Fischsterben: Alles noch viel schlimmer

Das Fischsterben in einem Gewässer nahe des Weilers Rottmühl bei Schechen (wir berichteten) ist noch viel schlimmer, als zunächst befürchtet: Zwischenzeitlich konnte mit mehreren Verantwortlichen und Berechtigten des Gewässers Rücksprache gehalten werden. Leider muss von einer wesentlich höheren Anzahl verendeter Tiere ausgegangen werden, als die zunächst rund 20 angenommenen toten Fische. Der Fischereiberechtigte schätzt die Anzahl der toten Tiere auf mehrere Zentner.

Gestern war umgehend die Feuerwehr Schechen alarmiert worden, um frisches Wasser und durch das Aufwirbeln wieder Sauerstoff in den kleinen Bachlauf bringen zu können. Durch eine Umwälzpumpe brachte die Feuerwehr Frischwasser in den Bachlauf, um noch lebende Fischen retten zu können. Die Tiere waren aber schon zu sehr geschwächt und sie verendeten.

Die Polizei stellte einige Fische sicher und entnahm Wasserproben, um ein Fremdverschulden ausschließen oder nachweisen zu können.

Unklar sei noch, ob auch der Lauf des Flüsschens Rott betroffen ist, der bei Griesstätt in den Inn mündet.

Das Wasserwirtschaftsamt sowie die Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.