Trotz Regens ein voller Erfolg

Wasserburger Altstadtspringen: Veranstalter zeigen sich zufrieden

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Es herrschte wieder beste Stimmung bei der zweiten Auflage des Wasserburger Altstadtspringens. Konnte man die Regenschauer am Nachmittag noch verkraften, mussten die Wettkämpfe gegen Abend wegen des starken Regens abgebrochen werden. Organisator Willy Atzenberger zeigt sich dennoch zufrieden: „Das Wetter hätte uns noch schlimmer erwischen können, so hatten wir immerhin noch bis zum frühen Nachmittag gute Bedingungen.“

Schlag auf Schlag ging es dieses Jahr für die Zuschauer. Der Zeitplan ließ mit abwechselnd stattfindenden Stabhochsprung- und den erstmalig ausgetragenen Kugelstoß-Wettbewerben keine Pausen zu. Das Konzept, dadurch die Zuschauer noch besser in die Altstadt zu locken, ging damit voll auf.

Der Samstagvormittag zeigte sich noch sonnig, mit angenehmen Temperaturen und einer schon großen Zuschaueranzahl. Das wurde von den U14 und U16 Talenten voll ausgenutzt. Im Stabhochsprung und kurz darauf auch im Kugelstoßen purzelten nur so die Bestleistungen. Vor allem Joseph Held mit 2,85 Meter im Stabhochsprung und Bernhard Ganslmeier mit 10,62 Meter mit der drei Kilo-Kugel, hatten einen sehr guten Tag.

Bei den besten jugendlichen Stabhochspringerinnen Bayerns sprang Lena Zintl aus München am höchsten und gewann knapp vor Sophie Sachsenhauser aus Regensburg. Beim folgenden Kugel-Wettbewerb der Frauen siegte die Innsbruckerin Christina Scheffauer vor Sabrina Zeug aus Hausham. Christina wuchtete die vier Kilo-Kugel 13,78 Meter weit.

Vor allem die Stabhochspringer hatten es dieses Jahr aber besonders schwer, denn der Regen verringert den Halt am Stab enorm. Und so wurde das Springen noch mehr zum Nervenkitzel und teilweise auch gefährlich. Im Wettkampf der weiblichen Jugend musste deshalb kurz unterbrochen werden. „Wir sind dafür verantwortlich, keine Verletzungen zu riskieren. Für die meisten Sportler war heute ja erst der Saisonauftakt“, meinte der Organisator Willy Atzenberger. Der Wettkampf der männlichen Jugend und der der Frauen konnte noch gestartet werden, musste dann aber mittendrin aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Der folgende Hauptwettkampf der Männer wurde dann komplett abgesagt, da der Regen nicht nachließ.

So rückte der Fokus voll und ganz auf die stärksten und athletischsten Männer im Kugelstoß-Hauptwettkampf. Der DJ heizte den Athleten richtig ein und so konnte der Favorit Christian Zimmermann vom Kirchheimer SC (Foto oben) gleich zu Beginn mit 18,85 Metern eine starke Weite vorlegen, welche bis zum Ende Bestand hatte.

Lukas Koller von der LG Stadtwerke München kam dem mit seiner persönlichen Bestleistung von 17,61 Metern noch am nächsten. Seinen Abschied vom Leistungssport feierte der Wasserburger Robert Dippl (Foto unten) in der Altstadt. Er stieß bei seinem letzten Wettkampf noch einmal 17,15 Meter und konnte sich so den dritten Platz sichern. Sein größter Erfolg der Karriere war der Gewinn des Deutschen Meistertitels in der U23 und der Vizetitel bei den Männern. Robert dankte zum Schluss des Wettkampfes noch seinen Eltern und den Trainern Joachim Lipske und Alfred Schuhbeck, welche ihn über 20 Jahre gefördert und begleitet haben.

Den Abend ließ man anschließend noch mit den Bands „Molly Town“ und den „Raccoons“ musikalisch ausklingen.

Ob die Veranstaltung in dieser Form auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird, ist derzeit noch unklar. Nach einer internen Analyse der TSV-Verantwortlichen wird entschieden, wie es nächstes Jahr weiter geht.

 

 

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