Touristen-Visum war gefälscht

Bundespolizisten macht pakistanischen Staatsangehörigen dingfest

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Beinahe jeden zweiten Tag bekommt es die Rosenheimer Bundespolizei im Durchschnitt mit einem „Urkundendelikt“ zu tun. Immer wieder versuchen vor allem Migranten, mit falschen oder gefälschten Papieren in die Bundesrepublik einzureisen. So auch am gestrigen Dienstag, als Bundespolizisten einen pakistanischen Staatsangehörigen bei den Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn wegen des Verdachts der Urkundenfälschung festgenommen haben.

Sowohl ein Einreisestempel im Pass des Pakistaners, der mit einem italienischen Fernreisebus unterwegs war, als auch sein italienisches Touristenvisum konnten die Beamten als Fälschungen entlarven. Die Ermittlungen gestalten sich aufwändig: Fest steht, dass der 24-Jährige kein Interesse an einem touristischen Aufenthalt in Italien hatte. Das falsche italienische Visum hat er offenbar von Verwandten aus Deutschland bekommen. Diese wiederum besorgten die Fälschung nach ersten Erkenntnissen über einen Schlepper in Gambia. Der gefälschte Einreisestempel im Reisepass wurde hingegen wohl in Spanien angebracht.

Nachdem der Mann angezeigt worden war, wurde er zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.

 

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