sie haben direkte Sicht. Mal schauen wie lange das dort steht? Ist übrigens ein großer freier Platz alternativ am Stachus oder Sendlingertor. Wenn Sie mit München fertig sind, können sie weitermachen in Augsburg Ingoldstadt, Landshut, Rotenburg ob der Tauber, Nürnberg usw. Und die großen Umsätze macht die Gastro mit Sicherheit nicht, weil ihnen die Einheimischen wegbleiben. Ich gehöre auch dazu ich gehe eigentlich gerne in die Altstadt, das habe ich mir aber in der letzten Zeit ziemlich abgewöhnt, auch ich kann mein Geld wo anders hin tragen. Das heißt aber auch das ich nicht nur die Cafés und Eisdielen meide, nein ich gehe auch keine Schuhe, Klamotten, Schreibwaren, Zeitungen usw. usw. kaufen. Kriege auch wo anders, notfalls per Internett.

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  41. In den meisten kleinen Städten, darf ein Motorrad in Sichtweite des Fahrers abgestellt werden! In vielen Städten gibt es Motorradparkplätze gegenüber Cafés oder Eisdielen. Außerdem fahren sehr viele getunte Autos die mehr Krach machen als ein Motorrad. Macht doch in Wasserburg Motorradparkplätze die gut einsehbar sind für die Fahrer. Wie gesagt in den meisten Städten funktioniert es super und sind sehr tolerant. Ein Motorrad braucht einfach viel weniger Platz. Und unter der Woche, wo man in Wasserburg einkauft, sind eh keine Motorräder da. Also da kann man einkaufen. Dann macht Parkplätze für Räder und Motorräder. Dann sollen die Radfahrer auch ein Stück zu fuß gehen. Wie gesagt, ich war noch nie in einer kleinen Stadt wo man nicht auf solchen Plätzen parken dutfe. Die Gastro macht sehr viel Geld mit Leuten die auf der Durchreise sind. Mehr als mit Kunden die stundenlang einen Tisch wegen 1oder 2 Cappuccino besetzen.

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  42. Ich fahre selber Motorrad und habe noch nie vor dem Rathaus geparkt, weil dort nämlich Parkverbot herrscht.
    Also an die Parkenden: Sucht euch einen normalen Parkplatz.
    An die Stadt: Stellt Strafzettel aus, dann gibt’s keine Diskussion mehr.
    Problem gelöst.

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  43. Ja was muss ich da lesen Herr Sommer?
    Das was sie da so aufzählen muss sich auf Autofahrer beziehen oder?
    Parken in zweiter Reihe!
    Das andere Gehsteige zuparken betrifft Radfahrer!
    Mit soviel Promille nachhause fahren sind Biker und keine Autofahrer?
    Ich will da nicht weiter Schreiben das was sie da Aufzählen betrifft alle oder nicht?
    Wenn das alles auf Biker bezogen ist hoffe ich das nicht viele das lesen was sie da von sich geben!

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    1. Ja, das betrifft auch die Autofahrer – entlastet aber nicht die Motorradfahrer.
      Es geht doch darum: Es gibt ein Gesetz, wie z.B. die Straßenverkehrsordnung. Das
      kann ein Stadtrat weder neu interpretieren, noch ignorieren.
      Wenn er es trotzdem macht, fühlen sich andere auch nicht mehr daran gebunden und
      dann macht jeder unter dem Deckmäntelchen von “Leben und leben lassen” was er will.

      Von mir aus sollen die Motorradfahrer vor dem Rathaus stehen. Aber dann sollen sie
      wie jeder Verkehrsteilnehmer dafür bezahlen und bei Nichtbezahlen oder Zeitüberschreitung
      ein Ticket bekommen.
      Motorradfahrer sind weder eine schützenswerte Minderheit, noch was Besonderes,
      sondern einfach nur Verkehrsteilnehmer.

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      1. Richtig. Und wenn die Lobby der Motorradfahrer unter den Stadträten so groß ist, dass die Mehrheit für eine Ausnahmeregelung ist, dann bringt doch verdammt nochmal ein Zusatzschild “Motorräder erlaubt” an und alles ist gut!
        Aber andererseits Lehrer abzuzocken weil sie während der Notbetreuung an der Grundschule die Parksondergenehmigung nicht auch für Blinde sichtbar auf dem Armaturenbrett deponiert haben geht gar nicht. Da heißt es plötzlich: Ausnahmen gibt es nicht und kassiert € 25,– ab.

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  44. Der Lärm der Motorradfahrer und der hochmotorisierten Autos ist in der Wasserburger Innenstadt nicht mehr auszuhalten und das wilde geparke auf dem Marienplatz behindert durchaus die Passanten. Es macht keinen Spaß mehr einen Kaffee zu trinken oder in den Lokalen zu essen. Und es liegt nicht nur an der Bauweise der Fahrzeuge, sondern hauptsächlich an dem Verhalten am Gaspedal bzw. Griff. Warum muss man 10x Gas geben wenn man die 100 Meter am Marienplatz langfährt?

    ABER – ich kann die Motorradfahrer verstehen die aus Sicherheitsgründen ihre Maschinen im Blick haben wollen. Also mein Vorschlag wäre den gesamten Marienplatz zur Spielstrasse zu machen um den Verkehr / Lärm zu beruhigen; die Parkplätze vorm Paulaner & V werdenzu Motorradparkplätzen und der Marienplatz vor dem Rathaus wird mit Sitzgelegenheiten, usw aufgewertet um ihn für Passanten interessant und nutzbar zu machen. Funktioniert ja in der Hofstatt auch sehr gut.

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  45. Ich verstehe die Aufruhr nicht. Wir Motorradfahrer sind hier unerwünscht, also bitte an alle biker, fahrts woanders hin zum essen oder Kaffeetrinken, ich denke die wirte sind auch froh, was sollen die denn mit dem umsatz anfangen! Also bitte meidet wasserburg!!!

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    1. @Auer, die Kradfahrer sind nicht unerwünscht, sie sollen sich nur an die Spielregeln halten. Im Gegensatz zu anderen Städten ist die Altstadt auch bewohnt und besteht nicht nur aus Geschäften und Büros.

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