Überraschung: Winter is!

Bitte streuen und auch räumen - Appell von Stadt und Gemeinden

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Wer hätte es gedacht: Winter is! Aus gegebenem Anlass bitten deshalb die Stadt und alle Gemeinden im Altlandkreis die Hauseigentümer und -bewohner, geeignete Maßnahmen gegen Schnee und Eisglätte zu ergreifen. Vielleicht a bissal ungewohnt seit den vergangenen Jahren – aber notwendig. Damit es nicht zu unfreiwilligen „Rutschpartien“ komme …

Auch die angrenzenden Gehwege seien von Schnee zu räumen, Eis zu entfernen und bei Glätte mit geeigneten Mitteln (Kies, Split, Sand) zu streuen.

Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass Streusalz aus Umweltschutzgründen auf öffentlichen Gehbahnen nicht erlaubt ist.

„Wir appellieren an alle Räumkräfte, den Schnee am Rand der Gehbahn so zu lagern, dass der Verkehr nicht gefährdet oder erschwert wird. Wenn das nicht möglich ist, muss das Räumgut am Rand der angrenzenden Fahrbahn gelagert werden“, so die Behörden.

Räum- und Streuarbeiten seien an Werktagen von 7 bis 20 Uhr so oft zu wiederholen wie es zur Verhütung von Gefahren für Passanten erforderlich sei. An Sonn- und gesetzlichen Feiertagen müssen die Arbeiten erst ab 8 Uhr begonnen werden.

Werde diese Verkehrssicherungspflicht vom Eigentümer vernachlässigt und ein Passant komme zu Schaden, könnten daraus erhebliche, von den Haftpflichtversicherungen nicht gedeckte Schadensersatzforderungen erwachsen.

Foto: fotolia

 

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4 Gedanken zu „Überraschung: Winter is!

  1. Hallo,
    vielleicht sollte die Stadt auch dafür sorgen, dass die Nebenstrassen ab 07:00 – 20:00 geräumt werden.
    Irgendwie passiert da wenig momentan ……………………………………………………..

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    1. Welche Versicherung greift denn, wenn die Stadt zwar räumt (zweispurige Straße wird nur mittig geräumt) aber dann nicht streut, so dass es darunter SPIEGELGLATT ist/wird….? Schön immer nur die Eigentümer an ihre Pflichten erinnern.

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      1. Ist die Straße untertunnelt, wenn es darunter SPIEGELGLATT ist/wird? Straßen können nicht immer komplett geräumt werden, z. B. wegen parkender Autos. Streuen sollte aus Kosten- und Umweltgründen, außer auf Hauptstraßen, nur in Extremfällen wie bei vorhergesagtem Blitzeis statfinden. Als Autofahrer sollte man schon in der Lage sein, sich an die Straßenverhältnisse anzupassen. Nicht immer nur motzen!

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  2. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Warum müssen Grundstückseigentümer streuen (Split etc.), die Strassen werden aber „nur“ geräumt und nicht gestreut? Beispiel Seewieserstrasse in Reitmehring – war am Freitag für Fußgänger sehr gefährlich. Mir ist es egal ob gestreut wird, Winter ist Winter. Aber das Recht und die Haftung müsste doch eigentlich gleich sein – oder?

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