Transparenz der Arbeitsagentur

Neue Strukturdaten zu Beschäftigung, Bevölkerungsentwicklung und Pendlersaldo

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Neue Strukturdaten zu Beschäftigung, Bevölkerungsentwicklung und Pendlersaldo im Rosenheimer Agenturbezirk – zu dem ja auch der Altlandkreis gehört – liegen nun vor, das meldet die Behörde am heutigen Freitagvormittag. Im gesamten Bezirk habe die Beschäftigung innerhalb von zwölf Jahren – im Zeitraum von 1005 bis 2017 – um 30,5 Prozent zugenommen und liege damit über der Entwicklung in Bayern (plus 27,4 Prozent).

Bei den einzelnen Kreisen war die Entwicklung nicht einheitlich: im Landkreis Rosenheim beispielsweise um 34,7 Prozent, im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen nur um 19 Prozent und im Landkreis Miesbach dagegen um 38,1 Prozent.

Die Ausbildungsquote, das ist der Anteil aller Auszubildenden an allen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, liege mit 5,8 Prozent ebenfalls über dem Bayernschnitt (5,1 Prozent).

Gleichzeitig habe auch die Bevölkerung des Agenturbezirks um 4,2 Prozent zugenommen, in Bayern um 3,7 Prozent. In der kreisfreien Stadt Rosenheim und dem Landkreis Miesbach gab es einen Bevölkerungszuwachs von 4,1 Prozent, in den Landkreisen Rosenheim und Bad Tölz-Wolfratshausen jeweils eine Zunahme von 4,2 Prozent (Zeitraum 2005-2016).

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihr Angebot mit dem tabellarischen Überblick über verschiedene Strukturdaten und –indikatoren für Bayern aktualisiert.

Beispielsweise lag die Betreuungsquote der Kinder unter sechs Jahren (Zahlen von 2017) in Bayern bei 58,9 Prozent, in der Stadt Rosenheim bei 54,3 Prozent, im Landkreis Rosenheim bei 55,2 Prozent, im Landkreis Bad Tölz – Wolfratshausen bei 53,9 Prozent und im Landkreis Miesbach bei 57 Prozent.

In den Strukturdaten  

https://www3.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdby/rosenheim/Agentur/ZahlenDatenFakten/Strukturdaten/index

finden sich aktuelle Jahreswerte aus den Statistiken der BA (Arbeitsmarkt, Ausbildungsmarkt, Beschäftigung und Grundsicherung) sowie der Bevölkerungsstatistik und den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder.

Daraus wurden 30 Indikatoren gebildet, die die Werte miteinander vergleichbar machen. Visualisieren lassen sich diese Indikatoren mit dem Arbeitsmarktmonitor (www.arbeitsmarktmonitor.de).

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