Treffen mit dem „Faszien-Guru”

DSV-Teamarzt Dr. Sebastian Sinz aus Wasserburg bereitet Zusammenarbeit vor

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Der Wasserburger Sportmediziner und Team-Arzt des Deutschen Skiverbands, Dr. Sebastian Sinz (links), traf sich dieser Tage mit dem weithin bekannten Muskel- und Fazienexperten Dr. Robert Schleip. Schleip hält er Vorträge im Bereich Physiotherapie, Orthopädie sowie Trainingswissenschaft. Er ist Autor und Herausgeber von Fachpublikationen zum Thema „Faszien“ und in den Medien zu diesem Thema präsent. Ziel des Treffens war der Beginn einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit von Dr. Robert Schleip mit dem deutschen Snowboard-Verband.

Sinz: „Anhand der Bestimmung verschiedener Faszienparameter soll eine qualitative Aussage über das Fasziengewebe getroffen werden. Wäre dies wirklich umsetzbar, könnte man Beschwerden wie Knie- und Rückenprobleme eventuell vorhersehbar machen. Im Spitzensport sollte man durch geeignete  Präventionsmaßnahmen Überbelastungssyndrome vermeiden und akute Sportverletzungen reduzieren.”

Im Hinblick auf die Vorbereitung von Großereignissen wie die Weltmeisterschaft und Olympische Spiele in Peking könnten diese Maßnahmen über die Vergabe von Edelmetall entscheidend sein, so der Wasserburger Sportmediziner weiter.

In einem innovativen Treffen konnte Dr. Robert Schleip mit dem wissenschaftlichen Leiter des deutschen Snowboard-Verbandes, Dr. Jan Keller, die initialen Weichen für eine wissenschaftliche Studie legen.

Für die Umsetzung der erhaltenen diagnostischen Daten und die daraus resultierenden therapeutischen Maßnahmen im Snowboardteam wird sich dann der Sportmediziner und Verbandsarzt „Snowboard Germany,  Dr. Sebastian Sinz, einsetzen.

Der Wasserburger: „Dieses Pilotprojekt könnte nicht nur im Spitzensport Anklang finden. Auch in der konservativen Sportorthopädie könnte dies weite Kreise ziehen.”

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