Turnhalle wird Hilfskrankenhaus

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren In der Nachbarstadt Ebersberg

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Die Nachbarstadt Ebersberg errichtet gerade ein Hilfskrankenhaus in der dortigen Dreifachturnhalle! In enger Zusammenarbeit mit der Kreisklinik wird an einem Versorgungskonzept für den Notfall gearbeitet. Die ganzen Pläne werden aber an ihre Grenzen stoßen, wenn kein Personal zur Versorgung der erkrankten Menschen zur Verfügung stehen werde – deshalb gilt auch im Nachbarlandkreis der dringende Aufruf nach Unterstützung durch Ärzte, Kranken- und Pflegepersonal.

Im Landkreis Ebersberg sind zum Stand am gestrigen Dienstag 57 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 15 Fälle gelten mittlerweile als geheilt. In häuslicher Quarantäne befinden sich 405 Menschen. In der Kreisklinik Ebersberg werden fünf infizierte Patienten behandelt – ebenfalls Stand gestern – drei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Es gibt 29 Verdachtsfälle. Sie werden isoliert stationär behandelt.

Am Diagnostikzentrum in Ebersberg sind derzeit 160 Untersuchungen pro Tag möglich. Die Kapazitäten dort könnten, wenn nötig, auf 200 erhöht werden, heißt es aus dem Landratsamt.

Es bestehe aktuell kein Bedarf für eine weitere Teststation im Landkreis oder einen „mobilen Bus“.

Es gebe aktuell auch aus der Bevölkerung und seitens der Ärzte keine Beschwerden oder weitere Bedarfsanmeldungen, das Diagnostikzentrum in der Kreisstadt sei aus allen Richtungen gut erreichbar. Man setzt weiterhin auf größte Transparenz.

314 Landkreisbürger haben sich gestern über das Bürgertelefon (08092) 823 680 in Ebersberg informiert, 41 Betriebe haben auf der für sie eingerichteten Hotline angerufen.

 

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4 Kommentare zu “Turnhalle wird Hilfskrankenhaus

  1. Überall fehlen Atemmasken und ich sehe Leute, die welche haben und diese statt vor die Atemwegen vor den Kehlkopf gezogen haben.

    Ich weiß auch nicht, als Zierde vielleicht. So nach dem Motto schaut her, was ich Tolles hätte, würde ich es benutzen.

    Warum soll man Masken an Drogeriemärkte abgeben, wenn sie dort nicht richtig verwendet werden? Dann bitte ab damit zum medizinischen Personal.

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  2. Können lokale Textilbetriebe ihre Produktion nicht dahingehend umstellen?

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    1. Wenn das so leicht wäre. Die verwendeten Materialien müssen Viren abblocken. Die Masken müssen sich gut anpassen.

      Du musst erst an das Material bekommen, um vernünftige Masken zu fertigen.

      Es sind bereits Firmen für die Herstellung gewonnen worden. Aber hexen kann keiner. Um so wichtiger ist es, dass die Leute, die Masken haben, diese doch bitte auch vernünftig verwenden.

      Auch ich habe beobachtet, daes diese nicht vor dem Gesicht, sondern am Hals getragen werden, oder ständig an ihnen herumgespielt wird.

      Das geht aber eben gar nicht. Es ist bedauerlich, dass hier nicht besser informiert wird. Eine so verwendete und dadurch verschwendete Maske ist wirklich beim medizinischen Personal besser aufgehoben!

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  3. Puh, da wird einem Angst und Bange und jeder der die letzten Jahre geglaubt hat, das Umland wäre für ein Häuschen attraktiv, wird sich wieder zurück in die Stadt wünschen, wo man ausreichend Intensivbetten in Unikliniken hat und perfekt behandelt wird.
    Wenn ich die Hilferufe von RoMed oder EBE lese, kann man nur zum Schluss kommen, dass Selbstisolation das Beste ist. Die RoMed hat ja die Hosen schon runtergelassen und jetzt noch EBE. Was machen die, wenn einer in der Turnhalle von jetzt auf gleich eine Intensivstation braucht? Huckepack rübertragen?

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