Über 300 Gäste aus ganz Bayern

Infotag beim Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg wieder bestens besucht

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Wie viele Klausuren müssen wir denn schreiben während der Ausbildung? Dürfen auch Partys gefeiert werden? Mit diesen und zahlreichen ähnlichen Fragen sahen sich die derzeitigen Anwärter und Studierenden am Bildungszentrum Sozialverwaltung am vergangenen Wochenende konfrontiert. Zum Info-Tag für die künftigen Nachwuchskräfte waren zirka 320 Gäste (künftige Studierende und deren Angehörige) aus ganz Bayern angereist.

Die beiden Einrichtungen am Bildungszentrum Sozialverwaltung, die Hochschule für den öffentlichen Dienst – Fachbereich Sozialverwaltung – (HföD) und die Akademie der Sozialverwaltung (Akademie), hatten gemeinsam zu der Veranstaltung eingeladen. Ausdrücklich waren dabei auch die Eltern und sonstigen Angehörigen eingeladen.

Voraussichtlich zirka 100 Anwärter der 3. Qualifikationsebene und zirka 70 Anwärter der 2. Qualifikationsebene werden im September 2019 eine Ausbildung im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) beginnen.

Ausbildungsbehörden für die praktische Ausbildung sind die Deutsche Rentenversicherung, das Zentrum Bayern Familie und Soziales, die Arbeits- und Sozialgerichte sowie die Bayerische Versorgungskammer.

Die Anwärter aller Ausbildungsbehörden werden ihre fachtheoretische Ausbildung am Bildungszentrum Sozialverwaltung in Wasserburg absolvieren, während das Praktikum der dualen Studien- bzw. Ausbildungsgänge an den genannten Einstellungsbehörden durchlaufen wird. Das Studium der 3. Qualifikationsebene dauert insgesamt 36 Monate, davon entfallen knapp 21 Monate auf den theoretischen Teil. Die Ausbildung der 2. Qualifikationsebene umfasst insgesamt 24 Monate, auf den theoretischen Teil entfallen hier zehn Monate.

Gegen 10.30 Uhr fanden sich die Besucher ein. Zunächst erläuterten Johannes Oettl (stellvertretender Fachbereichsleiter der HföD) und Brigitte Schulan (Leiterin der Akademie) Aufgaben und Organisation der beiden Einrichtungen sowie die jeweiligen Besonderheiten und Vorzüge. Anschließend führten Anwärter und Studierende – unterstützt von Lehrkräften und Verwaltungspersonal – ihre „Nachfolger“ durch den Gebäudekomplex. Gezeigt wurden insbesondere die Unterkünfte, die Lehrsäle, die Mensa aber natürlich auch die Freizeiteinrichtungen, wie zum Beispiel Fitnessräume und Partyzone.

Nach einem kleinen Imbiss in der Mensa bestand für die künftigen Nachwuchskräfte Gelegenheit, ihre vielfältigen Fragen direkt an die Personen richten, die zurzeit an einer der beiden Einrichtungen im Bildungszentrum ihre Ausbildung absolvieren. Die derzeitigen Anwärter hatten sich bestens vorbereitet und Präsentationen mit umfassenden Informationen über Studieninhalte, Lehrkräfte und das Leben am Bildungszentrum gestaltet. Es entstanden angeregte Gespräche, bei denen natürlich auch „aus dem Nähkästchen“ geplaudert wurde („Wie sind denn die Lehrer so?“, „Ist der Umgang mit Gesetzen nicht sehr trocken? “ oder „Kann ich mir meinen Zimmernachbarn für die Wohngemeinschaft selber aussuchen?“ ) und so weiter.

Bei der Vorstellung der Lehrkräfte des Verwaltungspersonals waren dann auch die Eltern und sonstigen Begleitpersonen wieder herzlich eingeladen, teilzunehmen. So konnten alle einen kurzen Eindruck von den Personen gewinnen, die ab September das Studium beziehungsweise die Ausbildung wesentlich gestalten werden.

Sowohl die künftigen Nachwuchskräfte als auch Eltern und Angehörige waren erfreut über das Angebot, die künftigen Ausbildungsstätte schon jetzt kennen zu lernen und sich ein Bild zu machen von der Einrichtung und dem Personal. Die Unterkünfte, die Hörsäle aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – aus dem Lehr- und Verwaltungsbereich – erhielten durchwegs gute Beurteilungen und die Nachwuchskräfte freuen sich nun umso mehr auf ihre Zeit in Wasserburg. Eine Umfrage bei den derzeitigen Anwärtern und Studierenden am Bildungszentrum hat ergeben, dass der Besuch des Infotages im vergangenen Jahr ein wesentliches Kriterium für die Wahl des Ausbildungsplatzes war.

Schulan und Oettl hatten es natürlich bei der Einführung nicht versäumt, auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die Wasserburg seinen Besuchern zu bieten hat. Die Studierenden und Anwärter gaben dann ergänzend noch die „ultimativen” Einkaufs- und Gastronomietipps, und so trafen sich viele Besucher sowohl in der Mittagspause als auch nach dem Ende der Veranstaltung in der Altstadt, um die Stadt erstmals zu erkunden.

 

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