Umweltschutz: Rott vorbildlich!

Alle Gemeinderäte einstimmig für neues Referat zur Nachhaltigkeit unter der Leitung von Matthias Eggerl

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Gemeinsam stark! Für den neuen Rotter Bürgermeister Daniel Wendrock (rechts) und den neuen Umweltreferenten des Gemeinderates Matthias Eggerl (links) ist klar: Umweltschutz muss in Rott absolut erstrangig werden! Dass der Umweltschutz ein zentrales Thema seiner Amtszeit werden soll, hatte Rathauschef Wendrock bereits in seiner Eröffnungsrede zur konstituierenden Gemeinderatssitzung Anfang Mai deutlich gemacht. Folgerichtig wurde dem Gemeinderat nun auch vorgeschlagen, erstmals ein Referat für Umwelt und Nachhaltigkeit zu schaffen. Was manch andere Räte im Altlandkreis bislang versäumten oder gar ablehnten, wurde jetzt in Rott einstimmig entschieden: Alle Gemeinderäte stimmten für diesen Vorschlag und benannten Matthias Eggerl gleich zum neuen Umweltreferenten.

Nach einigen Vorgesprächen – unter anderem mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutzes – wurde nun ein erster Maßnahmenplan erstellt. So wurde bei einem gemeinsamen Treffen von Bürgermeister und Umweltreferent unter anderem beschlossen, systematisch auszuwerten, welche gemeindlichen Flächen als insektenfreundliche Blühwiesen angelegt werden können.

Auch Privathaushalte sollten über eine entsprechende Informationsinitiative mit eingebunden und zum Anlegen von naturnahen Gartenbereichen angeregt werden. Außerdem wolle man den Bund Naturschutz weiter dabei unterstützen, Buschwerk und Hecken anzulegen, die als Nahrungsquelle für Vögel und Insekten und als Rückzugsort für Kleintieren dienen.

Auch für neue Mobilitätsformen soll es Unterstützung geben.

„Ein naheliegender Schritt für mich ist, dass wir an zentralen Punkten im Ort Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes installieren“, so Wendrock.

Doch das könnten nur erste Schritte sein. Vielmehr müsse weiter gedacht werden, um die Vision von einer nachhaltigen Gemeinde zu realisieren, die sich aktiv und beispielgebend den ökologischen Herausforderungen der Gegenwart stellt.

Wie vielfältig die Handlungsbereiche der Gemeinde dabei seien, betonte auch Matthias Eggerl: „Umweltschutz und Nachhaltigkeit können ja auf verschiedenste Weise von Gemeindeseite aus gefördert werden. Das geht beim Verwenden von Ökopapier in der Verwaltung los und hört beim Anlegen von Feuchtbiotopen noch lange nicht auf. Auch Dinge wie regionale und gesunde Verpflegung von Schul- und Kindergartenkindern gehören bedacht.“

Schließlich müssten auch neue flächensparende Ansätze in der gemeindlichen Bebauungsplanung und ein echtes Nachverdichtungskonzept auf die Agenda, ergänzt Wendrock.

Als nächster Schritt sollen nun weitere Treffen mit Verantwortlichen von Gemeinde und Vereinen folgen, um die ersten konkreten Schritte auszuarbeiten. Außerdem soll es im weiteren Prozess allen Gemeindebürgern möglich sein, sich aktiv mit einzubringen.

„Damit Rott weiter aufblüht!“, wie Wendrock und Eggerl einhellig betonen.

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3 Kommentare zu “Umweltschutz: Rott vorbildlich!

  1. Eine gute Idee wäre auch die Auf-/ Nachrüstung der Rotter Kläranlage. Da wo deren Vorfluter in den Katzbach gepumpt wird, stinkt es zum Himmel…

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    1. Matthias Eggerl

      Das haben wir tatsächlich bereits in der letzten Gemeinderatssitzung entschieden und wird in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt werden.

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      1. Das würde mich wirklich freuen. Man sollte vielleicht auch überlegen, das Abwasser direkt in den Inn abzuleiten, anstatt über den Katzbach, der dadurch – zusätzlich zur (…) Schadstoffbelastungen aus dem Boden – schwer belastet ist. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, statt des Vorfluters (…)ein Rohr direkt zum Inn zu legen.

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