Und heute leider die 96!

Ausgerechnet an dem Tag, an dem Öffnungsschritte den strengen Lockdown seit Wochen lockern

Eigentlich ist es heute ein Montag der Öffnungsfreude für die Bürger – nach so langer Zeit. Man darf wieder zum Friseur gehen, in den Baumarkt und auch in die Gärtnerei. Dieser kleine Hauch Normalität sollte übers Land wehen. ABER die Zahlen, auf die die Wissenschaft und Politik blicken, sind nicht gut im Kreisgebiet: Selbst nach einem Sonntag mit eher nach unten gedrückten Fallzahlen wandert der Landkreis weiter in Richtung der kritischen 100 in der Inzidenz! Am heutigen Montagmorgen meldet das RKI die 96 …

Ab der 100 kommt die Ausgangssperre zurück (ab 22 Uhr) und ab der 100 sollen die Türen der Schulen und Kitas wieder schließen.

Für die Stadt Rosenheim wird heute eine leicht gestiegene Inzidenz von 59,8 registriert. Dunkelrot dagegen bleibt der Landkreis Mühldorf mit den Altlandkreis-Gemeinden um Haag und Rechtmehring – er liegt heute bei erneut gestiegenen 115,6 Fällen in der Inzidenz.

Die Inzidenz für ganz Bayern liegt heute ebenfalls bei erneut gestiegenen 65,9 Fällen. Keine so guten Vorzeichen für die neuen Beratungen diese Woche:

Am kommenden Mittwoch wird bei der mit großer Spannung erwarteten MPK mit Kanzlerin Merkel (Ministerpräsidenten-Konferenz) über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Bayern entscheidet vermutlich dann wieder im Anschluss am Donnerstag …

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19 Kommentare zu “Und heute leider die 96!

  1. hirnlos regiert

    (…)

    Man wird nur verarscht von der Regierung, selber nicht an Regeln hslten, dies aber von uns verlangen und wenn mal 3 Fremde zusammen sind, wird gleich angezeigt. Nur noch ein Witz.

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  2. Ich hoffe, dass am Mittwoch eine Lösung für Schulen und Kindergärten gefunden wird, die nicht mehr an eine Inzidenz von 100 gekoppelt ist.
    Ich verstehe ganz viel und trage im Moment noch alle Auflagen mit, die mir vorgesetzt werden.
    Aber da es jetzt wieder meine Kinder betrifft, belastet es mich schon stark.

    Testet Lehrer und Erzieher und gerne auch die Eltern, aber bitte lasst die Kinder wieder in Kita und Schule.

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  3. Markus der Erste

    Das haben sie ja echt geschickt gemacht mit der Ausgangssperre. Grenze nach unten (von 200 auf 100) aber dafür nur eine Stunde länger – obwohl sie nicht viel gebracht hat.

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  4. Bin ganz deiner Meinung. Mit den neuen Tests sollte das ja auch möglich sein.

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  5. Die hohen Inzidenzzahlen haben wir uns selber zuzuschreiben, die Impfungen werden nicht gut angenommen, am Wochenende ist es überall brechend voll und Abstand halten was ist das? Demos helfen uns auch nicht, im Gegenteil. Ich kann die Leute gut verstehen, wenn es allen reicht, aber so kommen wir nicht weiter. Die Kinder die es am meisten betrifft, die hören wir am wenigsten klagen. Wenn man mal auf eine Covid-Intensivstation schaut dann kann man die Maßnahmen der Regierung schon verstehen. Wehe ein Angehöriger liegt dort, dann ist das Gejammer groß. Also zusammenhalten und aufeinander aufpassen..

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    1. (…)
      Impfen, testen, Luca-App und Nachverfolgung über QR-Code. Gibt es alles schon. Nur die deutsche Bürokratie kommt nicht in die Gänge. Oder es passt nicht in die politische Karrierestrategie von Herrn Söder. Die Zweifel in der Bevölkerung aber wachsen – allerdings auch Wut und Verzweiflung.

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    2. Vielen Dank für diesen Kommentar, genauso ist es leider. Konnte ich jetzt am Wochenende selbst wieder mehrere Male live beobachten.

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  6. Warum wird eigentlich die Stadt Rosenheim extra rausgerechnet? Warum wird kein Mittelwert angesetzt? Da könnten wir doch genauso gut Bad Aibling und Tuntenhausen aus dem Landkreis rausrechnen, dann wären die Restzahlen auch wieder gut unter 100! (…)

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    1. weil Rosenheim eine kreisfreie Stadt ist.
      München und Lkr. München gehen auch getrennt

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      1. und genau das weiß das Virus.

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        1. Was hat das Virus davon, wenn man sich die Zahlen nach Ihren Vorstellungen schön rechnet?

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          1. und dass die Stadt Rosenheim aus politischen/gemeinderechtlichen Gründen rausgerechnet ist, ist dann nicht schön gerechnet?

          2. Sie dürfen den Mittelwert bilden, wenn Ihnen das gut tut.

  7. Karrierestrategie

    Über Karrierestrategien einzelner Politiker vermag ich wenig bis nichts zu sagen.

    Dass die Pandemie, jetzt im zweiten Jahr, die Lebensplanung der meisten Menschen aus dem Takt gebracht hat, ist hingegen klar.

    Was nach wie vor nur den Wenigsten zu gelingen scheint, ist, den richtigen Umgang damit zu finden.

    Man darf schon sehr gespannt sein, was passiert, wenn der Impfzug richtig rollt.
    (…)

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  8. Es geht ned darum, wie viele infiziert sind, sondern wie viele davon intensiv behandelt werden und wie viele daran sterben,
    das sollten die Zahlen sein, nach denen man schließt oder öffnet.

    Wann kapieren das auch die letzten hier, die ihre kommentare loslassen?
    Immerhin, die Politik tut es langsam.

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    1. falscher schluss

      Ja wenn man an Hand dieser Zahlen entscheiden würde, könnte man bei hohen Patientenzahlen auf Intensiv und/oder vielen Todesfällen sagen „hätten wir doch vor 3 Wochen alles zugemacht“. Da du das aber seit über einem Jahr nicht verstanden hast, spare ich mir ein „wann begreifst du das endlich“.

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      1. .. dieser Logik nach muss der Virus erst verschwunden sein, bevor es zu Lockerungen kommt..

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  9. @ falsche Zahlen
    Und wenn die Zahl derer steigt, die infiziert sind ohne Symptome oder mit leichten Symptomen?
    Steigen auch die Zahlen derer die stark erkranken mit schwerem Verlauf und auch derer die versterben.
    Und das vor dem Hintergrund des exponenziellen Wachstums.
    Hier Nachverfolgung zu betreiben ist dann irgendwann nicht mehr möglich.
    Je mehr infiziert sind desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere anstecken.
    Gut wäre es endlich die Infektionsherde zu bestimmen und gezielt dort anzusetzen indem entsprechende Maßnahmen für diese Bereiche getroffen werden.

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  10. In Tschechien gibt es bereits Triage. Wer nicht weiß was das ist: Medizinisches Personal muß entscheiden wer behandelt wird und wer nicht. Im Klartext: Du bekommst eine Chance auf Leben – Du stirbst. Weder für den, über den entschieden wird, noch für den, der entscheidet, eine fröhliche Angelegenheit. Ich möchte gar nicht wissen was los wäre (oder sein wird) wenn dergleichen hier in Bayern geschieht.

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