„UG Rett“ hat sich etabliert

BRK rund um die Uhr für das Haager Land im Einsatz

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Um die medizinische Notfallversorgung  in diesen Spitzenzeiten sicher zu stellen, hat sich in den letzten zwei Jahren die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst, kurz „UG Rett“ genannt, der BRK-Bereitschaft Haag etabliert.  Hierbei handelt es sich um eine Gruppe ehrenamtlicher Sanitäter, Rettungssanitäter und -assistenten sowie Notfallsanitäter, die alle entsprechend ausgebildet sind, sich regelmäßig fortbilden und auch im regulären Rettungsdienst eingesetzt sind.

Während die Besatzung des regulären Rettungsdienstes an der Rettungswache stationiert ist, erfolgt die Alarmierung dieser Bereitschaftsmitglieder ähnlich wie bei der Feuerwehr: Über Piepser werden die Helfer in Ihrer Freizeit, zu Hause oder im Beruf alarmiert. Schnellstmöglich eilen sie zum BRK-Depot in der Haager Heimgartenstraße und besetzen den Rettungswagen der Bereitschaft.

Mit Blaulicht und Martinshorn geht es dann zum Patienten, um Diesem kompetente und schnelle medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Bei mehreren Hilfsbedürftigen, zum Beispiel nach einem Verkehrsunfall, kann sogar noch ein weiterer Reserve-Rettungswagen in Betrieb genommen werden.

Alle Ehrenamtlichen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst eint das Ziel, der Bevölkerung in und um Haag in Notfällen schnell zur Seite zu stehen, um helfen zu können. Dieses Engagement ist absolut unentgeltlich und wird rein ehrenamtlich erbracht.

Die Einsatzzahlen belegen die Notwendigkeit: Allein im ersten Halbjahr 2019 konnte die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst bereits über 60 Einsätze verzeichnen– alleine in der Hitze des letzten Juniwochenendes kam der Rettungswagen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst in 24 Stunden auf sieben Einsätze.

Im Vergleich, letztes Jahr waren es insgesamt 49 Einsätze am Jahresende. Ohne diesen weitgehend unbekannten Hintergrunddienst müssten die Betroffenen auf Hilfe von anderen Wachen in Wasserburg, Dorfen oder Waldkraiburg warten. „Die Ausrückzeiten der Haager Bereitschaft zeigen, dass hier häufig wertvolle Zeit gespart werden kann.  Man kommt nach den ehrenamtlich geleisteten Stunden nach dem Einsatz oftmals erschöpft nach Hause, jedoch immer mit dem Gefühl, etwas Gutes getan zu haben. Ohne dem engagierten, 15 köpfigem Team der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst könnte man die vielen Einsätze des frequentierten Rettungswagens der Unterstützungsgruppe nicht absolvieren“, so Niklas Nitsche, einer der aktiven Mitglieder der Einsatzgruppe.

Hilmar Zinke

 

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