Üble Betrugsmasche

Anzeige bei Wasserburger Polizei - Verein beinahe um hohen Geldbetrag geprellt

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Mit einer ganz üblen Betrugsmasche versuchten dieser Tage dreiste Gauner, einen heimischen Verein um einen fünfstelligen Geldbetrag zu prellen. Den aufmerksamen Mitarbeitern des bundesweit aktiven Vereins mit Sitz im Wasserburger Land war es zu verdanken, dass der Betrugsversuch in letzter Sekunde scheiterte. Der Vorfall ist bereits bei der Wasserburger Polizei angezeigt. Diese ermittelt nun, meldet der Verein. Besonders betroffen: Vereine und Firmen, deren Kontodaten leicht ersichtlich sind. Und so gingen die Betrüger vor …

Vergangene Woche erhielt die Geschäftsstelle des Vereins wiederholt Anrufe von einem gebrochen englisch sprechenden Mann – nachweislich einmal unter der Schnaitseer Vorwahl 08074 und einer ins Leere gehenden Telefonnummer.

Einmal riefen die Gauner unter der nicht vergebenen Vorwahl 08070/9256 und einmal unter 08078/6249 an. Alle Nummern sind nicht vergeben.

„Wir haben jeweils da zurückgerufen, weil der Anruf uns schon irgendwie suspekt war”, sagte die Geschäftsführerin des Vereins.

„Am Freitag kam dann ein Fax von der VR-Bank mit einer perfekt ausgefüllten Überweisung über 16.482,64 Euro, die unter meinem Namen an eine spanische Bank gehen sollte.” Zum Glück hätten die Bankangestellten aufgrund des Geldwäschegesetzes bei diesem Betrag persönlich nachgefragt.

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin rief beim Vorstand des Vereins an, weil ihr der Vorgang verdächtig vorkam. Die Überweisung war, so die Bank, von den Betrügern ausgefüllt in den Briefkasten für Überweisungen am Rathaus in Wasserburg eingeworfen worden. Sie konnte zum Glück gestoppt werden.

Der gesamte Vorgang wurde bei der Polizei angezeigt. Vereine und Firmen sollten dieser Tage besonders wachsam sein …

 

 

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8 Kommentare zu “Üble Betrugsmasche

  1. Also jetz mal ehrlich, wer ist denn so blöd und überweist 16.482 € ohne einen plausiblen Grund? Dafür muss es ja entweder eine Rechnung oder einen Auftrag/Bestellung geben. Einfach einen Geldbetrag irgendwo hin überweisen (vorallem wenn es einem suspekt ist) ist selber Schuld, wenn man abgezockt wird.

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    1. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber so wie ich es verstehe, hat niemand vom Verein den Überweisungsträger ausgefüllt, sondern er wurde gefälscht und eingeworfen.

      @WasserburgerStimme: Könnte das so sein?

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      1. Genau, so war das …

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    2. die mit dem Daumen nach oben beim Buchhalter sollen den Artikel noch einmal ganz genau lesen.

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  2. es fragt ja auch keiner in den kassen nach nem ausweis

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    1. @g
      die Überweisung ist nicht persönlich abgegeben, sondern eingeworfen worden.

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  3. Wie sind die Grattler an die Kontonummer gekommen? Wie haben sie sie gefished?

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  4. Die Kontonummern von Firmen und Vereinen sind sehr leicht zu finden. Auf Rechnungen, Flyern, …… Die Unterschriften sind vom Schriftverkehr der Firmen u. Vereine sehr leicht zu ergaunern. Da reicht doch schon ein Werbungs-/ oder Dankesbrief im Altpapier,…..
    Allerdings hat sich der Betrüger schon selten dämlich angestellt. Einen Überweisungsträger der VR Bank in den Briefkasten am Rathaus (dort ist die Sparkasse) einzuwerfen. – Sollte das wirklich so stimmen – Da schellen bei den Bankmitarbeitern doch sämtliche Alarmglocken. Zudem wird bei größeren Beträgen auf eingeworfenen Überweisungen immer mit dem Kunden Rücksprache gehalten. Und dann bei einer Auslandsüberweisung gleich zweimal…..

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